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Was für Tegel gilt, gilt für Schönefeld – Beide sind innerstädtisch und den Anwohner unzumutbar!
Neuer Standort jetzt!

Was für Tegel gilt, gilt für Schönefeld:

  • Fluglärm macht krank! Innerstädtische Flughäfen sind mit hohen gesundheitlichen Risiken durch Lärm und Schadstoffe verbunden. Auch ein Katastrophenfall und Flugzeugabsturz ist nicht auszuschließen.
  • Der Flughafen BER ist ein Verlustgeschäft. Die Steuerzahler müssen die Rechnung bezahlen, ob sie den Flughafen nutzen oder nicht. Der Stillstand am BER kostet jeden Tag eine Million Euro.
  • Ein Ende des Flugbetriebes bringt der Stadt mehr Lebensqualität, weniger Lärm und saubere Luft.
  • Auf dem Flughafengelände könnten zukunftsfähige Arbeitsplätze, bezahlbare Wohnungen, gute Bildungs-und Forschungseinrichtungen und Erholungsflächen entstehen.

Beide sind innerstädtisch und den Anwohnern unzumutbar!
Was sagen die veröffentlichen Betroffenenzahlen in Schönefeld über das Opfer, dass  den Lärmbetroffenen abverlangt wird, aus? Nichts! Sie treffen keine Aussage über die starke Belastung der Anwohner.  Mehr Betroffene bedeutet nur eine höhere Wohndichte. In der Regel wohnen in Gebieten mit Einfamilienhäusern weniger Menschen als in Gebieten mit Geschosswohnungsbau. Ist es deshalb den Menschen in Einfamilienhaus-gebieten zumutbar,  überflogen zu werden, da es dort weniger Betroffene gibt? Oder spielen auch noch andere Bewertungen eine Rolle?

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Karte: Siedlungsraum Berlin und BER

Das Bundesverwaltungsgericht meint in seinem Urteil vom 16.03.2006 (BVerwG 4A 1075.04) dazu:
„Die örtlichen Gegebenheiten im Umfeld von Schönefeld sind dadurch gekennzeichnet, dass der Flughafen nicht zuletzt im An-und Abflugbereich von Siedlungsflächen umgeben ist.. …Die Planfeststellungsbehörde mutet mithin einer Vielzahl von Lärmbetroffenen Opfer bis an die Grenze des rechtlich Hinnehmbaren zu.  …Die im Vergleich mit Tegel und Tempelhof geringere Anwohnerzahl kann nicht über die Lärmprobleme hinwegtäuschen, die durch das Planvorhaben am Standort Schönefeld aufgeworfen werden. Die Planfeststellungs-behörde lässt bei ihrer Gegenüberstellung außer Acht, dass die hier betroffene Gruppe zwar kleiner, das dieser Gruppe abverlangte Opfer aber merklich größer ist.“
Auszug Urteil vom 16.03.2006 Bundeswaltungsgericht (BVerwG 4A 1075.04)

Neuer Standort jetzt!
Wer A sagt, muss auch B sagen:
A  Tegel schließen
B  Schönefeld schließen

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Wir haben ein Recht darauf, dass die Politik Wort hält?
Der Plan gegen Fluglärm

1. Planungen für einen neuen Flughafen in Sperenberg beginnen
2. Schönefeld etwas erweitern und Tegel weiter betreiben
3. Sperenberg fertigstellen
4. Tegel und Schönefeld schließen

„Donnernde Düsen über den Dächern,klirrende Fensterscheiben, verschreckte Kinder -und alles zigmal am Tag, sonntags inklusive.
Das ist keine Übertreibung, sondern Lebenswirklichkeit für über 200.000 Menschen in Spandau, Pankow, Köpenick, Treptow, Reinickendorf und Rudow, die unter dem Lärm der Düsenjets zu leiden haben, die in Tegel und Schönefeld starten und landen.

Sie wissen, dass seit Jahren über einen neuen Flughafen diskutiert wird, der die Berliner Flughäfen ersetzt. Die Diskussion geht aber fruchtlos hin und her, niemand scheint genug Informationen für eine kluge und zukunftsweisende Entscheidung zu haben. Interessensgeleitete „Gutachten“stehen einander gegenüber und an die Menschen wird immer zuletzt gedacht.
Wir sind dafür, hier Klartext zu sprechen und die Schließung aller innerstädtischen Flughäfen (dazu zählen wir auch Schönefeld) zu ermöglichen. Dafür brauchen wir die Weichenstellung für einen großen Flughafen außerhalb der Stadt.

Wir wollen, dass jetzt mit den Planungen für einen solchen Flughafen begonnen wird. Wir müssen uns klarmachen: Nur mit einem neuen Flughafen können alle innerstädtischen Flughäfen geschlossen werden, sonst läuft alles auf ein Hin-und Hergeschiebe zwischen Tegel und Schönefeld hinaus, zu Lasten der betroffenen Anwohner.

Bleibt Schönefeld – bleibt auch Tegel
Schönefeld kann gar nicht so weit ausgebaut werden, dass Tegel überflüssig würde. Der Flughafen Tegel müsste auf Dauer weiter betrieben werden. Worauf mehr als hunderttausend  im Norden Berlins hoffen- die Schließung Tegels- wäre beiseite gefegt.

Ist ein neuer Flughafen nicht viel teurer?
Natürlich muss gefragt werden, ob die Berliner auf anderes verzichten müssten, wenn viel Geld für einen neuen Flughafen ausgegeben würde. Der Flughafen-Ausbau selbst soll aber weitgehend privat finanziert werden, schließlich ist mit einem guten Flughafen durchaus Geld zu verdienen. Sperenberg kann leicht an das ICE-Netz angeschlossen werden.

Was wir auch nicht vergessen dürfen: Amsterdam hat gezeigt, wie gefährlich Einflugschneisen über Wohngebieten sein können.  Auch dort baut man jetzt weit draußen. Muss es erst Unglücke geben, damit die Bundesregierung aufwacht?

Bei vernünftigem Abwägen spricht alles für Sperenberg.

Schluss mit dem Fluglärm – Für ein neues Flughafen-Konzept!
Wir sind dafür, die innerstädtischen Flughäfen zu schließen. Stattdessen sollte ein Flughafen außerhalb der Stadt gebaut werden. Senat und Bundesregierung sollen die notwendigen Schritte dafür endlich einleiten.“

Kommt Ihnen dieser Text bekannt vor?
Stimmt! Wir haben ihn abgeschrieben und etwas gekürzt.
Hier ist das Original:
Vollständige ungekürzte Version: Plan gegen Fluglärm