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Pressemitteilung
Berlin, den 11.03.2014

Im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr des Berliner Abgeordnetenhaus wird am morgigen 12. März über die Volksinitiative gemäß Artikel 61 Abs. 1 der Verfassung von Berlin Drucksache 17/1390 „Nachtflugverbot“ beraten. Ziel der Volksinitiative ist es, ein Nachtflugverbot am künftigen BER für einen Zeitraum von 22-6 Uhr zu verankern.

Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen vertritt bereits seit 2009 die Ansicht, dass in Schlafräumen keine Lärmpegel größer 40 Dezibel auftreten dürfen, um einen gesunden und erholsamen Nachtschlaf zu gewährleisten.

Sowohl das Bezirksamt Treptow-Köpenick wie auch die Bezirksverordnetenversammlung von Treptow-Köpenick haben sich in der Vergangenheit deutlich für ein solches Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr ausgesprochen. Angesichts der anstehenden Ausschussberatung und vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen des Geschäftsführers der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Hartmut Mehdorn, stellt der Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt Rainer Hölmer fest: „Sicherlich ist es für einen Metropolenflughafen wünschenswert, keine oder nur kurze Einschränkungen des Flugbetriebs in der Nacht zu haben. Für derartige Betriebszeiten muss allerdings dann auch der passende Standort gewählt werden. Bei der Standortwahl des BER wurde dem nicht Rechnung getragen. Daher ist den Anrainer/innen des BER, die bereits über den Tag hinweg immense Fluglärmbelastungen zu ertragen haben, zumindest eine umfassende Nachtruhe zu gewähren. Ich bitte die Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr daher dringend, dem Ansinnen der Volksinitiative wie auch den Intentionen von Bezirksamt und BVV in Treptow-Köpenick für ein Nachtflugverbot von 22-6 Uhr zu folgen.“

http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/presse/archiv/20140311.1010.395215.html

Anmerkung der Redaktion dieser Website: Die Volksinitiative fordert ein Nachtflugverbot, dass seinen Namen verdient, auch für den noch auf unabsehbare Zeit im Betrieb befindlichen Flughafen Tegel. Wortlaut der Volksinitiative hier

 

 

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