Ein­la­dung 118. Mon­tags­de­mo +++ Fak­ten +++ Infor­ma­tio­nen & Kom­men­ta­re +++ Klei­ne Pres­se­schau

Lie­be Mit­strei­ter und Sym­pa­thi­san­ten,
kurz und tref­fend zusam­men­ge­fasst:

„Dass der Flug­ha­fen zum „Pleiten-, Pech- und Pan­nen­fluch­ha­fen“ gewor­den ist, ist dem Ver­sa­gen der Poli­tik geschul­det. Eit­le und sachun­kun­di­ge Poli­ti­ker woll­ten unbe­dingt Euro­pas moderns­ten Flug­ha­fen, gleich neben der Haus­tür, in fuß­läu­fi­ger Ent­fer­nung errich­ten. Aktu­ell geht es wie­der ein­mal um Flug­rou­ten. Gerich­te ent­schei­den, Bür­ger mar­schie­ren mit Pro­test, Amman und Meh­dorn strei­ten. Amann plant den „Abflug“, Meh­dorn hat auch kei­ne Lust mehr, Wowe­reit spielt den Sta­tis­ten, Schwarz klagt auf Gehalts­fort­zah­lung und in den Kata­kom­ben des Flug­ha­fen­ge­bäu­des sol­len bereits Abstüt­zun­gen Ris­se erlit­ten haben, die dar­auf hin­wei­sen, dass der Gebäu­de­kom­plex abzu­sin­ken droht. Finanz­ex­per­ten pro­phe­zei­en daher schon jetzt der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft die bal­di­ge Plei­te. Der BER soll­te Euro­pas moderns­ter Flug­ha­fen wer­den. Nun droht er der skan­dal­reichs­te und teu­ers­te der Welt zu wer­den.“
Roger Morell, per E-Mail
Arti­kel erschie­nen als Leser­brief in der Ber­li­ner Mor­gen­post am 22.09.2013

Wir freu­en uns auf Dis­kus­si­on und Infor­ma­ti­on auf dem Markt­platz in Berlin-Friedrichshagen und laden dazu herz­lich ein!!

 

 

TERMINE

Volks­in­itia­ti­ve Nacht­flug­ver­bot: Akti­ons­ta­ge in Lich­ten­ra­de am kom­men­den Wochen­en­de
https://www.fbi-berlin.org/archives/7229

Buch­le­sung mit Dr. Frank Wel­skop in Müg­gel­heim
29. Okto­ber 2013, 19 Uhr
Dorf­klub Müg­gel­heim
Frank Wel­skop ist Autor des mitt­ler­wei­le ver­grif­fe­nen Buches „BBI-ein neu­er Ber­li­ner Ban­ken­skan­dal?“ und der inzwi­schen ver­öf­fent­lich­ten vier Tei­le einer kri­ti­schen Ana­ly­se zum Geschäfts­be­richt der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft 2012.
http://bi-mueggelheim.de/?p=1691

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INFORMATIONEN

PRESSEMITTEILUNG FBI
Ber­li­ner Bür­ger­initia­ti­ven erhö­hen Druck auf Senat Volks­in­itia­ti­ve für Nacht­flug­ver­bot an Ber­li­ner Flug­hä­fen auf der Ziel­ge­ra­den …. 5.000 Unter­schrif­ten in 4 Tagen

Ber­lin, 25.September 2013

Durch die Volks­in­itia­ti­ve der Ber­li­ner Bür­ger­initia­ti­ven für ein Nach­flug­ver­bot an den Flug­hä­fen Tegel, Schö­ne­feld und BER wird sich der Ber­li­ner Senat dem­nächst erneut mit den Lärm­aus­wir­kun­gen des Hauptstadt-Flugverkehrs aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. Die Initia­to­ren gehen nach dem aktu­el­len Flug­rou­ten­ur­teil in den nächs­ten Wochen von einem Run auf die Unter­schrif­ten­lis­ten aus. „Nach dem Urteil des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Berlin-Brandenburg mer­ken vie­le Bür­ger, dass sie dem ohren­be­täu­ben­den Flug­lärm über Ber­lin nicht ent­kom­men kön­nen und machen ihr Kreuz für einen gesun­den Schlaf in der Nacht“, hieß es bei der Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve, dem Trä­ger der Initia­ti­ve.

Seit Ver­kün­dung des Urteils konn­ten die Initia­to­ren den Ein­gang von 5.000 Unter­schrif­ten ver­zeich­nen. „Wir rech­nen damit, dass wir die Volks­in­itia­ti­ve bis Mit­te Okto­ber abschlie­ßen kön­nen“.

Das Gericht hat­te am 19.9. den lärm­ge­plag­ten Flughafen-Anwohnern Blankefelde-Mahlows durch die nächt­li­che Ver­le­gung einer Flug­rou­te eine Lärm­pau­se zuge­bil­ligt, dadurch jedoch den Lärm auf süd­west­li­ches Ber­li­ner Gebiet ver­scho­ben. Damit zieht sich nun auch ein Lärm­kor­ri­dor über den gesam­ten Ber­li­ner Süden. Zudem zeich­net sich auch in Tegel kei­ne Ent­las­tung der Anwoh­ner ab. „Das Lärm­kar­tell in der Ber­li­ner Lan­des­po­li­tik wird durch die Volks­in­itia­ti­ve jetzt gezwun­gen, sich mit den Fak­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen und Far­be zu beken­nen. Wis­sen­schaft­li­cher Kon­sens ist: Flug­lärm macht krank – beson­ders in der Nacht“, so die Initia­ti­ve wei­ter….

Mit Man­dat des Akti­ons­bünd­nis­ses für ein lebens­wer­tes Berlin-Brandenburg star­te­ten Ber­li­ner Bür­ger bei der 100.Montagsdemo in Berlin-Friedrichshagen am 27. Mai 2013 eine neue Volks­in­itia­ti­ve: Wir Ber­li­ner for­dern ein Nacht­flug­ver­bot von 22:00 bis 06:00 Uhr an den Flug­hä­fen SXF, TXL und BER.

Ziel die­ser Volks­in­itia­ti­ve ist es, den Ber­li­ner Senat an den Ver­hand­lungs­tisch zu zwin­gen. Die Bran­den­bur­ger Lan­des­re­gie­rung hat­te das ers­te erfolg­rei­che Volks­be­geh­ren in der Bran­den­bur­ger Geschich­te ange­nom­men und ver­spro­chen, mit Ber­lin und dem Bund in Sachen Nacht­flug­ver­bot in Ver­hand­lung zu tre­ten. Was ist seit­her pas­siert? Nichts! Es wur­den Zustän­dig­kei­ten ver­scho­ben, damit die Bran­den­bur­ger Lan­des­re­gie­rung nicht mehr allei­ne in der Lage ist, die­ses Nacht­flug­ver­bot zu erlas­sen. Alle Ver­spre­chun­gen, dem Begeh­ren der Bran­den­bur­ger Bür­ger nach­zu­kom­men, wur­den ledig­lich zu Schall und Rauch.

Die Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve (FBI) ruft nun zum End­spurt auf.
„Wir alle brau­chen unse­ren Nacht­schlaf. Nur wer ruhig schla­fen kann, bleibt auch gesund. Nam­haf­te Ärz­te berich­te­ten aus­führ­lich über gesund­heit­li­che Schä­den, die ein durch Lärm gestör­ter Schlaf ver­ur­sacht. Blut­ho­ch­ruck, Herz­in­farkt und ande­re bedroh­li­che Krank­hei­ten sind die Fol­ge. Das wur­de bereits wis­sen­schaft­lich bewie­sen. Dar­um kämpft um Eure Gesund­heit, sie ist Euer höchs­tes Gut! Betei­ligt Euch auch an der Unter­schrif­ten­samm­lung zur neu­en Ber­li­ner Volks­in­itia­ti­ve!“, appel­liert Susan­ne Mül­ler, Koor­di­na­to­rin der VI bei der Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve.

​Jeder in Ber­lin gemel­de­te Bür­ger ab einem Alter von 16 Jah­ren darf unter­schrei­ben.
Unter­schrif­ten­lis­ten kön­nen unter www.fbi-berlin.org/archives/7040 her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Auch das Urteil des OVG vom 19.09. zeigt ein­mal mehr:
Die nicht zu lösen­den Wider­sprü­che und Kon­flik­te sind unmit­tel­bar durch den fal­schen Stand­ort bedingt.

​In den nächs­ten Wochen und Mona­ten pla­nen die Bür­ger­initia­ti­ven daher wei­te­re Aktionen​, die sich auch mit die­ser Pro­ble­ma­tik aus­ein­an­der­set­zen.
Pres­se­team FBI

Flug­ha­fen Berlin-Brandenburg GmbH muss Inter­na des Auf­sichts­ra­tes offen­ba­ren
Das VG Cott­bus hat zur hin­sicht­lich einer Aus­kunfts­pflicht der Flug­ha­fen Berlin-Brandenburg GmbH gegen­über Jour­na­lis­ten dem Eil­an­trag eines Jour­na­lis­ten einer Tages­zei­tung gegen die GmbH teil­wei­se ent­spro­chen.

Der Antrag­stel­ler hat zunächst einen Anspruch auf Über­las­sung von Kopi­en aller Unter­la­gen gel­tend gemacht, wel­che den Mit­glie­dern des Auf­sichts­ra­tes der Flug­ha­fen Berlin-Brandenburg GmbH (Antrags­geg­ne­rin) seit dem 01.01.2011 hin­sicht­lich des Aus­baus und der geplan­ten Inbe­trieb­nah­me des Flug­ha­fens Berlin-Brandenburg zur Ver­fü­gung gestellt wor­den waren.

Das VG Cott­bus hat die­ses Begeh­ren abge­lehnt´, dem Hilfs­an­trag jedoch ent­spro­chen.

Nach Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts fehlt es dem Antrag­stel­ler inso­weit an einem Anspruch, ins­be­son­de­re kön­ne er sich auch nicht auf das Bran­den­bur­gi­sche Pres­se­ge­setz beru­fen, weil das Begeh­ren die gesetz­lich vor­aus­ge­setz­te Kon­kre­ti­sie­rung der ver­lang­ten Aus­künf­te ver­mis­sen las­se.

Dem Hilfs­an­trag war nach Auf­fas­sung des Ver­wal­tungs­ge­richts zu ent­spre­chen und der Antrags­geg­ne­rin im Wege einer einst­wei­li­gen Anord­nung im Wesent­li­chen auf­zu­ge­ben, dem Antrag­stel­ler mit­zu­tei­len, wann die Mit­glie­der des Auf­sichts­ra­tes über wel­che Ver­zö­ge­run­gen bei dem Bau des Flug­ha­fens  Berlin-Brandenburg infor­miert wur­den und wel­che Begrün­dung für die Ver­zö­ge­run­gen jeweils gege­ben wur­de.

Der Beschluss kann mit der Beschwer­de zum OVG Berlin-Brandenburg ange­foch­ten wer­den.
http://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA130902909&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp

NA ver­öf­fent­licht von Fau­len­bach da Cos­ta erstell­te Flug­er­war­tungs­ge­bie­te für BER in Schö­ne­feld und zum Ver­gleich für Spe­ren­berg und Jüter­borg
Fau­len­bach da Cos­ta hat dazu den wahr­schein­li­chen Nah­ver­kehrs­be­reich für den Flug­ha­fen BER von der Deut­schen Flug­si­che­rung (DFS) genutzt, um das gesam­te Sys­tem von An- und Abflug­rou­ten auch für die Stand­or­te Spe­ren­berg und Jüter­bog räum­lich erfas­sen zu kön­nen. D. h. auch: inner­halb der Begren­zungs­li­ni­en zur Dar­stel­lung der bean­spruch­ten Flug­räu­me befin­den sich alle An- und Abflug­rou­ten. Das bedeu­tet, dass alle Flug­rou­ten, die denk­bar heu­te und denk­bar in ver­stärk­tem Maß – durch gewoll­te Stei­ge­rung des Flug­ver­kehrs – auch mor­gen zu Flug­lärm füh­ren, in der „Mas­ke“ des Nah­ver­kehrs­ver­kehrs­be­reichs erfasst sind.
http://www.ber-na.de/

Stel­lung­nah­me des ABB zum EU-Leitlinienentwurf für staat­li­che Bei­hil­fen für Flug­hä­fen und Luft­ver­kehrs­ge­sell­schaf­ten HAT.2635
http://www.fluglaermber.de/downloads/stellungnahme-abb-flughafenleitlinie-1.pdf

Taming Avia­ti­on
Euro­päi­sche Bewe­gung von Bür­ger­initia­ti­ven zur Zäh­mung der Luft­fahrt star­tet Peti­ti­on an das Euro­päi­sche Par­la­ment:
http://www.tamingaviation.eu/index.php?id=36&L=0

Jobau­schrei­bung
BER sucht jeman­den, der die Projekt-Kosten kon­trol­liert
Leiter/in Pro­jekt­kos­ten­con­trol­ling BER
http://www.berlin-airport.de/de/unternehmen/jobs-und-karriere/jobboerse/flughafen-berlin-brandenburg/2013-08-27-leiter-projektkostencontrolling-ber/index.php

Alar­mie­ren­de Lärm­wer­te über der Uni­kli­nik
Ver­öf­fent­licht am 25.09.2013
Im Früh­jahr wur­de mit einer Mess-Station auf dem Kli­nik­dach drei Mona­te lang die Flug­lärm­wer­te über der Main­zer Uni­me­di­zin gemes­sen – mit teil­wei­se alar­mie­ren­den Ergeb­nis­sen. Ein Anlass für Prof. Tho­mas Mün­zel, eine Aus­wei­tung des Nacht­flug­ver­bots zu for­dern – denn für die Pati­en­ten in der Kli­nik stellt der Flug­lärm in den frü­hen Mor­gen­stun­den eine beson­de­re Belas­tung dar.
http://www.youtube.com/watch?v=SQvBgzcNh7M

Neue Vide­os der Stif­tung Main­zer Herz zur Flug­lärm­be­las­tung und zum Ziga­ret­ten­kon­sum von Kin­dern
Stif­tung Main­zer Herz
http://www.youtube.com/channel/UCdRqJEmZIvB0KdD9qTJ6PAA

Auch das Innen­mi­nis­te­ri­um des Lan­des Bran­den­burg bestä­tigt viel­fa­chen Ein­satz von Zivil­po­li­zis­ten bei Flug­lärm­geg­nern
http://bi-gosener-wiesen.blogspot.de/2013/09/ministerium-bestatigt-vielfachen.html?spref=tw

Ener­gie­tisch
Spen­den­auf­ruf für den Volks­ent­scheid 3.November 2013
„Lie­be Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zer,
am 10. Juni hat der Ber­li­ner Ener­gie­tisch über 270.000 Unter­schrif­ten für das Volks­be­geh­rens „Neue Ener­gie für Ber­lin – demo­kra­tisch, öko­lo­gisch, sozi­al“ ein­ge­reicht. Damit haben wir gemein­sam einen rie­si­gen Erfolg erzielt und einen Volks­ent­scheid erzwun­gen Die­ser fin­det nun am 3.11. stattf. Ein gro­ßes Dan­ke­schön gilt allen Unter­stüt­ze­rIn­nen und Samm­le­rIn­nen, ohne die ein sol­ches Ergeb­nis nicht mög­lich gewe­sen wäre!

Der Volks­ent­scheid ist nur dann erfolg­reich, wenn neben der Mehr­heit der Abstim­men­den auch noch min­des­tens 25% der Wahl­be­rech­tig­ten (ca., 625.000 Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner) zustim­men. Für einen gemein­sa­men Erfolg müs­sen wir unse­re Anstren­gun­gen daher ver­viel­fa­chen. Mit den finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten von Vat­ten­fall, die in Ham­burg Mil­lio­nen in die NEIN-Kampagne inves­tiert haben, wer­den wir nicht mit­hal­ten kön­nen. Den­noch brau­chen wir natür­lich auch eine Men­ge Geld, um den Druck von Fly­ern, Pla­ka­ten sowie die Pro­duk­ti­on und Aus­strah­lung von Radio- und Kino­wer­bung finan­zie­ren zu kön­nen.

Bit­te unter­stüt­zen auch Sie uns mit Ihrer Spen­de. Jeder Betrag – ob groß oder klein – hilft uns wei­ter.
Spen­den Sie gleich online unter: www.berliner-energietisch.net/spenden.
oder direkt an:
Spen­den­kon­to des Ber­li­ner Ener­gie­ti­sches:
Kon­to­in­ha­ber: Bür­ger­Be­geh­ren Kli­ma­schutz
Kon­to­num­mer.: 401 216 24 01
GLS Gemein­schafts­bank, BLZ: 430 609 67
Kenn­wort: Ber­li­ner Ener­gie­tisch

Vie­len Dank – gemein­sam wer­den wir Vat­ten­fall den Ste­cker zie­hen!
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Ber­li­ner Ener­gie­tisch und zum Volks­ent­scheid unter: www.berliner-energietisch.net
https://www.facebook.com/berliner.energietisch

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POLITIK

Chris­toph Schul­ze, MdL
Volks­be­geh­ren gegen Nacht­flug umset­zen, Land­tag 25.09., Offen­ba­rungs­eid (sie­he auch Anla­gen)

„Lie­be Freun­de, Kol­le­gen und Mit­strei­ter,
nach­dem zu unse­rer Über­ra­schung am 27.2.2013 der Land­tag das Volks­be­geh­ren ange­nom­men hat, ist ja in Wirk­lich­keit nichts pas­siert.
Von Mit­glie­dern des BER-Sonderausschusses und jetzt selbst als Mit­glied des BER-Sonderausschusses weiß ich, dass jedes Mal auf Nach­fra­ge von Ver­tre­tern der Lan­des­re­gie­rung berich­tet wird, dass man noch nichts erreicht habe, weil Ber­lin nicht will und dann das übli­che Rum­ge­druck­se.

Anläss­lich einer Demo pla­ka­tier­ten die BIs mal in Fra­ge­form: „Lügt Plat­z­eck?“. Der Ver­dacht, dass das nur ein tak­ti­sches Manö­ver war, um dem Volks­be­geh­ren den Elan zu neh­men und die Spit­ze abzu­bre­chen, bestand ja bei vie­len und hat sich m.E. nicht nur ver­fes­tigt, son­dern gera­de­zu bestä­tigt.

Man kann es den Ber­li­nern ja eigent­lich auch nicht ver­den­ken, sie ver­tre­ten nun ein­mal ihre Inter­es­sen, und die sind anders als die Bran­den­bur­ger Inter­es­sen. Wenn Ver­hand­lun­gen aber so lau­fen, dass der eine was will (Bran­den­burg) und der ande­re sich nicht bewegt, weil er auch nicht muss (Ber­lin), vor allem, weil Ber­lin eine kom­for­ta­ble Situa­ti­on hat, dass es kei­nen Druck­mit­tel gibt und mit dem Lan­des­pla­nungs­staats­ver­trag Bran­den­burg auch an der Ket­te hat, dann muss man sich über­le­gen, ob das so wei­ter­lau­fen kann.

Die Frak­ti­on Bünd­nis 90/Grüne im Land­tag Bran­den­burg hat sich, auch auf mei­ne Bit­te und mei­nen Vor­schlag hin, ent­schie­den, dem nicht taten­los zuzu­se­hen. Des­halb haben wir erst geprüft, ob man den Lan­des­pla­nungs­staats­ver­trag durch Land­tags­be­schluss kün­di­gen kann. Das geht nicht. Das kann nur die Regie­rung. Dann haben wir über­legt, per Land­tags­be­schluss die Regie­rung auf­zu­for­dern und haben dies mit dem Antrag 5/7955 (s. Anla­ge) getan.

Wie auch nicht anders zu erwar­ten, haben SPD, CDU, Links­par­tei, mit jeweils unter­schied­li­chen aber let­zend­lich ins Lee­re lau­fen­den Begrün­dun­gen, die­sen Antrag in nament­li­cher Abstim­mung abge­lehnt (54 Nein-Stimmen von CDU, SPD, LInks­par­tei), wobei sich 23 Abge­ord­ne­te der Abstim­mung durch Nicht­an­we­sen­heit ent­zo­gen haben, was immer das bedeu­ten mag. Die Grü­nen haben dem Antrag zuge­stimmt, auch eini­ge FDP-Abgeordnete, und eini­ge Ent­hal­tun­gen bei der FDP.

In der Anla­ge über­sen­de ich zum einen den Antrag, zum ande­ren mei­nen Rede­bei­trag im Namen der Frak­ti­on Bünd­nis 90/Grüne.

Sobald das Ple­nar­pro­to­koll fer­tig ist, wer­de ich es rum­schi­cken, die Argu­men­ta­ti­on von SPD, CDU und Links­par­tei muss man gele­sen haben und sich auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen.

Als Fazit bleibt fol­gen­des fest­zu­stel­len.

Die Rück­sicht­nah­me auf Inter­es­sen des Lan­des Ber­lin wird höher gewich­tet und gehan­delt als die Not­wen­dig­keit der Rück­sicht­nah­me auf Nacht­ru­he und Gesund­heit von 100-200.000 Ein­woh­nern in den Ein­flug­schnei­sen des zukünf­ti­gen Flug­ha­fens BER.

Nach mei­ner Ein­schät­zung wird sich dar­an auch in Zukunft nichts ändern.

Ich sage vor­aus, dass wir in einem Jahr in der Fra­ge, was Nacht­flug­ver­bot von 22:00 – 6:00 betrifft, die zen­tra­le For­de­rung des Volks­be­geh­rens, nicht wei­ter sind als heu­te. Wir wer­den in einem Jahr zu resüm­mie­ren haben, dass das Volks­be­geh­ren aus­ge­he­belt wur­de und durch den Land­tags­be­schluss ins Lee­re gelau­fen ist und dass sich auch in der Fra­ge eines ehr­li­chen Schall­schut­zes bei pas­si­ven und akti­ven Schall­schutz­maß­nah­men, ins­be­son­de­re bei Flug­rou­ten, nichts Befrie­di­gen­des her­aus­stel­len wird.

SPD und Links­par­tei­en als Regie­rungs­par­tei­en und die CDU, die sich schon als zukünf­ti­ge Regie­rungs­par­tei sieht, wol­len und wer­den an den Grund­pro­ble­men des BER nichts tun, weil dies für alle bis­he­ri­gen BER-Befürworter Kon­se­quen­zen hät­te.

Noch ein Wort zu dem Hor­ror­sze­na­rio, was nach einer Kün­di­gung des Lan­des­pla­nungs­staats­ver­tra­ges alles pas­sie­ren wür­de, wie von SPD, CDU und Links­par­tei behaup­tet. Nichts wür­de pas­sie­ren, wenn der Ver­trag gekün­digt wür­de, denn die Kün­di­gung wür­de erst zum 1.1.2017 wirk­sam.
Wir, das Land Bran­den­burg, könn­ten aber ab dem 1.1.2014 ein eige­nes, neu­es Pla­nungs­recht aus­zu­ar­bei­ten begin­nen, mit den Kom­mu­nen abstim­men und end­lich wie­der ohne Veto-Rechte und Ein­mi­schung von Ber­lin die poli­ti­sche Luft­ho­heit über Bran­den­burg zurück­ge­win­nen. Alle Fra­gen, die mit Ber­lin zu regeln sind, kön­nen auch ohne die­sen Lan­des­pla­nungs­staats­ver­trag gere­gelt wer­den. Letzt­end­lich ist er nur ein Herr­schafts­in­stru­ment von Ber­lin, um sich in Bran­den­burg ein­zu­mi­schen und Ber­li­ner Inter­es­sen durch­zu­set­zen. Dafür gibt es Dut­zen­de von Bei­spie­len. Mir sind kei­ne Bei­spie­le bekannt, wo sich Bran­den­burg in Ber­li­ner Stadt­ter­ri­to­ri­um in pla­ne­ri­schen Belan­gen ein­ge­mischt hat oder erfolg­reich inter­ve­niert hat. Das gan­ze ist eine sehr ein­sei­ti­ge Ver­an­stal­tung. Die Hor­ror­sze­na­ri­en, die an die Wand gemalt wer­den, sind die glei­chen Hor­ror­sze­na­ri­en, wie sie immer als poli­ti­scher Reflex kom­men, wenn man irgend­et­was nicht will, dann wird es eben ver­teu­felt.
Dass das alles letzt­end­lich nicht stimmt, kann man sehen, wenn man sich die glei­chen Sze­na­ri­en vor Augen ruft, die bei Min­dest­lohn, Sozi­al­stan­dards, Umwelt­rech­ten, Steu­er­erhö­hun­gen oder Steu­er­sen­kun­gen immer wie­der beschwo­ren wor­den sind. Nichts davon ist ein­ge­tre­ten. Der Unter­gang des Abend­lan­des fin­det nicht statt.

Es ist immer die glei­che Masche, jeman­den ver­su­chen ins Bocks­horn zu jagen.

Es bleibt dabei. Man muss sich ent­schei­den, was einem wich­tig ist, und mir und mei­nen Kol­le­gen in der Frak­ti­on Bünd­nis 90/Die Grü­nen sind die Rech­te und die Gesund­heit der Bran­den­bur­ger Bür­ger wich­ti­ger als die Inter­es­sen und ein ima­gi­nä­rer Staats­ver­trag von und mit Ber­lin.

Mit freund­li­chen Grü­ßen
Chris­toph Schul­ze“

20130925 Schul­ze VB Nacht­flug

Ple­nar­bei­trag C Schul­ze 1

Ple­nar­bei­trag C Schul­ze 2

Land­tag Brdbg_Antrag Grü­ne

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12-Friedrichshagen

PRESSESCHAU

Ber­lin ist nicht Wei­mar: Staats­recht­ler Bat­ties for­dert Drei-Prozent-Hürde
Rechts­wis­sen­schaft­ler Ulrich Bat­tis möch­te eine Reform des Bun­des­wahl­ge­set­zes. Er setzt sich für die Abschaf­fung der Fünf-Prozent-Hürde ein. Eine Drei-Prozent-Hürde sei „gerech­ter“ und demo­kra­ti­scher. Denn Mil­lio­nen von Wäh­ler­stim­men hat­ten bei den Bun­des­tags­wah­len ver­geb­lich ihre Stim­me abge­ge­ben.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/25/berlin-ist-nicht-weimar-staatsrechtler-fordert-drei-proze%E2%80%8Bnt-huerde/

[Auf­sichts­rat fisch­te gern im Trü­ben. Blick hin­ter Kulis­sen wur­de wohl nicht gewollt]
Blin­des Ver­trau­en am Flug­ha­fen
BER-Untersuchungsausschuß: Auf­sichts­rä­te ver­zich­te­ten auf selb­stän­di­ge Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung
In der mitt­ler­wei­le 15. Sit­zung des Ber­li­ner Unter­su­chungs­aus­schus­ses zum Deba­kel um den Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg (BER) wur­de am Frei­tag der Hote­lier Micha­el Zeh­den ver­nom­men. Er sitzt seit 2003 im Auf­sichts­rat der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft. Der ehe­ma­li­ge Wirt­schafts­se­na­tor Harald Wolf (Die Lin­ke) soll­te auch ein­ver­nom­men wer­den, konn­te aber krank­heits­be­dingt nicht erschei­nen. Im Fokus des Aus­schu­ßes dies­mal: die Vor­be­rei­tung der Auf­sichts­rats­sit­zun­gen und die Kon­trol­le über den Bau.

Zeh­den beton­te in sei­ner Aus­sa­ge mehr­fach, dem Auf­sichts­rat hät­ten bis zur Bekannt­ga­be der Ver­schie­bung im Mai 2012 kei­ne Hin­wei­se vor­ge­le­gen, daß die Inbe­trieb­nah­me gefähr­det sein könn­te. Dabei bestä­tig­te die Aus­sa­ge Zeh­dens: Die Auf­sichts­rä­te ver­lie­ßen sich mehr oder weni­ger blind auf die Anga­ben der Geschäfts­füh­rung. Eine selb­stän­di­ge Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung fand in den Mona­ten vor der Ver­schie­bung im Mai 2012 offen­bar nicht statt. Dabei hät­te es schon im Win­ter 2011 ers­te Hin­wei­se gege­ben, daß der Brand­schutz nicht funk­tio­nier­te. Für den Auf­sichts­rat stell­ten die­se jedoch kei­nen Grund dar, an der Eröff­nung im Juni 2012 zu zwei­feln.

Dem Unter­su­chungs­aus­schuß vor­lie­gen­de Unter­la­gen und die Aus­sa­gen Zeh­dens legen den Ver­dacht nahe, daß die von den ent­las­se­nen Geschäfts­füh­rern der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft, Rai­ner Schwarz und Man­fred Kört­gen, dem Auf­sichts­rat vor­ge­leg­ten Con­trol­ling­be­rich­te nicht mit den ursprüng­li­chen Berich­ten über­ein­stimm­ten. Mög­li­cher­wei­se wur­den sie auf dem Weg vom Con­trol­ling zum Auf­sichts­rat ver­än­dert. So soll es bereits im März 2012 inter­ne War­nun­gen gege­ben haben, daß die geplan­te Eröff­nung am 3. Juni 2012 nicht umsetz­bar sei.
http://www.jungewelt.de/2013/09-23/045.php

Nächs­te Run­de im Macht­kampf Amann vs. Meh­dorn
Kom­men­tar Tho­mas Rau­ten­berg
http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/_/der_machtkampf_tobt.html

High Noon am BER
Die Bau­stel­le des Flug­ha­fens kommt nicht vor­an – und hin­ter den Kulis­sen tobt ein Macht­kampf der Flug­ha­fen­bos­se
Von Bene­dict Ugar­te Chacón

Wenn sonst schon nichts läuft – immer­hin das kann er: BER-Geschäftsführer Hart­mut Meh­dorn ließ am 14. Sep­tem­ber auf der Flug­ha­fen­bau­stel­le Bier­bän­ke auf­stel­len und rich­te­te ein Fami­li­en­fest aus
Ent­we­der ist mei­ne Tätig­keit und Funk­ti­on (wie­der) zu stär­ken, oder es sind alter­na­tiv in Erfül­lung mei­nes Geschäfts­füh­rer­ver­tra­ges die Kon­se­quen­zen zu ver­an­las­sen«, zitier­te Spie­gel online aus einem Brief des tech­ni­schen Geschäfts­füh­rers Horst Amann an den Auf­sichts­rat der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft. Amann war im Som­mer 2012 ein­ge­stellt wor­den, um den Flug­ha­fen­bau end­lich vor­an­zu­brin­gen. Hier­zu stell­te er zunächst eine Lis­te mit Bau­män­geln zusam­men, die mitt­ler­wei­le über 60000 Ein­trä­ge umfas­sen soll: Von der kaput­ten Boden­flie­se bis zur funk­ti­ons­un­tüch­ti­gen Brand­schutz­an­la­ge.
Der seit März die­ses Jah­res agie­ren­de Geschäfts­füh­rer Hart­mut Meh­dorn wird aller­dings seit Mona­ten nicht müde zu behaup­ten, seit der Anstel­lung Amanns habe sich auf der Bau­stel­le nichts bewegt. Das Ber­li­ner Bou­le­vard­blatt BZ zitier­te aus Amanns Brief fol­gen­den Satz: »Es wird ver­sucht, mich gegen­über dem Auf­sichts­rat zu denun­zie­ren und zu dis­kri­mi­nie­ren«. Das Springer-Blatt gefällt sich seit eini­ger Zeit in der Rol­le des angeb­li­chen Auf­klä­rers, indem es immer wie­der durch­ge­reich­te Unter­la­gen und Infor­ma­tio­nen aus der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft sen­sa­ti­ons­hei­schend ver­brei­tet. Wel­che Rol­le die BZ beim aktu­el­len Macht­kampf spielt und ob sich das Blatt bereit­wil­lig ein­span­nen läßt, sei dahin­ge­stellt. Dar­über, wie immer wie­der inter­ne Infor­ma­tio­nen aus der Füh­rungs­ebe­ne der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft bei der Ber­li­ner Bou­le­vard­pres­se lan­den, wol­len Senat und Flug­ha­fen­ge­sell­schaft kei­ne »Ver­mu­tun­gen« abge­ben, wie auf eine par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge mit­ge­teilt wur­de.
Mitt­ler­wei­le wur­den Gerüch­te laut, es wer­de mit Amann über einen vor­zei­ti­gen Aus­stieg ver­han­delt. Offi­zi­ell wird das von Amann und der Ber­li­ner Senats­kanz­lei jedoch demen­tiert. Hin­ter den Kulis­sen soll aber bereits hef­tig um eine Ablö­se­sum­me gefeilscht wor­den sein. Immer­hin stün­de dem tech­ni­schen Geschäfts­füh­rer bei einem vor­zei­ti­gen Ver­trags­en­de eine Sum­me von bis zu 1,7 Mil­lio­nen Euro zu. Es ist wahr­schein­lich nur eine Fra­ge der Zeit, daß er geht. Ob sol­che Manö­ver dem Fort­gang des BER-Projekts dien­lich sind, ist frag­lich. Mit Amann gin­ge aus­ge­rech­net der Mana­ger, der seit Mona­ten die Pro­jekt­män­gel sys­te­ma­tisch ana­ly­sier­te. Eine ande­re Fra­ge ist, was Meh­dorn selbst seit sei­ner Anstel­lung unter­nom­men hat, um den BER vor­wärts zu brin­gen – wenn man von blo­ßen Ankün­di­gun­gen und hei­te­ren Fami­li­en­fes­ten absieht.
Der eins­ti­ge Spre­cher der Geschäfts­füh­rung, Rai­ner Schwarz, klagt unter­des­sen vor dem Ber­li­ner Land­ge­richt auf Fort­zah­lung sei­nes Gehalts. Schwarz war im Juni frist­los gekün­digt wor­den. Sei­nen Abgang will er sich nun mit 1,8 Mil­lio­nen Euro ver­gol­den las­sen. Wel­che wei­te­ren Kos­ten der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft in die­sem Jahr durch das BER-Debakel noch ent­ste­hen wer­den, ist für Außen­ste­hen­de bis­lang unklar. Am 28. Sep­tem­ber soll es eine außer­or­dent­li­che Auf­sichts­rats­sit­zung geben, bei der über einen finan­zi­el­len Mehr­be­darf, her­vor­ge­ru­fen durch Netz­werk­pro­ble­me, ver­han­delt wer­den soll. Vor der Bun­des­tags­wahl konn­te die Sit­zung auf Grund ein­zu­hal­ten­der Fris­ten nicht statt­fin­den.
Auch auf der poli­ti­schen Ebe­ne wird wei­ter um den Flug­ha­fen gestrit­ten. Innen­staats­se­kre­tär Bernd Krö­mer (CDU) hat­te im Juli auf Anfra­ge des Pira­ten­ab­ge­ord­ne­ten Mar­tin Deli­us ange­ge­ben, daß bei Ver­samm­lun­gen und Demons­tra­tio­nen von Flug­ha­fen­kri­ti­kern nicht nur Ein­satz­kräf­te der Poli­zei in Zivil ein­ge­setzt wur­den, son­dern auch Ermitt­lun­gen »u.a. wegen des Ver­dachts der Kör­per­ver­let­zung, des Wider­stands gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te und des Land­frie­dens­bruchs ein­ge­lei­tet wor­den« sei­en. Nach­dem die Pira­ten im Innen­aus­schuß genau­er nach die­sen angeb­li­chen Ermitt­lun­gen frag­ten, muß­te Krö­mer im Sep­tem­ber zuge­ben, daß die zustän­di­ge Poli­zei­dienst­stel­le »einen Feh­ler« bei der Recher­che gemacht habe, er falsch infor­miert wor­den sei und des­halb die Anfra­ge falsch beant­wor­tet habe. In Wirk­lich­keit wur­den »im Zusam­men­hang mit den hier ange­spro­che­nen Ver­samm­lun­gen (…) kei­ne Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet«. Durch die Ver­öf­fent­li­chung der ursprüng­li­chen fal­schen Ant­wort über den Lan­des­pres­se­dienst wur­den jedoch unbe­schol­te­ne BER-Kritiker als mut­maß­li­che Straf­tä­ter dar­ge­stellt. Eine öffent­li­che Ent­schul­di­gung lehn­ten Krö­mer sowie Innen­se­na­tor Frank Hen­kel (CDU) bis­lang ab.
http://www.jungewelt.de/2013/09-26/018.php

Mei­nung – 22.09.2013
KOMMENTAR FLUGROUTE BLANKENFELDE
Nacht­ru­he durch den Groß­cho­le­ri­ker
Über Blankenfelde-Mahlow dür­fen nachts kei­ne Flug­zeu­ge star­ten. Poten­zi­el­le Flug­lärm­op­fer dür­fen nicht nur auf eine BBI-Pleite hof­fen, Tech­nik­chef Amann stellt ihnen auch eine „Läh­mung der Akti­vi­tä­ten“ in Aus­sicht. Das macht Mut.
Über Blankenfelde-Mahlow dür­fen nachts kei­ne Flug­zeu­ge star­ten. Das hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­den. Logisch. Selbst­ver­ständ­lich wer­den über Blan­ken­fel­de kei­ne Maschi­nen star­ten. Jeden­falls nicht vom BBI. Für die­se Gewiss­heit braucht man kei­ne Juris­ten. Dar­um küm­mert sich schon das Flughafen-Management: Tech­nik­chef Amann hat schrift­lich zuge­si­chert, dass Geschäfts­füh­rer Meh­dorn hart an der Visi­on des Null-Dezibel-Airports arbei­te – indem er „her­vor­ra­gen­de Fach­kräf­te ent­lässt und durch unqua­li­fi­zier­tes Per­so­nal ersetzt und die Gesell­schaft im wach­sen­den Umfang durch exter­ne Unter­neh­mens­be­ra­ter kos­ten­in­ten­siv beglei­ten lässt“.
Poten­zi­el­le Flug­lärm­op­fer dür­fen nicht nur auf eine BBI-Pleite hof­fen, Amann stellt ihnen auch eine „Läh­mung der Akti­vi­tä­ten“ in Aus­sicht. Das macht Mut. Die BBI-Anwohner soll­ten also nicht län­ger Kla­ge­we­ge und Sankt Flo­ri­an bemü­hen, son­dern auf den legen­dä­ren Groß­cho­le­ri­ker ver­trau­en. Meh­dorn muss durch die Bevöl­ke­rung in sei­nem spek­ta­ku­lä­ren Füh­rungs­stil bestärkt wer­den – sei es mit Mails, Gruß­kar­ten oder Prä­sent­kör­ben. Und nie­mand braucht sich zu sor­gen, dass Amanns Brand­brief Fol­gen haben könn­te. Er ist an den amtie­ren­den Auf­sichts­rats­chef gerich­tet: Klaus Wowe­reit. Das heißt, alles wird gut, zumin­dest für die Ein­woh­ner von Blan­ken­fel­de, Lich­ten­ra­de, Fried­richs­ha­gen, Tel­tow und Zeu­then. Geseg­ne­te Nacht­ru­he.
http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kommentar-flugroute-blankenfelde-nachtruhe-durch-den-grosscholeriker,10808020,24401294.html

VOR DER AUFSICHTSRATS–SITZUNG
Meh­dorn will kurz mal 20 Mil­lio­nen Euro
http://www.tagesspiegel.de/berlin/vor-der-aufsichtsratssitzung-mehdorn-will-kurz-mal-20-millionen-euro/8847996.html
Amman wirft Meh­dorn Rea­li­täts­fer­ne vor, …
… wenn die­ser im Juni 2015 kom­plett eröff­nen woll­te
Meh­dorn hat dem Brief zufol­ge intern bereits einen neu­en Eröff­nungs­ter­min für die Gesamt­in­be­trieb­nah­me des Flug­ha­fens BER pro­pa­giert: Juni 2015. Es sei mit Hän­den zu grei­fen, schreibt Amann, dass die­ser Ter­min schon unter Beach­tung bau­recht­li­cher Vor­ga­ben nicht gehal­ten wer­den kann.
http://www.rbb-online.de/politik/thema/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/Aufsichtsrat-beraet-ueber-Machtkampf-Amann-Mehdorn.html

BER-Manager irrepa­ra­bel zer­strit­ten
Bran­den­burgs Finanz­mi­nis­ter rech­net mit Meh­dorn und Amann ab
Bran­den­burgs Finanz­mi­nis­ter ist offen­bar die Hut­schnur geplatzt und er geht mit den bei­den BER-Managern Meh­dorn und Amann scharf ins Gericht. Öffent­lich. Hel­muth Mar­kov ermahnt die bei­den, ihre Auf­ga­ben zu erfül­len – und offen­bar steht eine weit­rei­chen­de Ent­schei­dung an.
„Es geht nicht, dass zwei Geschäfts­füh­rer, die ver­ant­wort­lich dafür sind, die­sen Flug­ha­fen ans Netz zu brin­gen und die dafür mit enor­men Steu­er­mit­teln aus­ge­stat­tet wur­den, sich gegen­sei­tig zer­le­gen, anstatt ihrer Arbeit nach­zu­kom­men“, sag­te Mar­kov, der auch Vize-Ministerpräsident des Lan­des ist. „Es ist voll­kom­men egal, ob der eine Geschäfts­füh­rer den Licht­schal­ter für das Licht nicht fin­det und der ande­re Geschäfts­füh­rer eine Sprint­trup­pe bil­det, bei der es mir mitt­ler­wei­le so vor­kommt, als wür­de sie einen Ultra-Marathon für die Olym­pi­schen Spie­le 2016 vor­be­rei­ten. Das spielt kei­ne Rol­le. Sie haben ihre Auf­ga­ben zu erfül­len – das müs­sen sie tun.“

Auch das Tau­zie­hen um ein BER-Nachtflugverbot geht wei­ter.
Der Land­tag lehn­te einen Antrag der Grü­nen ab, Ber­lin ein Ulti­ma­tum bis Dezem­ber zu stel­len, um einer Ver­schär­fung zuzu­stim­men – und sonst den Staats­ver­trag bei­der Län­der zur Lan­des­pla­nung zu kün­di­gen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/ber-manager-irreparabel-zerstritten-brandenburgs-finanzminister-rechnet-mit-mehdorn-und-amann-ab/8849220.html

Der Auf­sichts­rat reagiert zuneh­mend fas­sungs­los auf den Streit zwi­schen den bei­den BER-Bossen.
….
Dar­in schreibt Amann, Meh­dorn habe intern bereits den Eröff­nungs­ter­min Juni 2015 pro­pa­giert. Nicht nur Amann hält das ange­sichts der vie­len Pro­ble­me für unrea­lis­tisch. Meh­dorn wol­le durch die­se Frist offen­bar Druck auf­bau­en, um das Pro­jekt vor­an­zu­brin­gen, heißt es in Auf­sichts­rats­krei­sen. „Aber die Pro­ble­me beim Brand­schutz sind nach wie vor nicht gelöst.“

Nach MAZ-Informationen dis­ku­tier­te das Gre­mi­um bei sei­ner jüngs­ten Sit­zung sogar dar­über, im Zwei­fel bei­de Geschäfts­füh­rer abzu­lö­sen. Doch die­ser Gedan­ke wur­de rasch ver­wor­fen. „Das wäre nach außen nicht dar­stell­bar und wür­de das Pro­jekt wei­ter zurück­wer­fen“, hieß es. „Am Ende wird sich Meh­dorn wohl durch­set­zen.“
http://www.maz-online.de/Brandenburg/BER-Machtkampf-nicht-mehr-tolerabel

BER-Geschäftsführer Amann könn­te schon am Frei­tag gehen
Wenn sich der BER-Aufsichtsrat am Frei­tag trifft, geht es vor­der­grün­dig um einen Rou­ti­ne­auf­trag. Ins­ge­heim wird aber spe­ku­liert, wie lan­ge sich Tech­nik­chef Horst Amann noch hal­ten kann.
Die Mit­glie­der des Kon­troll­gre­mi­ums wol­len vor allem den Auf­trag geben, end­lich ein funk­ti­ons­fä­hi­ges WLAN-Netz für den neu­en Haupt­stadt­air­port BER zu instal­lie­ren. Das stell­te sich als gro­ßes Pro­blem wäh­rend des Pro­be­be­triebs her­aus. Zahl­rei­che Sys­te­me wie Gepäck­ab­fer­ti­gung und Check-in bra­chen regel­mä­ßig zusam­men, da die elek­tro­ni­sche Daten­au­to­bahn nicht zuver­läs­sig funk­tio­niert.
http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article120393931/BER-Geschaeftsfuehrer-Amann-koennte-schon-am-Freitag-gehen.html

BER mit zwei Bah­nen zu klein
Meh­dorn will in Tegel eine Lan­de­bahn für den Not­fall
http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-und-seine-flughaefen-mehdorn-will-in-tegel-eine-landebahn-fuer-den-notfall/8848000.html

Streit um Mil­lio­nen: Um den Flug­ha­fen Tegel gibt es Ärger
Ärger zwi­schen den Koali­ti­ons­part­nern droht beim Ver­such, die Mil­lio­nen­lü­cken im Haus­halt der Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung zu schlie­ßen. Wie berich­tet hat­te der Senat den Ent­wurf für den Dop­pel­haus­halt 2014/2015 zwar ver­ab­schie­det, die dar­in fest­ge­setz­ten Sum­men zur Finan­zie­rung der „Tegel Pro­jekt“ für die Nut­zung des Are­als nach der Schlie­ßung des Flug­be­trie­bes sowie die Mit­tel zur Grün­dung eines Stadt­wer­kes sind nach Mei­nung von Fach­po­li­ti­kern aber zu knapp bemes­sen.
Ein Kom­pro­miss wur­de ledig­lich bei den Zuschüs­sen für das Tem­pel­ho­fer Feld gefun­den: 2,5 Mil­lio­nen Euro sol­len zusätz­lich bereit­ge­stellt wer­den, um das stark sanie­rungs­be­dürf­ti­ge Air­port­ge­bäu­de flott­zu­ma­chen.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-millionen-um-den-flughafen-tegel-gibt-es-aerger/8842102.html

Die ver­ges­se­ne Sied­lung
Huber­tus lei­det unter dem Flug­we­sen – eine Ent­schä­di­gung ist nicht in Sicht
http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/833969.die-vergessene-siedlung.html

Die Böcke-zu-Gärtnern-Kommission
Nach hef­ti­gen Kos­ten­ex­plo­sio­nen und ekla­tan­ten Ter­min­über­schrei­tun­gen soll es nun geball­ter Sach­ver­stand rich­ten. Im Mai 2013 instal­lier­te Peter Ram­sau­er (CSU) die „Reform­kom­mis­si­on Bau von Groß­pro­jek­ten“. Genau­es Hin­schau­en lohnt sich: Der Bun­des­mi­nis­ter für Ver­kehr, Bau und Stadt­ent­wick­lung berief eine illus­tre Exper­ten­run­de, in der knall­har­te Lob­by­is­ten und ein ver­ur­teil­ter Straf­tä­ter sit­zen.
http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/129/die-boecke-zu-gaertnern-kommission-1730.html

Eti­had wird Air Ber­lin auch wei­ter­hin unter­stüt­zen
Der deut­schen Flug­ge­sell­schaft Air Ber­lin war Eti­had Anfang 2012 mit einer kräf­ti­gen Kapi­tal­sprit­ze bei­gesprun­gen und dort zum größ­ten Aktio­när auf­ge­stie­gen. Eti­had wer­de die zweit­größ­te deut­sche Flug­li­nie auch wei­ter­hin unter­stüt­zen, sag­te Hogan, nann­te jedoch kei­ne Zah­len.
http://www.aero.de/news-18236/Etihad-schliesst-Investition-in-Alitalia-aus.html

Was will der eigent­li­che Eigen­tü­mer von Air Ber­lin?
Der Chef der Flug­li­nie Eti­had hät­te ein Deba­kel wie beim Bau des Haupt­stadt­air­ports über­all erwar­tet, nur nicht in Deutsch­land. Gleich­zei­tig beton­te er die lang­fris­ti­ge Zusam­men­ar­beit mit Air Ber­lin.

Gleich­zei­tig mach­te er aber klar, dass die Inves­ti­ti­on in und die Zusam­men­ar­beit mit Air Ber­lin lang­fris­tig ange­legt sei­en. „Wir haben kei­ne Zwei­fel, dass Air Ber­lin wie­der in den pro­fi­ta­blen Bereich gelangt“, sag­te Hogan. „Wir ste­hen zur Air Ber­lin auf lan­ge Sicht.“ Etwas ande­res bleibt ihm aller­dings auch kaum übrig.

Dar­über hin­aus ist die Air Ber­lin am schwers­ten von der anhal­ten­den Unsi­cher­heit über den Eröff­nungs­ter­min des BER betrof­fen. Zum einen ist Air Ber­lin an die­sem Stand­ort noch immer Markt­füh­rer vor der Luft­han­sa, auch wenn der Vor­sprung nur noch weni­ge Pro­zent­punk­te aus­macht. Zum ande­ren woll­te Air Ber­lin hier ein Dreh­kreuz auf­bau­en.
In sechs Wel­len soll­ten 40, 50 Flug­zeu­ge pro Tag lan­den und inner­halb einer Stun­de wie­der star­ten. Doch dafür braucht die Air­line den neu­en Flug­ha­fen.
In Tegel gibt es für solch einen Umstei­ge­ver­kehr nicht genü­gend Platz. Der Flug­ha­fen ist schon vor Jah­ren zu klein gewor­den.

Durch die neue Europa-Zentrale am Pots­da­mer Platz will Eti­had die Bedeu­tung Deutsch­lands für ihr Geschäft und die stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit Air Ber­lin beto­nen. „Deutsch­land bleibt ein extrem wich­ti­ger Teil des wach­sen­den Passagier- und Fracht­stre­cken­net­zes von Eti­had“, sagt Hogan. Zwar stün­den wei­te Tei­le Euro­pas im Rah­men der Euro-Krise vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Doch im Flug­ver­kehr von und nach Deutsch­land lau­fe das Geschäft für Eti­had gut.
http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article120430200/Air-Berlin-Partner-beklagt-Verzoegerungen-beim-BER.html

Köpe­nick: Bau­amt vier Wochen geschlos­sen
Antrags­sta­pel muss abge­ar­bei­tet wer­den
„Vom 16. Sep­tem­ber bis 14. Okto­ber blei­ben die Bau­be­ra­tung der Bau­auf­sicht, des Fach­be­reich Stadt­pla­nung und des Fach­be­reichs Denk­mal­schutz auf­grund per­so­nel­ler Eng­päs­se geschlos­sen“, teilt Ulri­ke Zeid­ler, die Lei­te­rin des Stadt­ent­wick­lungs­amts, in einer Pres­se­mit­tei­lung mit. „In mei­nem Amts­be­reich sind bis zu 25 Pro­zent der Mit­ar­bei­ter aus­ge­fal­len, wei­te­re feh­len durch Alters­teil­zeit. Wäh­rend sich die Zahl der Bau­an­trä­ge seit 2006 ver­dop­pelt hat, wur­de die Zahl der Mit­ar­bei­ter im glei­chen Zeit­raum hal­biert“, erklärt Zeid­ler auf Nach­fra­ge.
Wäh­rend der Schlie­ßung ste­hen die Mit­ar­bei­ter auch nicht für tele­fo­ni­sche Aus­künf­te zur Ver­fü­gung. Die Zeit bis zum 14. Okto­ber wird genutzt, um Bau­an­trä­ge zu bear­bei­ten.
Unter­la­gen kön­nen nur in der zen­tra­len Aus­kunfts­stel­le des Stadt­ent­wick­lungs­amts im Rat­haus Köpe­nick, Alt-Köpenick 21, Raum 259, abge­ge­ben wer­den.
http://www.morgenpost.de/bezirke/treptow-koepenick/article119979569/Bauamt-vier-Wochen-geschlossen.html

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ÜBER DEN TELLERRAND

Inter­ak­ti­ve Tour –
Gold­man Sachs, der Finanz­su­per­markt
Will­kom­men bei Gold­man Sachs, dem Finanz­su­per­markt. Besu­chen Sie alle Abtei­lun­gen; Sie fin­den hier alles, was Sie suchen, für alle und über­all! Und hal­ten Sie Ihr Porte­mon­naie bereit, denn Sie wer­den natür­lich zur Kas­se gebe­ten!
http://www.arte.tv/de/goldman-sachs-der-finanzsupermarkt/6892050.html

EUPOLY – Ein euro­päi­scher Alp­traum
Seit 2002 ist der Euro auch in Deutsch­land das offi­zi­el­le Zah­lungs­mit­tel. Nun – mehr als 10 Jah­re danach – ver­sinkt die Euro­zo­ne im Cha­os. Die Wirt­schaft lahmt, ein Staat nach dem ande­ren rutscht in die Plei­te und muss geret­tet wer­den. Beson­ders im Süden explo­diert die Arbeits­lo­sig­keit, die Jugend ist beson­ders stark betrof­fen.

Die­se Doku wirft einen Blick hin­ter den Vor­hang und ver­sucht zu ergrün­den, wer die eigent­li­chen Pro­fi­teu­re sind und waren. Wo wird die Rei­se hin­ge­hen und was wer­den die Fol­gen sein? Kann man den Crash noch ver­hin­dern und wel­che Alter­na­ti­ven gibt es?

In einer packen­den Zeit­li­nie wird auf­ge­zeigt wie die Din­ge sich ent­wi­ckelt haben und der zuneh­men­den Dyna­mik Rech­nung getra­gen. Nicht nur Exper­ten und Zeit­zeu­gen kom­men zu Wort, auch ver­schüt­tet geglaub­te Ori­gi­nal­auf­nah­men hel­fen Aus­sa­gen von damals wie­der in das Bewußt­sein zu rücken.

Vie­le ein­zel­ne Details sind noch im Gedächt­nis, aber in einer so geball­ten Form ergibt sich ein eige­nes Bild und man gerät durch­aus ins Grü­beln. Ein klei­ner Blick auf den Trai­ler schafft Appe­tit auf mehr, aber urtei­len Sie selbst:

Es ist nicht ein­fach, ein Unter­fan­gen sol­chen Aus­ma­ßes in eine Doku zu ver­pa­cken, ohne die­se in einen 6-Teiler zu ver­wan­deln. Trotz allem ver­sucht Jens Ble­cker mit sei­nem Film, die wich­tigs­ten Zusam­men­hän­ge zu zei­gen und Inter­view­te eini­ge der bekann­tes­ten Öko­no­men zu die­sem Zweck.
http://www.youtube.com/watch?v=kz1FnBoRwkk

BIZ: Finanz­kol­laps droht
Top-Ökonomen war­nen vor neu­er Finanz­kri­se. BIZ: „Die Ver­schul­dung in den G20, ist heu­te um 30 Pro­zent höher als 2007, vor dem Beginn der Finanz­kri­se“. – „Das gan­ze Sys­tem kann unter die­ser prak­tisch untrag­ba­ren Schul­den­last zusam­men­bre­chen.“
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/15006-biz-finanzkollaps-droht
Banken-Rettung: EZB for­dert Not-Kredite vom deut­schen Steu­er­zah­ler
Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank setzt der neu­en Bun­des­re­gie­rung ein Ulti­ma­tum: Sie wer­de die Banken-Aufsicht für die euro­päi­schen Ban­ken erst begin­nen, wenn die Steu­er­zah­ler Not-Kredite für Pleite-Kandidaten garan­tie­ren. Offen­bar gibt es uner­freu­li­che Erkennt­nis­se aus dem neu­en Stress-Test.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/23/banken-rettung-ezb-fordert-not-kredite-vom-deutschen-steuerzahler/

Zur „Sou­ve­rä­ni­tät“ Deutsch­lands
Drei Brie­fe und ein Staats­ge­heim­nis
Herbst 1969: Bun­des­kanz­ler Wil­ly Brandt wird ein Schrei­ben vor­ge­legt. Erst wei­gert er sich, es zu unter­zeich­nen – dann tut er es doch Von Egon Bahr
http://www.zeit.de/2009/21/D-Souveraenitaet

Gre­gor Gysi sagt im Wahl­kampf, dass immer noch der Besat­zungs­sta­tus gilt.
http://www.youtube.com/watch?v=ZzHm0AsG6cc

BRD GmbH – Sieg­mar Gabriel-Wir haben kei­ne Bun­des­re­gie­rung !!!
http://www.youtube.com/watch?v=-SjJBRlq4z8

Nach der Mani­pu­la­ti­on des fal­schen BBI-Standortes folgt nun die hilf­lo­se Simu­la­ti­on der BER-Eröffnung!
http://www.frank-welskop.de/allgemein/der-manipulierte-staats-und-pleiteflughafen-ber-als-spiegel-der-brd-staatssimulation/

ANGELA DIE ERSTE
Schläfst Du schon oder wählst Du noch?
Wir wol­len und wer­den die bis­he­ri­ge Repu­blik in das König­reich Deutsch­land trans­for­mie­ren!“ (tosen­der Bei­fall, Bravo-Rufe, ste­hen­de Ova­tio­nen). Lam­mert: „Ich stel­le fest, dass die bis­he­ri­ge deut­sche Kanz­le­rin per Akkla­ma­ti­on zur Köni­gin von Deutsch­land gewählt ist. Frau Köni­gin, nehmt Ihr die Wahl an?“ – Ange­la Mer­kel: „Selbst­ver­ständ­lich!“
Aus der Thron-Rede von Ange­la der Ers­ten:
„Lie­be Unter­ta­nen,
Ver­nunft setzt sich durch. Was soll auch die Wäh­le­rei alle vier Jah­re, wenn doch immer das sel­be her­aus­kommt? Das deut­sche Volk in sei­ner Weis­heit hat sich wie­der für mich ent­schie­den und WIR sind sicher, WIR soll­ten ihm künf­tig Wahl­vor­gän­ge aller Art erspa­ren. Noch in der Wahl­nacht haben UNS des­halb Peer und Jür­gen die GGK, die Ganz-Große-Koalition ange­bo­ten. Nach die­ser Sonder-Sitzung wol­len sich deren Par­tei­en auf­lö­sen und, wie Peer anmerk­te, damit auch den läs­ti­gen Anschein jeder Oppo­si­ti­on been­den. …
http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_729.html

Nie­mand hat Mer­kel gewählt
Macht nix. Regiert wird trotz­dem!
http://www.rationalgalerie.de/home/niemand-hat-merkel-gewaehlt.html

Knapp geschei­tert: Was wird nun aus der „Alter­na­ti­ve für Deutsch­land“?
Die AfD hat einen bemer­kens­wer­ten Erfolg ein­ge­fah­ren. Für den Ein­zug in den Bun­des­tag hat es nicht gereicht. Was wird nun? Zer­fällt die Par­tei – oder hat sie noch genug Luft, um im Europa-Wahlkampf anzu­tre­ten?
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/23/knapp-gescheitert-was-wird-nun-aus-der-alternative-fuer-deutschland/

Ein schwar­zer Tag für Netz­po­li­tik und unse­re Grund­rech­te
https://netzpolitik.org/2013/ein-schwarzer-tag-fuer-netzpolitik-und-unsere-grundrechte/

 

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