Ein­la­dung zur gro­ßen 200. Mon­tags­de­mo mit Büh­ne & Co. in Berlin-Friedrichshagen am 27.04. – „BER – Fal­sches Spiel am fal­schen Stand­ort“ +++ Infor­ma­tio­nen & Pres­se­schau +++

Lie­be Mit­strei­ter und Sym­pa­thi­san­ten,
Die Mon­tags­de­mo fin­den nun seit Juli 2011 unun­ter­bro­chen statt und in einer Woche, am 27.04.2015, tref­fen wir uns zum 200. Mal auf dem Fried­richs­ha­ge­ner Markt­platz!!!!
 
Die­se Run­de Zahl neh­men wir zum Anlass, wie­der eine gro­ße DEMO mit Büh­ne und Pro­gramm durch­zu­füh­ren!  Wir laden alle Mit­strei­ter herz­lich zur 200. Mon­tags­de­mo ein.
 

Das Mot­to der DEMO:  „BER – Fal­sches Spiel am fal­schen Stand­ort“ haben wir gewählt, weil nicht nur mit dem Steu­er­geld Rou­let­te gespielt wird, son­dern auch mit der Gesund­heit und Zukunft der Anrai­ner sowie mit mit dem Umwelt-, Trinkwasser- und Natur­schutz. Es ist sehr erstaun­lich, wie vie­le Par­al­le­len sich zwi­schen einem Casi­no und den Vor­gän­gen am B€R auf­tun…. Zu Gast wer­den dies­mal u.a. auch zwei Spre­cher der Bür­ger­initia­ti­ven aus dem Frank­fur­ter und Münch­ner Raum sein, die von Ihren Erfah­run­gen mit den Flug­hä­fen Frank­furt und Mün­chen berich­ten wer­den.

Die Red­ner:

  • Gabrie­le Franz
    Bünd­nis der Bür­ger­initia­ti­ven (BBI) Frankfurt/M
  • Hart­mut Bin­ner
    Akti­ons­bünd­nis Auf­ge­MUCt Mün­chen
  • Chris­ti­ne Dorn
    Vor­sit­zen­de des BVBB e.V.
  • Uwe Hiksch
    Natur­freun­de Deutsch­land e. V.
  • Dr. med. Hen­ning Tho­le
    Ärz­te gegen Flug­lärm
  • Ralf Mül­ler
    Spre­cher­rat FBI
Die 200. Mon­tags­de­mo ist zudem der Auf­takt zu einer Akti­ons­wo­che in der meh­re­re wich­ti­ge Ver­an­stal­tun­gen und Ereig­nis­se statt­fin­den:
  • Mon­tag, 27.04.:  200. Mon­tags­de­mons­tra­ti­on, Beginn 19:00 Uhr
  • Mitt­woch, 29.04.: Tag gegen den Lärm;  Bür­ger­initia­ti­ven aus dem Bun­des­ge­biet ver­an­stal­ten ab 14:00 Uhr gemein­sa­me Mahn­wa­chen an ver­schie­de­nen Stand­or­ten in Ber­lin, am Abend gibt es eine gemein­sa­me Tagung mit Ver­tre­tern der Bür­ger­initia­ti­ven in Berlin-Köpenick…
    Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind hier zusam­men­ge­stellt: http://www.bündnissüdost.de/event/demo-internationaler-tag-gegen-laerm/?instance_id=20060
    Bit­te unter­stützt die Mahn­wa­chen durch Eure Teil­nah­me!!!!
  • Mitt­woch 29.04. oder Don­ners­tag, 30.04.: Im Pots­da­mer Land­tag wird über die Annah­me der Volks­in­itia­ti­ve gegen eine drit­te Start­bahn abge­stimmt.
  • Sonn­abend, 02.05.:  Um die Nord­bahn sanie­ren zu kön­nen, wird die Süd­bahn für 6 Mona­te in Betrieb genom­men, obwohl 90 % der Haus­hal­te kei­nen Schall­schutz haben; Die Bür­ger­initia­ti­ven laden die Pres­se am Vor­mit­tag zu einem Pres­se­ge­spräch am Flug­ha­fen Schö­ne­feld ein;  In Kür­ze gibt es wei­te­re Infos, Ter­min bit­te vor­mer­ken….
Nach­fol­gend eine klei­ne Zusam­men­stel­lung von anste­hen­den Ter­mi­nen, inter­es­san­ten Fak­ten und Berich­ten.
Im Fokus ste­hen dabei dies­mal die Mel­dun­gen zu den Finan­zen am BER.
Mitt­ler­wei­le kann man allein beim Ver­fol­gen der Nach­rich­ten zu die­sem The­ma schon mal den Über­blick ver­lie­ren und man bekommt den Ein­druck, als ob das bei Eini­gen in der Poli­tik bereits pas­siert ist?!  Und wenn man noch ein­mal ein­mal ein paar Mona­te zurück­blickt, dann wird das Cha­os noch deut­li­cher….
Uns stel­len sich da so eini­ge Fra­gen, z.B.:
  • Wie hoch sind denn jetzt die Kos­ten des BER, die bis zur Fer­tig­stel­lung anfal­len?  Sind in den genann­ten Sum­men alle Posi­tio­nen ent­hal­ten? Herr Meh­dorn ver­kün­det jetzt auf ein­mal fol­gen­des:
    „Die BER-Baukosten wer­den laut Ex-Flughafenchef Hart­mut Meh­dorn noch ein­mal deut­lich höher aus­fal­len, als ange­nom­men. In der Sum­me von 5,4 Mil­li­ar­den Euro sei­en weder die Zin­sen, der Finan­zie­rungs­auf­wand noch die Flug­ha­fen­er­wei­te­rung ent­hal­ten, hat­te er Mit­te März kurz vor sei­nem Abgang am Haup­stadt­flug­ha­fen erklärt: „Das sind Net­to­kos­ten.“ Die Steu­er­zah­ler wer­den aus sei­ner Sicht aber nicht auf der Rech­nung sit­zen­blei­ben. Am Ende wer­de der Air­port sich sel­ber tra­gen und sei­ne Schul­den til­gen, sag­te Meh­dorn vor kur­zem.“
Im Janu­ar hat Herr Meh­dorn noch fol­gen­des gesagt: Teu­rer soll der Flug­ha­fen auch nicht wer­den. „Wir sind uns sehr sicher, dass wir mit den 5,4 Mil­li­ar­den Euro aus­kom­men wer­den“, sag­te er im Bau- und Ver­kehrs­aus­schuss. Die­se Sum­me hat­te der Auf­sichts­rat im Juni 2014 geneh­migt und damit den Kos­ten­rah­men um 1,1 Mil­li­ar­den Euro erhöht. „Damit wird der Flug­ha­fen ein preis­wer­ter Flug­ha­fen sein“, füg­te Meh­dorn hin­zu, auch wenn die Kos­ten für die ver­spä­te­te Eröff­nung erheb­lich sei­en.
 
Was stimmt denn nun???
  • Der Air­port wer­de sich also sel­ber tra­gen und sei­ne Schul­den til­gen? Nach Aus­sa­ge der FBB wer­de der BER in 2 Jah­ren Gewinn machen?  Wenn das stimmt, war­um bekommt der BER dann kein Geld von den Ban­ken? War­um muss Bran­den­burg dann  einen Kre­dit auf­neh­men, um Gel­der für die feh­len­den 1,1 Mil­li­ar­den zu bekom­men?
  • Hat die Poli­tik in Ber­lin und Bran­den­burg nicht ver­kün­det, dass ein vali­des Finanz­kon­zept vom Flug­ha­fen vor­ge­legt wer­den muss, bevor wei­te­re Gel­der frei­ge­ge­ben wer­den? Haben die Abge­ord­ne­ten die­se Unter­la­gen nun erhal­ten?
  • Wer kennt das Finanz­kon­zept auf des­sen Grund­la­ge Herr Meh­dorn ver­kün­det, dass der BER in 2 Jah­ren Gewinn machen wird??  War­um ken­nen die Ban­ken das nicht (sonst müss­ten sie die Kre­dit­wür­dig­keit des BER doch sofort erken­nen!!)?
  • Steckt Sys­tem dahin­ter, wenn vor einem Jahr ver­kün­det wird, dass wei­te­re 1,1 Mil­li­ar­den € benö­tigt wer­den und in die­sem Jahr wei­te­re Gel­der gefor­dert wer­den, die in der Sum­me wie­der­um genau 1,1 Mil­li­ar­den betra­gen sol­len?  Wer kommt da dann nicht durch­ein­an­der, um wel­che 1,1 Mil­li­ar­den es hier gera­de geht, wenn über die­se Sum­men dis­ku­tiert wird??
  • usw., usw…..
 
Und übri­gens:

Ex-Flughafenchef Hart­mut Meh­dorn bekommt nach Rück­tritt wei­ter Gehalt

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/hartmut-mehdorn-ex-flughafenchef-bekommt-nach-ruecktritt-weiter-gehalt-13522972.html
Sein Amt beim Haupt­stadt­flug­ha­fen BER hat er auf­ge­ge­ben, der Nach­fol­ger ist ange­tre­ten, doch Mana­ger Meh­dorn erhält laut Zei­tungs­be­richt noch bis Mit­te des Jah­res sein Gehalt. Und einen Bonus gibt es auch.
 
PRESSESCHAU ZU DEN FINANZEN AM B€R
 
Zei­tungs­aus­schnitt zum The­ma:  „Ohne Wor­te“  
 
 

Steu­er­zah­ler müs­sen nun wohl doch noch­mehr Geld für den BER zah­len
https://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/brandenburg-gibt-zusaetzliches-ber-geld-als-kredit.html

Dass die Gesell­schaf­ter Bund, Ber­lin und Bran­den­burg den Flug­ha­fen BER mit wei­te­ren 1,1 Mil­li­ar­den Euro unter­stüt­zen, steht fest. Doch wie das Geld auf­ge­bracht wird, war bis­her nicht klar. Bran­den­burg will dafür offen­bar doch Lan­des­mit­tel bereit­stel­len – aller­dings soll das Geld nur als Kre­dit flie­ßen. Wei­ter unklar hin­ge­gen bleibt eine wich­ti­ge Per­so­na­lie.
Die Sum­me sol­le in bes­se­ren Zei­ten irgend­wann nach der für 2017 geplan­ten Eröff­nung in den Bran­den­bur­ger Haus­halt zurück­ge­zahlt wer­den.
Damit steht die rot-rote Koali­ti­on vor einem Schwenk. Nach dem Koali­ti­ons­ver­trag und der bis­he­ri­gen Regie­rungs­li­nie soll­te die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft künf­tig erst eige­ne Finan­zie­rungs­quel­len erschlie­ßen, ehe es wie­der Kapi­tal­sprit­zen der Gesell­schaf­ter gibt, wie die Zei­tung schreibt. Doch die FBB sei bei Ban­ken nicht kre­dit­wür­dig.

Damit belau­fen sich die Gesamt­kos­ten für den Flug­ha­fen auf 5,4 Mil­li­ar­den Euro. Davon kom­men 3 Mil­li­ar­den aus der öffent­li­chen Hand; mit 2,4 Mil­li­ar­den Euro steht der Flug­ha­fen bei Ban­ken in der Krei­de – für die­se Kre­di­te bür­gen jedoch eben­falls Ber­lin, Bran­den­burg und der Bund.

 
BER: Bran­den­burg leiht sich 409 Mil­lio­nen Euro
Ein Eröff­nungs­ter­min für den BER ist noch immer nicht bekannt. Klar ist aber, dass der unfer­ti­ge Flug­ha­fen viel Geld ver­schlingt. Jetzt hat Bran­den­burg sich 409 Mil­lio­nen Euro gelie­hen, damit der Bau wei­ter gehen kann. Kri­ti­ker sehen das aus meh­re­ren Grün­den skep­tisch.
Vor genau einem Jahr war noch zu lesen:

Gör­ke: Kein Extra-Geld ohne Kos­ten­klar­heit
Gör­ke ver­langt genaue Anga­ben zu Bau­kos­ten

http://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/nach-ber-aufsichtsratssitzung.htmlZudem for­der­te der Finanz­mi­nis­ter genaue Anga­ben über die Bau­kos­ten für den neu­en Flug­ha­fen. Erst dann kön­ne zusätz­li­ches Geld bewil­ligt wer­den, sag­te Gör­ke am Sams­tag im rbb. Die For­de­rung von Flug­ha­fen­chef Hart­mut Meh­dorn nach 1,1 Mil­li­ar­den Euro zusätz­lich sei zunächst ein­mal eine Kos­ten­pro­gno­se. „Die ist noch nicht so vali­de unter­setzt wie wir uns das vor­stel­len.“ Alle Kar­ten müss­ten auf den Tisch, so Gör­ke wei­ter, auch zu den Neben­kos­ten, den Aus­ga­ben für Schall­schutz und zu den Risi­ken.Vor­erst kei­ne wei­te­re Finanz­sprit­ze für BER

Der Linke-Politiker gehört dem Auf­sichts­rat der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft an, der bei sei­ner mehr als 12-stündigen Sit­zung am Frei­tag die For­de­rung nach einer zusätz­li­chen Finanz­sprit­ze für den Bau vor­erst abge­lehnt hat­te. Gör­ke beton­te, nicht nur der Staat und die Steu­er­zah­ler, son­dern auch die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft müs­se einen Teil der Zusatz­kos­ten über­neh­men. Das Geld dafür kön­ne sie sich auf dem Kapi­tal­markt beschaf­fen.

Zum Ver­lauf der Sit­zung hat­te Vize-Aufsichtsratschef Rai­ner Bret­schnei­der wäh­rend einer Pau­se gesagt: „Wir haben umfäng­lich über das Kos­ten­the­ma gespro­chen.“ Das Ergeb­nis sei, es wer­de wei­ter dis­ku­tiert.

Bis­lang liegt der Finanz­rah­men bei 4,3 Mil­li­ar­den Euro. Nach Meh­dorns Anga­ben ist das Geld am Jah­res­en­de auf­ge­braucht. Der Auf­sichts­rat hat­te sich bei der letz­ten Finanz­sprit­ze vor ein­ein­halb Jah­ren aus­gie­big bera­ten, bevor er das Geld frei­gab.

 

MEDIALES

 

Die neue Sen­dung von BBTV ist online:

http://www.bbbtv.de/Betreff: DIW Ber­lin: „Flug­lärm beein­träch­tigt Wohl­be­fin­den und Gesund­heit – auch wenn er nicht stört“: Fünf Fra­gen an Peter Eibich
http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.497599.deBetreff: DIW Ber­lin: Flug­lärm ist mit einer ver­rin­ger­ten Lebens­qua­li­tät auch abseits der Ber­li­ner Flug­hä­fen ver­bun­den
http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.497592.de

Blick in das Archiv…(2001)
https://www.youtube.com/watch?v=apaQkAinAlY


 
SPRUCH DER WOCHE
 

„Wir sind sicher, dass das Zeit­fens­ter hof­fent­lich rea­lis­tisch ist.“ !!!!!!!!!
Kars­ten Müh­len­feld, neu­er BER-Chef, bei sei­nem ers­ten öffent­li­chen Auf­tritt
http://www.tagesspiegel.de/berlin/neuer-ber-chef-karsten-muehlenfeld-mehdorns-nachfolger-startet-leise/11513206.html

 
WEITERE PRESSETHEMEN
 
Land­rat Loge vor dem Unter­su­chungs­aus­schuss
 
In 7- 9 Jah­ren 360.000 Flug­be­we­gun­gen am BER?

Im ers­ten Quar­tal nutz­ten ins­ge­samt rund sechs Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re die Ber­li­ner Flug­hä­fen Schö­ne­feld und Tegel, ein Plus von 5,3 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum. In Tegel stieg die Zahl der Flug­gäs­te um 2,4 Pro­zent auf zir­ka 4,36 Mil­lio­nen. Am Flug­ha­fen Schö­ne­feld wur­den von Janu­ar bis März etwa 1,67 Pas­sa­gie­re gezählt – ein Plus von 13,4 Pro­zent im Ver­gleich zum ers­ten Quar­tal 2014.

Die Zahl der Flug­be­we­gun­gen an bei­den Flug­hä­fen stieg gleich­zei­tig um 2,5 Pro­zent auf rund 57.000 Starts und Lan­dun­gen. In Schö­ne­feld stieg die Zahl der Starts und Lan­dun­gen um sechs Pro­zent auf gut 16.000. Tegel leg­te im Ver­gleich zum ers­ten Quar­tal des Vor­jahr um 1,1 Pro­zent auf fast 41.000 Flug­be­we­gun­gen zu.

… Die­se Sta­tis­tik zeigt Anzahl der Flug­be­we­gun­gen und Pas­sa­gier­zah­len im Zeit­raum von März 2014 bis März 2015.
Das heißt, zw. März 2014 und 2015 hat­ten wir in Ber­lin 274.261 Flug­be­we­gun­gen mit einer jähr­li­chen Stei­ge­rung von ca. 3,6%, errei­chen also die 360.000 Flug­be­we­gun­gen in max. 7-10 Jah­ren bei ähn­li­chen Steigerungsraten- 2022-2025 – 4- 7 Jah­re nach ev. Eröff­nung

 
 
 
Fast alle Bran­den­bur­ger Par­tei­en gegen Volks­in­itia­ti­ve gegen 3. Start­bahn
… Neben dem Beschluss der Lan­des­re­gie­rung über einen neu­en Mil­lio­nen­kre­dit wur­de am Diens­tag auch bekannt, dass der Bau einer drit­ten Start­bahn am BER theo­re­tisch mög­lich bleibt. Mit Aus­nah­me der AfD haben sich im Infra­struk­tur­aus­schuss des Land­ta­ges alle Frak­tio­nen gegen eine ent­spre­chen­de Volks­in­itia­ti­ve aus­ge­spro­chen, teil­te der Vor­sit­zen­de Stee­ven Bretz (CDU) mit. Es habe erheb­li­che recht­li­che Beden­ken gegen die Initia­ti­ve gege­ben.

Die Initia­to­ren wol­len eine drit­te Start­bahn ver­bind­lich aus­schlie­ßen und die Zahl der Flug­be­we­gun­gen auf 360.000 pro Jahr begren­zen. Die rot-rote Lan­des­re­gie­rung hat­te einer drit­ten Start­bahn schon im Koali­ti­ons­ver­trag eine kla­re Absa­ge erteilt. Plä­ne zu ihrem Bau gibt es bis­lang auch nicht. Die Orga­ni­sa­to­ren befürch­ten aller­dings, dass die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft bei not­wen­di­gen Erwei­te­run­gen der Kapa­zi­tä­ten ent­spre­chen­de Anträ­ge stel­len könn­te. Sie haben rund 29.000 Unter­schrif­ten gesam­melt, sodass sich das bran­den­bur­gi­sche Par­la­ment mit der Volks­in­itia­ti­ve befas­sen muss.

 
 
Flie­gen wird unsi­che­rer
sagt der Vor­stand der Cock­pit­ver­ei­ni­gung
Der Vor­stand der Pilo­ten­ver­ei­ni­gung Cock­pit warnt, dass Spar­maß­nah­men der Air­lines zu weni­ger Sicher­heit füh­ren. Ein Flug­zeug­ab­sturz könn­te des­halb künf­tig „alle fünf statt wie bis­her alle zehn Jah­re“ pas­sie­ren.
 
 

Ein nach­den­kens­wer­ter Arti­kel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/pilot-der-alptraumberuf-a-1026534.html
…Hun­dert­pro­zen­ti­ge Sicher­heit gebe es nicht, doch ver­bes­sern las­se sie sich immer – etwa durch weni­ger eng getak­te­te Dienst­plä­ne oder eine gute Aus­bil­dung der Pilo­ten. „Aber das kos­tet Geld“, meint Arndt. „Und die Pas­sa­gie­re wol­len eben auch für 30 Euro nach Mal­lor­ca flie­gen.“

 
Wir kön­nen nur bil­lig
Der Flug­ha­fen Berlin-Tegel ist der fal­sche Ort für Expe­ri­men­te. Zur Kos­ten­op­ti­mie­rung wur­de die Gepäck­er­mitt­lung an ein Sub­un­ter­neh­men über­tra­gen. Nach der Sturm „Niklas“ herrscht dort noch immer Cha­os.
 

Easy­jet, Ryan­air, etc.: EU hält Rabat­te für Bil­lig­flug­li­ni­en in Schö­ne­feld für rech­tens
http://www.tagesspiegel.de/berlin/easyjet-ryanair-etc-eu-haelt-rabatte-fuer-billigfluglinien-in-schoenefeld-fuer-rechtens/11595778.html

Dazu einen Tages­spie­gel­kom­men­tar:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/hilfen-fuer-fluglinien-in-schoenefeld-mehr-geld-fuer-die-bahn/11595734.html
… Die Preis­nach­läs­se haben auch dazu geführt, dass der Flug­ver­kehr erheb­lich zuge­nom­men hat – zu Las­ten der Anwoh­ner und der Umwelt.
Wer wirk­lich Men­schen vor Lärm schüt­zen und weni­ger CO2 in die Luft bla­sen will, muss sich schon fra­gen, ob man den Luft­ver­kehr auch noch durch Preis­nach­läs­se för­dern muss. Die Rabat­te füh­ren schließ­lich dazu, dass Flie­gen oft bil­li­ger ist als eine Fahrt mit der Bahn.

 
 
Dazu pas­sen sehr gut fol­gen­de Arti­kel!!!
Ryan­air will auch von Ber­lin in die USA star­ten….
… und sich zusam­men mit den neu­en inner­deut­schen Ver­bin­dun­gen in Ber­lin breit machen
https://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2015/03/ryanair-will-von-berlin-aus-in-die-usa-fliegen.html
Euro­pas größ­te Billig-Airline Ryan­air will von Ber­lin aus über den Atlan­tik flie­gen. Nach Medi­en­be­rich­ten sind New York, Bos­ton, Chi­ca­go und Mia­mi mög­li­che Zie­le.
… Ver­ein­zel­te Tickets sol­le es schon ab zehn Pfund (14 Euro) geben, der Regel­preis läge aber bei 99 Pfund (137 Euro) und mehr, sag­te Mar­ke­ting­chef Ken­ny Jacobs der „Finan­ci­al Times“.
… Nach mehr­jäh­ri­ger Pau­se nimmt Ryan­air inner­deut­sche Flü­ge wie­der auf und for­ciert damit den Angriff auf Riva­len wie die Luft­han­sa und Air Ber­lin.Ryan­air: Für 10.- nach Köln !!!???
http://www.airliners.de/ryanair-koeln-berlin-verbindung/35155
Wer wird auf der Stre­cke Köln-Berlin künf­tig das Sagen haben? Nach­dem nun auch die Ger­man­wings ab Herbst Rich­tung Schö­ne­feld abhe­ben will, hat Ryan­air noch ein­mal nach­ge­legt – und das nicht nur bei den Fre­quen­zen….
Plä­ne zum Umbau der Ent­rau­chungs­an­la­ge sind fer­tig
Für den neu­en Hauptstadt-Airport in Schön­feld (BER) ver­mel­det die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft Fort­schrit­te. Dem­nach liegt jetzt die Pla­nung für den Umbau der Ent­rau­chungs­an­la­ge vor, wie Flug­ha­fen­spre­cher Ralf Kun­kel der Ber­li­ner Mor­gen­post am Mon­tag sag­te. Damit habe der ers­te Mei­len­stein bei der Fer­tig­stel­lung des BER frist­ge­recht erreicht wer­den kön­nen, so Kun­kel. Das noch vom alten Flug­ha­fen­chef Hart­mut Meh­dorn im Dezem­ber 2014 vor­ge­leg­te Kon­zept sieht vor, dass der Air­port in der zwei­ten Jah­res­hälf­te 2017 eröff­net wird. Um die­ses Ziel zu errei­chen, hat­te der Flughafen-Aufsichtsrat eine Ter­min­pla­nung mit elf soge­nann­ten Mei­len­stei­nen bestä­tigt.
Die von Exper­ten als „Mons­ter“ bezeich­ne­te Ent­rau­chungs­an­la­ge soll nun in drei, unab­hän­gig von­ein­an­der funk­tio­nie­ren­de Tei­le zer­legt wer­den. Not­wen­dig dafür sind jedoch erheb­li­che Umbau­ten sowie eine Ände­rung der Bau­ge­neh­mi­gung. Die dafür not­wen­di­gen Unter­la­gen sol­len, so der zwei­te Mei­len­stein, Ende April beim Bau­ord­nungs­amt ein­ge­reicht wer­den.
Über­sicht über den Fort­gang und Stand der Arbei­ten am BER
Stand­ort BER – Ein Geburts­feh­ler??

His­to­ri­schen Ent­schei­dun­gen hin­ter­her­zu­trau­ern, hilft in der Gegen­wart kaum wei­ter. Das weiß auch der Regie­ren­de Bür­ger­meis­ter Micha­el Mül­ler (SPD), und doch kann er sich einen Ver­weis auf einen Alternativ-Flughafen in Spe­ren­berg nicht ver­knei­fen. Im Maga­zin Focus bezeich­net er die Ent­schei­dung gegen Spe­ren­berg sogar als „Geburts­feh­ler“ des BER. Auf dem ehe­ma­li­gen sowje­ti­schen Mili­tär­flug­ha­fen 50 Kilo­me­ter süd­lich von Ber­lin hät­te man „vie­le Genehmigungs- und Lärm­schutz­pro­ble­me nicht gehabt“.

Sagt’s und ruft sich sogleich zur Ord­nung: „Aber es ist müßig, jetzt zurück­zu­schau­en.“

 
 
Air Ber­lin 2014 mit Rekord­ver­lust
Air Ber­lin hat 2014 den größ­ten Ver­lust in ihrer Fir­men­ge­schich­te gemacht.
Anfang März hat­te Vor­stands­chef Ste­fan Pich­ler einen neu­en Bil­lig­ta­rif und mehr Ange­bo­te für Geschäfts­rei­sen­de ange­kün­digt. In drei Pha­sen sol­len Manage­ment und Ver­trieb umge­baut wer­den.
Pich­ler will das Flug­an­ge­bot stär­ker auf ertrag­rei­che Stre­cken aus­rich­ten und die Dreh­kreu­ze wie Düs­sel­dorf und Ber­lin aus­bau­en.
 
 
Air Ber­lin braucht fri­sches Geld
Eine erneu­te Wan­del­an­lei­he in Mil­lio­nen­hö­he der Partner-Airline Eti­had wird es aber nicht geben. Air Ber­lin hat­te erst kürz­lich einen Rekord­ver­lust ein­ge­fah­ren.
Die Ara­ber dürf­ten die von ihnen gezeich­ne­te Wan­del­an­lei­he fak­tisch nicht in neue Akti­en ein­tau­schen, weil ihr Anteil an Air Ber­lin von zuletzt 29,21 Pro­zent sonst auf mehr als 30 Pro­zent stei­gen wür­de. Dann müss­ten sie ein Über­nah­me­an­ge­bot für die kom­plet­te Gesell­schaft abge­ben. Kämen mehr als 50 Pro­zent von Air Ber­lin in aus­län­di­sche Hand, wür­de die Gesell­schaft nicht mehr als deut­sche Flug­li­nie gel­ten und vie­le Ver­kehrs­rech­te ver­lie­ren. Die­se waren jedoch für die Ara­ber der Haupt­grund, bei Air Ber­lin ein­zu­stei­gen.
 

Trans­pa­ren­cy Inter­na­tio­nal been­det Zusam­men­ar­beit mit BER
https://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/transparency-international-beendet-zusammenarbeit-mit-ber.html
Wie der rbb erfuhr, kün­digt Trans­pa­ren­cy Inter­na­tio­nal sei­ne Zusam­men­ar­beit mit der Flug­ha­fen GmbH auf. Der Grund: Der Umgang der BER-Macher mit den Kor­rup­ti­ons­vor­wür­fen auf der Groß­bau­stel­le.

Seit zehn Jah­ren beglei­te­te Trans­pa­ren­cy Deutsch­land den so genann­ten Inte­gri­täts­pakt zum Bau des Ber­li­ner Flug­ha­fens, um Kor­rup­ti­ons­fäl­le zu ver­mei­den. Aus Sicht von Trans­pa­ren­cy haben nun „eine Rei­he von kor­rup­ti­ven Vor­komm­nis­sen seit Anfang 2013“ und der Umgang des BER damit die Wirk­sam­keit des Inte­gri­täts­pak­tes zuneh­mend in Fra­ge gestellt. „Wir sehen daher im Moment nicht mehr die Mög­lich­keit, als Trans­pa­ren­cy eine gewis­se Ver­ant­wor­tung dafür zu über­neh­men, was am Flug­ha­fen läuft“, sag­te Gise­la Rüß, Vor­stands­mit­glied bei Trans­pa­ren­cy Deutsch­land, dem rbb.

 
 
SONSTIGE THEMEN
Lie­ber nicht im Süd­os­ten Ber­lins ins Was­ser fal­len
hier ein Fall wirk­li­cher Dis­kri­mi­nie­rung des Ostens Ber­lins:
Vier jun­ge Men­schen stürz­ten im Dezem­ber mit ihrem Auto in den Fluss Dah­me in Berlin-Köpenick. Zwei ertran­ken. Die ein­zi­gen Feu­er­wehr­tau­cher sind weit im Wes­ten, am ande­ren Ende der Stadt sta­tio­niert. Geän­dert wer­den soll das aber trotz­dem nicht.
In der DDR waren Tauch­grup­pen noch in Mit­te, Wei­ßen­see, Trep­tow und Köpe­nick sta­tio­niert, wie der Senat schrieb. Anfang der 90er-Jahre gab es im ver­ei­nig­ten Ber­lin noch Ret­tungs­tau­cher der Feu­er­wehr in Span­dau sowie in Mar­zahn. Um Geld zu spa­ren, wur­de die Grup­pe im Osten auf­ge­löst. (dpa)
 
 
Was­ser­werk Fried­richs­ha­gen ersetz­bar?

http://www.tagesspiegel.de/berlin/spree-schadstoffe-im-trinkwasser-senat-will-mit-brandenburg-ueber-tagebau-folgen-reden/11536592.html

Die stei­gen­de Sul­fat­be­las­tung könn­te durch­aus, wie berich­tet, mit­tel­fris­tig die Still­le­gung des Was­ser­werks Fried­richs­ha­gen erzwin­gen, einem „Schwer­punkt­was­ser­werk“ laut Simon – mit aus­rei­chend Kapa­zi­tät, um eine Mil­li­on Men­schen im Osten der Stadt zu ver­sor­gen.

Die Trink­was­ser­ver­sor­gung der Ber­li­ner sei den­noch nicht gefähr­det, sag­te Simon.
Ande­re Wer­ke könn­ten „hoch­ge­fah­ren“ wer­den und Fried­richs­ha­gen erset­zen.

Das Sul­fat zu ent­fer­nen, sei „tech­nisch nicht dar­stell­bar“. Im Trink­was­ser aus Fried­richs­ha­gen ist der Mit­tel­wert 2014 über­ra­schend von 150 auf 180 Mil­li­gramm pro Liter gestie­gen, der Grenz­wert liegt bei 250 Mil­li­gramm.

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