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Liebe Mitstreiter und Sympathisanten,
Die Montagsdemo finden nun seit Juli 2011 ununterbrochen statt und in einer Woche, am 27.04.2015, treffen wir uns zum 200. Mal auf dem Friedrichshagener Marktplatz!!!!
 
Diese Runde Zahl nehmen wir zum Anlass, wieder eine große DEMO mit Bühne und Programm durchzuführen!  Wir laden alle Mitstreiter herzlich zur 200. Montagsdemo ein.
 

Das Motto der DEMO:  “BER – Falsches Spiel am falschen Standort” haben wir gewählt, weil nicht nur mit dem Steuergeld Roulette gespielt wird, sondern auch mit der Gesundheit und Zukunft der Anrainer sowie mit mit dem Umwelt-, Trinkwasser- und Naturschutz. Es ist sehr erstaunlich, wie viele Parallelen sich zwischen einem Casino und den Vorgängen am B€R auftun…. Zu Gast werden diesmal u.a. auch zwei Sprecher der Bürgerinitiativen aus dem Frankfurter und Münchner Raum sein, die von Ihren Erfahrungen mit den Flughäfen Frankfurt und München berichten werden.

Die Redner:

  • Gabriele Franz
    Bündnis der Bürgerinitiativen (BBI) Frankfurt/M
  • Hartmut Binner
    Aktionsbündnis AufgeMUCt München
  • Christine Dorn
    Vorsitzende des BVBB e.V.
  • Uwe Hiksch
    Naturfreunde Deutschland e. V.
  • Dr. med. Henning Thole
    Ärzte gegen Fluglärm
  • Ralf Müller
    Sprecherrat FBI
Die 200. Montagsdemo ist zudem der Auftakt zu einer Aktionswoche in der mehrere wichtige Veranstaltungen und Ereignisse stattfinden:
  • Montag, 27.04.:  200. Montagsdemonstration, Beginn 19:00 Uhr
  • Mittwoch, 29.04.: Tag gegen den Lärm;  Bürgerinitiativen aus dem Bundesgebiet veranstalten ab 14:00 Uhr gemeinsame Mahnwachen an verschiedenen Standorten in Berlin, am Abend gibt es eine gemeinsame Tagung mit Vertretern der Bürgerinitiativen in Berlin-Köpenick…
    Weitere Informationen sind hier zusammengestellt: http://www.bündnissüdost.de/event/demo-internationaler-tag-gegen-laerm/?instance_id=20060
    Bitte unterstützt die Mahnwachen durch Eure Teilnahme!!!!
  • Mittwoch 29.04. oder Donnerstag, 30.04.: Im Potsdamer Landtag wird über die Annahme der Volksinitiative gegen eine dritte Startbahn abgestimmt.
  • Sonnabend, 02.05.:  Um die Nordbahn sanieren zu können, wird die Südbahn für 6 Monate in Betrieb genommen, obwohl 90 % der Haushalte keinen Schallschutz haben; Die Bürgerinitiativen laden die Presse am Vormittag zu einem Pressegespräch am Flughafen Schönefeld ein;  In Kürze gibt es weitere Infos, Termin bitte vormerken….
Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung von anstehenden Terminen, interessanten Fakten und Berichten.
Im Fokus stehen dabei diesmal die Meldungen zu den Finanzen am BER.
Mittlerweile kann man allein beim Verfolgen der Nachrichten zu diesem Thema schon mal den Überblick verlieren und man bekommt den Eindruck, als ob das bei Einigen in der Politik bereits passiert ist?!  Und wenn man noch einmal einmal ein paar Monate zurückblickt, dann wird das Chaos noch deutlicher….
Uns stellen sich da so einige Fragen, z.B.:
  • Wie hoch sind denn jetzt die Kosten des BER, die bis zur Fertigstellung anfallen?  Sind in den genannten Summen alle Positionen enthalten? Herr Mehdorn verkündet jetzt auf einmal folgendes:
    “Die BER-Baukosten werden laut Ex-Flughafenchef Hartmut Mehdorn noch einmal deutlich höher ausfallen, als angenommen. In der Summe von 5,4 Milliarden Euro seien weder die Zinsen, der Finanzierungsaufwand noch die Flughafenerweiterung enthalten, hatte er Mitte März kurz vor seinem Abgang am Haupstadtflughafen erklärt: “Das sind Nettokosten.” Die Steuerzahler werden aus seiner Sicht aber nicht auf der Rechnung sitzenbleiben. Am Ende werde der Airport sich selber tragen und seine Schulden tilgen, sagte Mehdorn vor kurzem.”
Im Januar hat Herr Mehdorn noch folgendes gesagt: Teurer soll der Flughafen auch nicht werden. „Wir sind uns sehr sicher, dass wir mit den 5,4 Milliarden Euro auskommen werden“, sagte er im Bau- und Verkehrsausschuss. Diese Summe hatte der Aufsichtsrat im Juni 2014 genehmigt und damit den Kostenrahmen um 1,1 Milliarden Euro erhöht. „Damit wird der Flughafen ein preiswerter Flughafen sein“, fügte Mehdorn hinzu, auch wenn die Kosten für die verspätete Eröffnung erheblich seien.
 
Was stimmt denn nun???
  • Der Airport werde sich also selber tragen und seine Schulden tilgen? Nach Aussage der FBB werde der BER in 2 Jahren Gewinn machen?  Wenn das stimmt, warum bekommt der BER dann kein Geld von den Banken? Warum muss Brandenburg dann  einen Kredit aufnehmen, um Gelder für die fehlenden 1,1 Milliarden zu bekommen?
  • Hat die Politik in Berlin und Brandenburg nicht verkündet, dass ein valides Finanzkonzept vom Flughafen vorgelegt werden muss, bevor weitere Gelder freigegeben werden? Haben die Abgeordneten diese Unterlagen nun erhalten?
  • Wer kennt das Finanzkonzept auf dessen Grundlage Herr Mehdorn verkündet, dass der BER in 2 Jahren Gewinn machen wird??  Warum kennen die Banken das nicht (sonst müssten sie die Kreditwürdigkeit des BER doch sofort erkennen!!)?
  • Steckt System dahinter, wenn vor einem Jahr verkündet wird, dass weitere 1,1 Milliarden € benötigt werden und in diesem Jahr weitere Gelder gefordert werden, die in der Summe wiederum genau 1,1 Milliarden betragen sollen?  Wer kommt da dann nicht durcheinander, um welche 1,1 Milliarden es hier gerade geht, wenn über diese Summen diskutiert wird??
  • usw., usw…..
 
Und übrigens:

Ex-Flughafenchef Hartmut Mehdorn bekommt nach Rücktritt weiter Gehalt

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/hartmut-mehdorn-ex-flughafenchef-bekommt-nach-ruecktritt-weiter-gehalt-13522972.html
Sein Amt beim Hauptstadtflughafen BER hat er aufgegeben, der Nachfolger ist angetreten, doch Manager Mehdorn erhält laut Zeitungsbericht noch bis Mitte des Jahres sein Gehalt. Und einen Bonus gibt es auch.

 
PRESSESCHAU ZU DEN FINANZEN AM B€R
 
Zeitungsausschnitt zum Thema:  ”Ohne Worte”  
 
 

Steuerzahler müssen nun wohl doch nochmehr Geld für den BER zahlen
https://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/brandenburg-gibt-zusaetzliches-ber-geld-als-kredit.html

Dass die Gesellschafter Bund, Berlin und Brandenburg den Flughafen BER mit weiteren 1,1 Milliarden Euro unterstützen, steht fest. Doch wie das Geld aufgebracht wird, war bisher nicht klar. Brandenburg will dafür offenbar doch Landesmittel bereitstellen – allerdings soll das Geld nur als Kredit fließen. Weiter unklar hingegen bleibt eine wichtige Personalie.
Die Summe solle in besseren Zeiten irgendwann nach der für 2017 geplanten Eröffnung in den Brandenburger Haushalt zurückgezahlt werden.
Damit steht die rot-rote Koalition vor einem Schwenk. Nach dem Koalitionsvertrag und der bisherigen Regierungslinie sollte die Flughafengesellschaft künftig erst eigene Finanzierungsquellen erschließen, ehe es wieder Kapitalspritzen der Gesellschafter gibt, wie die Zeitung schreibt. Doch die FBB sei bei Banken nicht kreditwürdig.

Damit belaufen sich die Gesamtkosten für den Flughafen auf 5,4 Milliarden Euro. Davon kommen 3 Milliarden aus der öffentlichen Hand; mit 2,4 Milliarden Euro steht der Flughafen bei Banken in der Kreide – für diese Kredite bürgen jedoch ebenfalls Berlin, Brandenburg und der Bund.

 
BER: Brandenburg leiht sich 409 Millionen Euro
Ein Eröffnungstermin für den BER ist noch immer nicht bekannt. Klar ist aber, dass der unfertige Flughafen viel Geld verschlingt. Jetzt hat Brandenburg sich 409 Millionen Euro geliehen, damit der Bau weiter gehen kann. Kritiker sehen das aus mehreren Gründen skeptisch.
Vor genau einem Jahr war noch zu lesen:

Görke: Kein Extra-Geld ohne Kostenklarheit
Görke verlangt genaue Angaben zu Baukosten

http://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/nach-ber-aufsichtsratssitzung.htmlZudem forderte der Finanzminister genaue Angaben über die Baukosten für den neuen Flughafen. Erst dann könne zusätzliches Geld bewilligt werden, sagte Görke am Samstag im rbb. Die Forderung von Flughafenchef Hartmut Mehdorn nach 1,1 Milliarden Euro zusätzlich sei zunächst einmal eine Kostenprognose. “Die ist noch nicht so valide untersetzt wie wir uns das vorstellen.” Alle Karten müssten auf den Tisch, so Görke weiter, auch zu den Nebenkosten, den Ausgaben für Schallschutz und zu den Risiken.Vorerst keine weitere Finanzspritze für BER

Der Linke-Politiker gehört dem Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft an, der bei seiner mehr als 12-stündigen Sitzung am Freitag die Forderung nach einer zusätzlichen Finanzspritze für den Bau vorerst abgelehnt hatte. Görke betonte, nicht nur der Staat und die Steuerzahler, sondern auch die Flughafengesellschaft müsse einen Teil der Zusatzkosten übernehmen. Das Geld dafür könne sie sich auf dem Kapitalmarkt beschaffen.

Zum Verlauf der Sitzung hatte Vize-Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider während einer Pause gesagt: “Wir haben umfänglich über das Kostenthema gesprochen.” Das Ergebnis sei, es werde weiter diskutiert.

Bislang liegt der Finanzrahmen bei 4,3 Milliarden Euro. Nach Mehdorns Angaben ist das Geld am Jahresende aufgebraucht. Der Aufsichtsrat hatte sich bei der letzten Finanzspritze vor eineinhalb Jahren ausgiebig beraten, bevor er das Geld freigab.

 

MEDIALES

 

Die neue Sendung von BBTV ist online:

http://www.bbbtv.de/Betreff: DIW Berlin: “Fluglärm beeinträchtigt Wohlbefinden und Gesundheit – auch wenn er nicht stört”: Fünf Fragen an Peter Eibich
http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.497599.deBetreff: DIW Berlin: Fluglärm ist mit einer verringerten Lebensqualität auch abseits der Berliner Flughäfen verbunden
http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.497592.de

Blick in das Archiv…(2001)
https://www.youtube.com/watch?v=apaQkAinAlY


 
SPRUCH DER WOCHE
 

„Wir sind sicher, dass das Zeitfenster hoffentlich realistisch ist.“ !!!!!!!!!
Karsten Mühlenfeld, neuer BER-Chef, bei seinem ersten öffentlichen Auftritt
http://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-ber-chef-karsten-muehlenfeld-mehdorns-nachfolger-startet-leise/11513206.html

 
WEITERE PRESSETHEMEN
 
Landrat Loge vor dem Untersuchungsausschuss
 
In 7- 9 Jahren 360.000 Flugbewegungen am BER?

Im ersten Quartal nutzten insgesamt rund sechs Millionen Passagiere die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel, ein Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Tegel stieg die Zahl der Fluggäste um 2,4 Prozent auf zirka 4,36 Millionen. Am Flughafen Schönefeld wurden von Januar bis März etwa 1,67 Passagiere gezählt – ein Plus von 13,4 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2014.

Die Zahl der Flugbewegungen an beiden Flughäfen stieg gleichzeitig um 2,5 Prozent auf rund 57.000 Starts und Landungen. In Schönefeld stieg die Zahl der Starts und Landungen um sechs Prozent auf gut 16.000. Tegel legte im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahr um 1,1 Prozent auf fast 41.000 Flugbewegungen zu.

… Diese Statistik zeigt Anzahl der Flugbewegungen und Passagierzahlen im Zeitraum von März 2014 bis März 2015.
Das heißt, zw. März 2014 und 2015 hatten wir in Berlin 274.261 Flugbewegungen mit einer jährlichen Steigerung von ca. 3,6%, erreichen also die 360.000 Flugbewegungen in max. 7-10 Jahren bei ähnlichen Steigerungsraten- 2022-2025 – 4- 7 Jahre nach ev. Eröffnung

 
 
 
Fast alle Brandenburger Parteien gegen Volksinitiative gegen 3. Startbahn

… Neben dem Beschluss der Landesregierung über einen neuen Millionenkredit wurde am Dienstag auch bekannt, dass der Bau einer dritten Startbahn am BER theoretisch möglich bleibt. Mit Ausnahme der AfD haben sich im Infrastrukturausschuss des Landtages alle Fraktionen gegen eine entsprechende Volksinitiative ausgesprochen, teilte der Vorsitzende Steeven Bretz (CDU) mit. Es habe erhebliche rechtliche Bedenken gegen die Initiative gegeben.

Die Initiatoren wollen eine dritte Startbahn verbindlich ausschließen und die Zahl der Flugbewegungen auf 360.000 pro Jahr begrenzen. Die rot-rote Landesregierung hatte einer dritten Startbahn schon im Koalitionsvertrag eine klare Absage erteilt. Pläne zu ihrem Bau gibt es bislang auch nicht. Die Organisatoren befürchten allerdings, dass die Flughafengesellschaft bei notwendigen Erweiterungen der Kapazitäten entsprechende Anträge stellen könnte. Sie haben rund 29.000 Unterschriften gesammelt, sodass sich das brandenburgische Parlament mit der Volksinitiative befassen muss.

 
 
Fliegen wird unsicherer
sagt der Vorstand der Cockpitvereinigung
Der Vorstand der Pilotenvereinigung Cockpit warnt, dass Sparmaßnahmen der Airlines zu weniger Sicherheit führen. Ein Flugzeugabsturz könnte deshalb künftig “alle fünf statt wie bisher alle zehn Jahre” passieren.
 
 

Ein nachdenkenswerter Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/pilot-der-alptraumberuf-a-1026534.html
…Hundertprozentige Sicherheit gebe es nicht, doch verbessern lasse sie sich immer – etwa durch weniger eng getaktete Dienstpläne oder eine gute Ausbildung der Piloten. “Aber das kostet Geld”, meint Arndt. “Und die Passagiere wollen eben auch für 30 Euro nach Mallorca fliegen.”

 
Wir können nur billig
Der Flughafen Berlin-Tegel ist der falsche Ort für Experimente. Zur Kostenoptimierung wurde die Gepäckermittlung an ein Subunternehmen übertragen. Nach der Sturm „Niklas“ herrscht dort noch immer Chaos.
 

Easyjet, Ryanair, etc.: EU hält Rabatte für Billigfluglinien in Schönefeld für rechtens

http://www.tagesspiegel.de/berlin/easyjet-ryanair-etc-eu-haelt-rabatte-fuer-billigfluglinien-in-schoenefeld-fuer-rechtens/11595778.html

Dazu einen Tagesspiegelkommentar:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/hilfen-fuer-fluglinien-in-schoenefeld-mehr-geld-fuer-die-bahn/11595734.html
… Die Preisnachlässe haben auch dazu geführt, dass der Flugverkehr erheblich zugenommen hat – zu Lasten der Anwohner und der Umwelt.
Wer wirklich Menschen vor Lärm schützen und weniger CO2 in die Luft blasen will, muss sich schon fragen, ob man den Luftverkehr auch noch durch Preisnachlässe fördern muss. Die Rabatte führen schließlich dazu, dass Fliegen oft billiger ist als eine Fahrt mit der Bahn.

 
 
Dazu passen sehr gut folgende Artikel!!!
Ryanair will auch von Berlin in die USA starten….
… und sich zusammen mit den neuen innerdeutschen Verbindungen in Berlin breit machen
https://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2015/03/ryanair-will-von-berlin-aus-in-die-usa-fliegen.html
Europas größte Billig-Airline Ryanair will von Berlin aus über den Atlantik fliegen. Nach Medienberichten sind New York, Boston, Chicago und Miami mögliche Ziele.
… Vereinzelte Tickets solle es schon ab zehn Pfund (14 Euro) geben, der Regelpreis läge aber bei 99 Pfund (137 Euro) und mehr, sagte Marketingchef Kenny Jacobs der “Financial Times”.
… Nach mehrjähriger Pause nimmt Ryanair innerdeutsche Flüge wieder auf und forciert damit den Angriff auf Rivalen wie die Lufthansa und Air Berlin.Ryanair: Für 10.- nach Köln !!!???
http://www.airliners.de/ryanair-koeln-berlin-verbindung/35155
Wer wird auf der Strecke Köln-Berlin künftig das Sagen haben? Nachdem nun auch die Germanwings ab Herbst Richtung Schönefeld abheben will, hat Ryanair noch einmal nachgelegt – und das nicht nur bei den Frequenzen….

Pläne zum Umbau der Entrauchungsanlage sind fertig
Für den neuen Hauptstadt-Airport in Schönfeld (BER) vermeldet die Flughafengesellschaft Fortschritte. Demnach liegt jetzt die Planung für den Umbau der Entrauchungsanlage vor, wie Flughafensprecher Ralf Kunkel der Berliner Morgenpost am Montag sagte. Damit habe der erste Meilenstein bei der Fertigstellung des BER fristgerecht erreicht werden können, so Kunkel. Das noch vom alten Flughafenchef Hartmut Mehdorn im Dezember 2014 vorgelegte Konzept sieht vor, dass der Airport in der zweiten Jahreshälfte 2017 eröffnet wird. Um dieses Ziel zu erreichen, hatte der Flughafen-Aufsichtsrat eine Terminplanung mit elf sogenannten Meilensteinen bestätigt.
Die von Experten als “Monster” bezeichnete Entrauchungsanlage soll nun in drei, unabhängig voneinander funktionierende Teile zerlegt werden. Notwendig dafür sind jedoch erhebliche Umbauten sowie eine Änderung der Baugenehmigung. Die dafür notwendigen Unterlagen sollen, so der zweite Meilenstein, Ende April beim Bauordnungsamt eingereicht werden.
Übersicht über den Fortgang und Stand der Arbeiten am BER
Standort BER – Ein Geburtsfehler??

Historischen Entscheidungen hinterherzutrauern, hilft in der Gegenwart kaum weiter. Das weiß auch der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), und doch kann er sich einen Verweis auf einen Alternativ-Flughafen in Sperenberg nicht verkneifen. Im Magazin Focus bezeichnet er die Entscheidung gegen Sperenberg sogar als „Geburtsfehler“ des BER. Auf dem ehemaligen sowjetischen Militärflughafen 50 Kilometer südlich von Berlin hätte man „viele Genehmigungs- und Lärmschutzprobleme nicht gehabt“.

Sagt’s und ruft sich sogleich zur Ordnung: „Aber es ist müßig, jetzt zurückzuschauen.“

 
 
Air Berlin 2014 mit Rekordverlust
Air Berlin hat 2014 den größten Verlust in ihrer Firmengeschichte gemacht.
Anfang März hatte Vorstandschef Stefan Pichler einen neuen Billigtarif und mehr Angebote für Geschäftsreisende angekündigt. In drei Phasen sollen Management und Vertrieb umgebaut werden.
Pichler will das Flugangebot stärker auf ertragreiche Strecken ausrichten und die Drehkreuze wie Düsseldorf und Berlin ausbauen.
 
 
Air Berlin braucht frisches Geld
Eine erneute Wandelanleihe in Millionenhöhe der Partner-Airline Etihad wird es aber nicht geben. Air Berlin hatte erst kürzlich einen Rekordverlust eingefahren.
Die Araber dürften die von ihnen gezeichnete Wandelanleihe faktisch nicht in neue Aktien eintauschen, weil ihr Anteil an Air Berlin von zuletzt 29,21 Prozent sonst auf mehr als 30 Prozent steigen würde. Dann müssten sie ein Übernahmeangebot für die komplette Gesellschaft abgeben. Kämen mehr als 50 Prozent von Air Berlin in ausländische Hand, würde die Gesellschaft nicht mehr als deutsche Fluglinie gelten und viele Verkehrsrechte verlieren. Diese waren jedoch für die Araber der Hauptgrund, bei Air Berlin einzusteigen.
 

Transparency International beendet Zusammenarbeit mit BER
https://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/transparency-international-beendet-zusammenarbeit-mit-ber.html
Wie der rbb erfuhr, kündigt Transparency International seine Zusammenarbeit mit der Flughafen GmbH auf. Der Grund: Der Umgang der BER-Macher mit den Korruptionsvorwürfen auf der Großbaustelle.

Seit zehn Jahren begleitete Transparency Deutschland den so genannten Integritätspakt zum Bau des Berliner Flughafens, um Korruptionsfälle zu vermeiden. Aus Sicht von Transparency haben nun “eine Reihe von korruptiven Vorkommnissen seit Anfang 2013″ und der Umgang des BER damit die Wirksamkeit des Integritätspaktes zunehmend in Frage gestellt. “Wir sehen daher im Moment nicht mehr die Möglichkeit, als Transparency eine gewisse Verantwortung dafür zu übernehmen, was am Flughafen läuft”, sagte Gisela Rüß, Vorstandsmitglied bei Transparency Deutschland, dem rbb.

 
 
SONSTIGE THEMEN
Lieber nicht im Südosten Berlins ins Wasser fallen
hier ein Fall wirklicher Diskriminierung des Ostens Berlins:
Vier junge Menschen stürzten im Dezember mit ihrem Auto in den Fluss Dahme in Berlin-Köpenick. Zwei ertranken. Die einzigen Feuerwehrtaucher sind weit im Westen, am anderen Ende der Stadt stationiert. Geändert werden soll das aber trotzdem nicht.
In der DDR waren Tauchgruppen noch in Mitte, Weißensee, Treptow und Köpenick stationiert, wie der Senat schrieb. Anfang der 90er-Jahre gab es im vereinigten Berlin noch Rettungstaucher der Feuerwehr in Spandau sowie in Marzahn. Um Geld zu sparen, wurde die Gruppe im Osten aufgelöst. (dpa)
 
 
Wasserwerk Friedrichshagen ersetzbar?

http://www.tagesspiegel.de/berlin/spree-schadstoffe-im-trinkwasser-senat-will-mit-brandenburg-ueber-tagebau-folgen-reden/11536592.html

Die steigende Sulfatbelastung könnte durchaus, wie berichtet, mittelfristig die Stilllegung des Wasserwerks Friedrichshagen erzwingen, einem „Schwerpunktwasserwerk“ laut Simon – mit ausreichend Kapazität, um eine Million Menschen im Osten der Stadt zu versorgen.

Die Trinkwasserversorgung der Berliner sei dennoch nicht gefährdet, sagte Simon.
Andere Werke könnten „hochgefahren“ werden und Friedrichshagen ersetzen.

Das Sulfat zu entfernen, sei „technisch nicht darstellbar“. Im Trinkwasser aus Friedrichshagen ist der Mittelwert 2014 überraschend von 150 auf 180 Milligramm pro Liter gestiegen, der Grenzwert liegt bei 250 Milligramm.

Auch auf der Facebook-Seite der FBI werden regelmäßig sehr interessante Themenbeiträge zusammengestellt:  https://www.facebook.com/fbi.berlin
Wir wünschen eine gute Woche und verabschieden uns bis zur 200. Montagsdemo!
Newsletter-Team der FBI
i.A. Corinna Ludwig
FBI – Friedrichshagener Bürgerinitiative
Bölschestr. 44, Remise, 12587 Berlin
Öffnungszeiten: Do. von 16 bis 19 Uhr
Neue Telefonnummer FBI-Büro: 030/98335562
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