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Bünd­nis Süd­Ost gegen Flug­lärm

P R E S S E M I T T E I L U N G
Ber­lin, 22.03.2018

Die ver­ant­wort­li­chen Poli­ti­ker müs­sen jetzt end­lich Mut zur Ver­ant­wor­tung bewei­sen
Die aktu­el­le Dis­kus­si­on in den Medi­en zum The­ma „Abriss und Neu­bau des BER“ neh­men die Bür­ger­initia­ti­ven im Bünd­nis Süd­Ost gegen Flug­lärm posi­tiv zur Kennt­nis und wer­ten das als eine seit vie­len Jah­ren über­fäl­li­ge Ein­sicht in die Tat­sa­che, dass an einem unge­eig­ne­ten, weil mit­ten in dicht besie­del­tem Raum gele­ge­nen Stand­ort kein Flug­ha­fen wirt­schaft­lich betrie­ben wer­den kann.

Das aller­dings reicht nach den gera­de­zu unend­li­chen Zusa­gen für eine Bau­fer­tig­stel­lung und Eröff­nung des BER sowie den gera­de­zu regel­mä­ßig dar­auf fol­gen­den Ver­schie­bun­gen bei wei­tem nicht mehr aus, um zu einem ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit den Steu­er­mil­li­ar­den von uns Bür­gern zurück­zu­keh­ren und das voll­kom­men ver­lo­ren gegan­ge­ne Ver­trau­en der Bür­ger in die ver­ant­wort­li­chen Politiker/Landesregierungen wie­der her­zu­stel­len.

Um dem zumin­dest ein wenig näher zu kom­men, for­dert das Bünd­nis Süd­Ost gegen Flug­lärm des­halb jetzt kla­re Beschlüs­se der Anteils­eig­ner des BER:

Wenn die Bau­fer­tig­stel­lung nicht – wie von der Geschäfts­füh­rung der FBB GmbH öffent­lich zuge­sagt – Ende August die­sen Jah­res erreicht wer­den soll­te, muss end­lich die längst über­fäl­li­ge Not­brem­se gezo­gen wer­den und bereits jetzt fest­ge­legt wer­den, dass in die­sem Fall ein Schluss­strich unter das Flug­ha­fen­pro­jekt an die­sem Stand­ort gezo­gen wird.

Es gibt mit den wei­ter­hin aktu­el­len ekla­tan­ten bau­li­chen und tech­ni­schen Pro­ble­men kei­ne nach­voll­zieh­ba­ren und kauf­män­nisch ver­nünf­ti­gen Grün­de wei­ter­hin an einem, von Beginn an viel zu klei­nen Flug­ha­fen fest­zu­hal­ten, der zudem noch an einem aus vie­len Grün­den unge­eig­ne­ten Stand­ort steht.

Es ist umge­hend ein neu­es Raum­ord­nungs­ver­fah­ren ein­zu­lei­ten, um einen geeig­ne­ten Stand­ort für einen Neu­start eines raum­ver­träg­li­chen Flug­ha­fens für Ber­lin und Bran­den­burg an einem geeig­ne­ten Stand­ort auf Basis einer pri­va­ten Finan­zie­rung zu suchen. Bis dahin wird der Flug­ver­kehr für Ber­lin und Bran­den­burg von den bestehen­den Flug­hä­fen Tegel und Schönefeld-Alt gesi­chert.

Ein Kon­sor­ti­um zur pri­va­ten Finan­zie­rung eines sol­chen Flug­ha­fens gab es bereits. Die pri­va­ten Inves­to­ren haben sich erst zu dem Zeit­punkt zurück gezo­gen, als der unge­eig­ne­te und nicht wirt­schaft­lich zu betrei­ben­de Stand­ort Schö­ne­feld poli­tisch wider bes­se­ren Wis­sens durch­ge­drückt wur­de.

Zugleich lie­gen für eine Nach­nut­zung der Flä­chen und Gebäu­de am Stand­ort Schö­ne­feld ver­schie­de­ne fun­dier­te Nach­nut­zungs­kon­zep­te vor, deren bes­te Ansät­ze zusam­men­zu­füh­ren und umzu­set­zen sind. Dies mit dem Ziel, bei­spiels­wei­se über die Ent­wick­lung und den Ver­kauf der Flä­chen für Woh­nungs­bau zumin­dest einen Teil der Kos­ten der öffent­li­chen Hän­de für die Invest­rui­ne BER zu refi­nan­zie­ren und zugleich dem aku­ten Woh­nungs­man­gel in Ber­lin und den angren­zen­den Umland­ge­mein­den wirk­lich effek­tiv ent­ge­gen wir­ken zu kön­nen. Auch die Nut­zung der Hal­len, Park­häu­ser und Hotels, etc. kann sinn­voll erfol­gen, z.B. für einen neu­en und aus­rei­chend gro­ßen Mes­se­stand­ort Berlin-Brandenburg.

 

Dr. Phil­ip Zesch­mann
Tel.: 0171 35 80 589
Mit­glied des Spre­cher­teams
Bünd­nis Süd­Ost gegen Flug­lärm

Mit freund­li­chen Grü­ßen
Bünd­nis Süd­ost

i. A. Wal­fried Michae­lis

Web­sei­te: http://www.bündnissüdost.de/

 

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