Ein­la­dung 120. Mon­tags­de­mo +++ Fak­ten +++ Infor­ma­tio­nen & Kom­men­ta­re +++ Klei­ne Pres­se­schau

Lie­be Mit­strei­ter und Sym­pa­thi­san­ten,

 

heu­te begin­nen wir die wöchent­li­chen NEWS mal mit einem klei­nen sati­ri­schen Ein­stieg: …..

Von füh­ren­den Poli­ti­kern emp­foh­len!1383917_579412048762693_1444823755_n

Opa Hart­muts Ori­gi­nal!

„Willy-Brandt-Mehdorletten“ 

Für nur 30.000.000,- Euro im Monat kön­nen Sie damit dem Lauf der Geschich­te fol­gen und der Zukunft immer einen Schritt vor­aus sein!

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=579412048762693&l=177805e4fd

 

….. gefolgt von wei­te­ren Fak­ten, Infor­ma­tio­nen & Kom­men­ta­ren…

 

Davor jedoch noch die aktu­el­len TERMINHINWEISE:

  • MONTAGSDEMOS in Fried­richs­ha­gen, Markt­platz, immer 19 Uhr | Mahn­wa­chen mit Infor­ma­ti­on, Dis­kus­si­on, Pro­test. Die­se Woche zum 120igsten Male
  • Treff der Aktio­nis­ten an jedem Mitt­woch von 18.00 bis 19.00 in der Remi­se
    Ansprech­part­ne­rin­nen: Mari­an­ne und Susan­ne (Infos auch bei den Mahn­wa­chen)
  • DEMO am Sams­tag, 19. Okto­ber 2013 um 15 Uhr vor der CDU-Parteizentrale am Wit­ten­berg­platz
  • DEMO am Sams­tag, 16. Novem­ber 2013 um 15 Uhr in der Mül­ler­stras­se 163 (Wed­ding) vor der SPD-Parteizentrale
    mehr Infos zu den bei­den Demos klick hier
  • ZUM VORMERKEN: Akti­on geplant am Frei­tag, 25.10.2013 in der Innen­stadt – Mit­strei­ter gesucht (Details hof­fent­lich in Kür­ze)
  • Volks­in­itia­ti­ve Nacht­flug­ver­bot im End­spurt….  Bit­te noch bis Ende Okto­ber Unter­schrif­ten sam­meln, dann soll­ten wir die not­wen­di­ge Anzahl erreicht haben.
    Hier noch ein­mal der Link zu den Unter­schrif­ten­lis­ten als pdf zum Down­load (ankli­cken):

Unter­schrif­ten­lis­te zur Volks­in­itia­ti­ve Variante1_v0.4

1er Unter­schrifts­bo­gen zur Volks­in­itia­ti­ve Variante1_v0.1

  • Start­klar? Besich­ti­gung des Flug­ha­fens BER und Gespräch mit der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft am 06.11.2013, 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr in Schö­ne­feld
    Die­se Ver­an­stal­tung wird mit öffent­li­chen Mit­teln geför­dert und steht allen Inter­es­sier­ten zur Teil­nah­me offen. „… Doch trotz aller Pro­ble­me und auch Wider­stän­de wird der neue Ber­li­ner Flug­ha­fen über kurz oder lang den Betrieb auf­neh­men und bleibt ein wich­ti­ges Fortschritts- und Zukunfts­pro­jekt.
    Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Frei­heit lädt inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger herz­lich dazu ein, sich vor Ort selbst ein Bild des Mam­mut­pro­jek­tes zu machen: Im Anschluss an eine sach­kun­di­ge Füh­rung durch den Flug­ha­fen sind Sie herz­lich zu einem Gespräch mit dem Pres­se­spre­cher der Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH FBB ein­ge­la­den.“ —Wohl schon aus­ge­bucht —
    https://shop.freiheit.org/webshop/download?DOCID=24510&ID=a441bdc5-4bf6-4244-ae01-59de10a5c0ef
    https://shop.freiheit.org/#!/events/id/n7y37

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Nach­rich­ten aus den BI´s und enga­gier­ten Par­tei­en


PRESSEMITTEILUNG: AKTIONSBÜNDNIS BERLIN BRANDENBURG (ABB) begrüßt mög­li­ches Ende für wei­te­re Sub­ven­tio­nen für den BER
https://www.fbi-berlin.org/archives/7595

Klei­ne Anfra­ge des Abge­ord­ne­ten Mar­tin Deli­us (PIRATEN) vom 02 . Sep­tem­ber 2013 (Ein­gang beim Abge­ord­ne­ten­haus am 03.September 2013) und Ant­wort
Ist in Gebäu­den des Flug­ha­fens Tegel Asbest ver­baut?
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-12599.pdf

STUDIE
Prof. Dr. Fried­rich Thie­ßen,
Pro­fes­sor für Finanz­wirt­schaft an der TU Chem­nitz
Arbeits­markt und Luft­ver­kehr – Wachs­tum trotz Struk­tur­wan­del und Luft­ver­kehr­steu­er
„Ver­öf­fent­li­chun­gen der Luft­fahrt­in­dus­trie las­sen sys­te­ma­ti­sche Lücken und geben kein objek­ti­ves Bild“ , „Stu­die zu Arbeits­markt und Luft­ver­kehr kommt zu Schluss: Arbeits­markt­wir­kun­gen der Bran­che über­trie­ben dar­ge­stellt“
http://library.fes.de/pdf-files/wiso/10252.pdf

Bei alter­na­tiv­lo­sen Flug­rou­ten auch unzu­mut­ba­rer Lärm hin­zu­neh­men
08.10.2013, 10:28 | Recht & Gesetz | Autor: Jura­fo­rum |
Kas­sel (jur). Der Streit um die Flug­rou­ten am Flug­ha­fen Frank­furt am Main kann den Aus­bau des Flug­ha­fens nicht nach­träg­lich infra­ge stel­len. Der Lärm ist als Fol­ge des Aus­baus unaus­weich­lich; bei alter­na­tiv­lo­sen Flug­rou­ten müs­sen Anwoh­ner auch eine eigent­lich unzu­mut­ba­re Belas­tung hin­neh­men urteil­te am Diens­tag, 1. Okto­ber 2013, der Hes­si­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof (VGH) in Kas­sel. Er wies damit eine Kla­ge des Main-Kinzig-Kreises gegen den soge­nann­ten ver­län­ger­ten Hori­zon­tal­an­flug (Az.: 9 C 573/12.T) sowie eine Kla­ge der Stadt Offen­bach gegen den „End­an­flug“ über der Stadt (Az.: 9 C 574/12.T) ab.
Hin­ter­grund ist die jüngs­te Erwei­te­rung von Deutsch­lands größ­tem Flug­ha­fen, unter ande­rem um die 2011 in Betrieb genom­me­ne Lan­de­bahn Nord­west. Mit der Erwei­te­rung soll­te der vor­aus­ge­sag­te Anstieg der Pas­sa­gier­zah­len von 53,5 Mil­lio­nen im Jahr 2008 auf über 80 Mil­lio­nen 2020 bewäl­tigt wer­den. Der VGH Kas­sel (Urtei­le vom 21. August 2009, Az.: C 227/08.T und wei­te­re) und das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (Urteil vom 14. April 2011, Az.: 4 B 77.09) hat­ten die Plan­fest­stel­lung für den Aus­bau grund­sätz­lich gebil­ligt.
Der ver­län­ger­te Hori­zont­al­lan­de­an­flug soll den gleich­zei­ti­gen aber von­ein­an­der unab­hän­gi­gen Betrieb zwei­er par­al­lel lie­gen­der Lan­de­bah­nen ermög­li­chen. Dabei flie­gen die Flug­zeu­ge nicht im direk­ten Sink­flug auf den Flug­ha­fen zu, son­dern über­flie­gen das Kin­zig­tal über län­ge­re Stre­cke in gleich­blei­ben­der Höhe.
Im End­an­flug auf den letz­ten Kilo­me­tern über­flie­gen bei dem meist vor­herr­schen­den West­wind die meis­ten Flug­zeu­ge die Stadt Offen­bach. Durch die Kapa­zi­täts­aus­wei­tung auf geplant bis zu126 Flug­be­we­gun­gen pro Minu­te wer­den die Bewoh­ner der Stadt beson­ders belas­tet.
Der VGH Kas­sel wies jedoch bei­de Kla­gen ab. Zur Begrün­dung ver­wies er auf die poli­ti­sche und auch gericht­li­che Zustim­mung zur Plan­fest­stel­lung. Schon hier sei­en die Belan­ge von Umwelt und Anwoh­nern gegen die wirt­schaft­li­chen und ver­kehrs­po­li­ti­schen Aus­bau­in­ter­es­sen abge­wo­gen wor­den.
Bei der Fest­set­zung der kon­kre­ten Flug­rou­ten sei eine direk­te Betei­li­gung „Lärm­be­trof­fe­ner“ nicht mehr vor­ge­se­hen. Ihre Inter­es­sen wür­den „durch die gesetz­lich vor­ge­se­he­ne Flug­lärm­kom­mis­si­on gewahrt“. Unzu­läs­sig kön­ne eine Flug­rou­te aber erst dann sein, wenn die dro­hen­de Lärm­be­las­tung die gesetz­lich defi­nier­te „Unzu­mut­bar­keits­schwel­le erreicht oder gar über­schrei­tet“.
Doch auch eigent­lich unzu­mut­ba­ren Lärm müs­sen Anwoh­ner hin­neh­men, wenn es zu einer bestimm­ten Flug­rou­te kei­ne Alter­na­ti­ve gibt, urteil­te der VGH. So habe das für die Geneh­mi­gung zustän­di­ge Bun­des­auf­sichts­amt für Flug­si­che­rung im Fall Offen­bachs berück­sich­tigt, „dass die Lärm­be­las­tun­gen die Schwel­le der Unzu­mut­bar­keit in wei­ten Tei­len des Stadt­ge­biets über­schrei­ten“. Ein „Abwägungs- oder Ermitt­lungs­man­gel“ sei der Behör­de bei ihrer Geneh­mi­gung den­noch nicht vor­zu­wer­fen.
Die abso­lu­te Gren­ze, bei der eine Flug­rou­te nicht mehr geneh­mi­gungs­fä­hig ist, sei­en gesund­heit­li­che Gefah­ren für die Anwoh­ner, so der VGH wei­ter. Wo die­se Gren­ze liegt, sei zwar umstrit­ten, in Offen­bach sei sie aber jeden­falls noch nicht erreicht.
Am 3. Sep­tem­ber hat­te der VGH die soge­nann­te Süd­um­flie­gung als rechts­wid­rig ver­wor­fen. Grund­la­ge die­ses Abflug­ver­fah­rens war ein tech­ni­sches Navi­ga­ti­ons­sys­tem, das den gleich­zei­ti­gen Betrieb zwei­er Start­bah­nen mit sich über­schnei­den­den Flug­rou­ten ermög­li­chen soll­te. Die­se Lösung habe sich aber „als nicht rea­li­sier­bar erwie­sen“, so der VGH. Daher gebe es auch kei­ne Grund­la­ge mehr für die mit die­sem Abflug­ver­fah­ren ver­bun­de­ne Lärm­be­las­tung der Anwoh­ner (Az.: 9 C 323/12.T, JurAgentur-Meldung vom sel­ben Tag).
Quel­le:© www.juragentur.de – Rechts­news für Ihre Anwalts­home­page
http://www.juraforum.de/recht-gesetz/bei-alternativlosen-flugrouten-auch-unzumutbarer-laerm-hinzunehmen-454725

 

Kom­men­tar der NA zum Urteil des VGH Kas­sel
Wer­den die Flug­rou­ten­hu­ber jetzt end­lich schlau?
Oder wel­che ein­deu­ti­gen Urtei­le braucht’s noch, um die BIs auf einen gemein­sa­men ziel­füh­ren­den Weg zu brin­gen?
http://www.ber-na.de/

Iri­scher Fonds trennt sich von Wohn­an­la­ge in Flug­ha­fen­nä­he
Die Wohn­an­la­ge liegt am süd­öst­li­chen Stadt­rand von Ber­lin, nahe des geplan­ten Groß­flug­ha­fens Berlin/Brandenburg und wur­de in den 1990er Jah­ren errich­tet.
http://www.immobilienmanager.de/immobilienmanager/news/rd/detail0/artikel/20131007-irischer-fonds-trennt-sich-von-wohnanlage-in-flughafennaehe.html

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PRESSESCHAU

 

Kehrt­wen­de in Schö­ne­feld

Für die BER-Flugrouten wird ein neu­er Vor­schlag geprüft.

Am Mon­tag ent­schei­det die Flug­lärm­kom­mis­si­on in Schö­ne­feld über den Vor­schlag, der den künf­ti­gen Betrieb am BER revo­lu­tio­nie­ren könn­te. Die Anrainer-Gemeinden Blankenfelde-Mahlow, Eich­wal­de und Wildau haben das Kon­zept als offi­zi­el­le Anträ­ge auf die Tages­ord­nung gesetzt. Spricht sich die Flug­lärm­kom­mis­si­on dafür aus, wäre dies der ers­te Schritt, dass am BER ein­mal ganz anders geflo­gen wird als bis­her fest­ge­legt. Und es sieht ganz so aus, dass der Vor­schlag eine brei­te Unter­stüt­zung erhält.



Nach einem Gespräch mit der Son­der­kom­mis­si­on BER des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums kann sich Hoff­mann des Rück­halts ent­schei­den­der Stel­len sicher sein. Teil­neh­mer des Tref­fens in Ber­lin am 20. Sep­tem­ber, kurz vor der Bun­des­tags­wahl, waren auch der Chef der Deut­schen Flug­si­che­rung (DFS) in Ber­lin, Hans Nie­bergall, und der Direk­tor des Bun­des­auf­sichts­am­tes für Flug­si­che­rung (BAF), Nico­laus Herr­mann. Zu der illus­tren Run­de gehör­te auch Bran­den­burgs dama­li­ger Flug­ha­fen­ko­or­di­na­tor, Staats­se­kre­tär Rai­ner Bret­schnei­der, inzwi­schen Mit­glied des BER-Aufsichtsrates.

Aus dem Pro­to­koll geht auch her­vor, dass die Poli­tik mit ande­ren Flug­rou­ten die Chan­ce sieht, die Akzep­tanz des Flug­ha­fens in der Regi­on zu ver­bes­sern. „Mög­li­che lärm­scho­nen­de alter­na­ti­ve Flug­ver­fah­ren soll­ten noch ein­mal ein­ge­hend geprüft wer­den“, for­der­te Staats­se­kre­tär Micha­el Oden­wald nach­drück­lich. Mehr kann er nicht tun – die Ent­schei­dung über Flug­rou­ten obliegt letzt­lich dem BAF, das sich auf die Berech­nun­gen und Ent­wür­fe der DFS stützt.

Ins­be­son­de­re die über­ra­schen­de Abflug­stre­cke über den Müg­gel­see sowie die Start­rou­te über Blankenfelde-Mahlow erregt noch immer die Gemü­ter im Flug­ha­fen­um­feld.

Bis zur Fest­le­gung mög­li­cher neu­er Flug­rou­ten ist es aller­dings noch ein wei­ter Weg. „Ich möch­te, dass die DFS mei­ne Vor­schlä­ge durch­rech­net“, sagt Mar­cel Hoff­mann. „Dann haben wir die Zah­len, wie lärm­träch­tig die­se oder jene Rou­te ist.“ Die­sen Auf­trag soll am Mon­tag die Flug­lärm­kom­mis­si­on ertei­len – und so viel­leicht das Ende des Streits um Flug­rou­ten ein­lei­ten.

„Für uns zählt, dass wir die geneh­mig­te Kapa­zi­tät des Flug­ha­fens errei­chen kön­nen“, sagt Spre­cher Ralf Kun­kel jetzt. Und: „Wenn es Lösun­gen gibt, die zur Lärm­min­de­rung bei­tra­gen, begrü­ßen wir das.“ Ein kla­res Nein zu den Vor­schlä­gen sieht anders aus.

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/ber-flugrouten-kehrtwende–in-schoenefeld-,11546166,24601348.html
 Air­lines zie­hen Kon­se­quen­zen aus BER Cha­os
Ange­sichts der anhal­ten­den Unsi­cher­heit über die Fer­tig­stel­lung des neu­en Flug­ha­fens inSchö­ne­feld und der Dis­kus­sio­nen über mög­li­cher­wei­se ver­län­ger­te Nacht­ru­he­zei­ten dort sei die Ent­schei­dung, mehr über Düs­sel­dorf zu flie­gen, sinn­voll. Dass bei den begrenz­ten Kapa­zi­tä­ten von Tegel die gewünsch­te Umstei­ge­funk­ti­on Ber­lins für Pas­sa­gie­re aus Skan­di­na­vi­en und Ost­eu­ro­pa nicht aus­ge­baut wer­den konn­te, habe eben­falls eine Rol­le gespielt.
Aber auch auf dem inner­deut­schen Markt kann es für Ber­lin eng wer­den. Die Bil­lig­flug­li­nie Easy­jet, die ihr Deutsch­land­ge­schäft bis­her in Schö­ne­feld kon­zen­triert hat, will 2014 eine neue Basis in Ham­burg eröff­nen und dann in 21 Städ­te flie­gen; bis­her gibt es nur sechs Zie­le ab Ham­burg. Gäs­te aus dem Ham­bur­ger Raum wer­den dann in Schö­ne­feld feh­len, das bereits jetzt einen Pas­sa­gier­rück­gang zu ver­zeich­nen hat.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/us-direktverbindung-air-berlin-streicht-los-angeles/8916718.html

 

Meh­dorn will am BER mit 1072 Pas­sa­gie­ren star­ten
Für den geplan­ten Test­be­trieb im Nord­flü­gel des neu­en Haupt­stadt­flug­ha­fens (BER) rech­net Betreiber-Chef Hart­mut Meh­dorn mit höchs­tens 1072 Pas­sa­gie­ren pro Tag.
Dafür will er den Abschnitt für 4,14 Mil­lio­nen Euro umbau­en, wie Bran­den­burgs Infra­struk­tur­mi­nis­ter Jörg Vogel­sän­ger (SPD) mit­teil­te. Er beruft sich in sei­ner Ant­wort auf eine Par­la­ments­an­fra­ge auf den Bau­an­trag vom August.
Minis­te­ri­ums­an­ga­ben zufol­ge erlischt die Bau­ge­neh­mi­gung für das Ter­mi­nal, wenn der Bau im Novem­ber 2016 nicht fer­tig ist und die Geneh­mi­gung bis dahin nicht erneu­ert wur­de. Beim Nord­flü­gel endet die Frist im Febru­ar 2015, beim Süd­flü­gel im August 2016.
http://www.fnp.de/nachrichten/wirtschaft/Mehdorn-will-am-BER-mit-1072-Passagieren-starten;art139,652321

Euro­päi­sche Pilo­ten müs­sen in der Nacht bis zu 11 Stun­den flie­gen, Ame­ri­ka­ni­sche dür­fen nur 9 Stun­den
In punc­to Nacht­flü­ge ver­weist die ECA auf wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en, aus denen her­vor­ge­he, dass nach zehn Stun­den die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit mas­siv sin­ke. Die Kom­mis­si­on argu­men­tiert, dass die­ses Limit nur für sehr spe­zi­fi­sche Umstän­de gel­te. Für US-Piloten sind indes maxi­mal nur neun Stun­den erlaubt. Cra­mer wirft der Kom­mis­si­on vor, sich dem Druck von Air­lines gebeugt zu haben. Vie­le Trans­at­lan­tik­flü­ge dau­ern etwas mehr als zehn Stun­den. Wäre dies die maxi­ma­le Dienst­zeit, müss­ten vie­le Flug­ge­sell­schaf­ten auf die­sen Stre­cken einen drit­ten Pilo­ten mit­neh­men. Noch vori­ge Woche gab es im Ver­kehrs­aus­schuss des Par­la­ments eine Mehr­heit gegen das Regel­werk. In den ver­gan­ge­nen Tagen aber hat­te Ver­kehrs­kom­mis­sar Siim Kal­las unter den Par­la­men­ta­ri­ern noch ein­mal mas­siv Wer­bung für sein Papier gemacht.

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/dienstzeiten-von-piloten-elf-stunden-nachtflug-beschlossen,10808230,24576828.html

FLUGHAFEN PRESSEMITTEILUNGEN
http://www.berlin-airport.de/de/presse/pressemitteilungen/index.php

VOGELSÄNGER-ANTWORT ZU NORDPIER
http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w5/drs/ab_8000/8019.pdf

VOGELSÄNGER-ANTWORT ZU BAUGENEHMIGUNGEN
http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w5/drs/ab_8000/8019.pdf

Mario Barth deckt auf: Inves­ti­ga­ti­ve Comedy-Show auf RTL
…Beson­ders ein Mil­li­ar­den­grab hat es dem Ur-Berliner ange­tan: Der Groß­flug­ha­fen Berlin-Brandenburg hat bereits vier Mil­li­ar­den Euro an Gel­dern ver­schlun­gen und liegt genau­so brach wie seit Jah­ren. Mario Barth will nach­fra­gen, wo all das vie­le Geld geblie­ben ist und wie gerecht­fer­tigt wer­den kann, dass die Dau­er­bau­stel­le trotz der hohen Inves­ti­tio­nen ein­fach nicht von der Stel­le kommt – zudem hat er ver­spro­chen den Ver­ant­wort­li­chen „so lan­ge auf den Sack zu gehen, bis die Bes­se­rung gelo­ben“…
wer es sehen will:
http://rtl-now.rtl.de/mario-barth-deckt-auf/mario-barth-deckt-auf.php?container_id=139661&player=1&season=1

Mario Barth deckt auf: Die Süd­bahn des jetzt schon 10 Mrd. EURO teu­ren BER senkt sich ab!
http://www.frank-welskop.de/allgemein/mario-barth-deckt-auf-die-sudbahn-des-jetzt-schon-10-mrd-euro-teuren-ber-senkt-sich-ab/

Dan­ke Mario
Sie erin­nern sich sicher­lich, der BER soll­te der moderns­te Flug­ha­fen Euro­pas wer­den. Das Aus­hän­ge­schild der Regi­on und ein Denk­mal für Wowi und Plat­z­eck. Die bei­den größ­ten Ver­sa­ger seit Jahr­zehn­ten – Wowe­reit im beson­de­ren und Plat­z­eck woll­ten sich mit dem BER in die Geschichts­bü­cher schrei­ben.
Sie sind im Dreh­buch einer RTL-Comedysendung mit Mario Barth gelan­det, der in sei­ner unnach­ahm­li­chen Art am Mitt­woch den 9.10.13 den BER und ande­re Steu­er­geld­grä­ber die­ser Repu­blik ver­ris­sen hat. ( geni­al übri­gens die Segway-Nummer- ein ech­ter Schen­kel­klop­fer )
Herr­lich anzu­se­hen – die prä­rie­ar­ti­ge BER-Baustelle, auf der Sträu­cher vom Win­de ver­weht wer­den und Unkraut auf den nagel­neu­en Wegen wächst.
Die Kos­ten­ex­plo­si­on ( 10 Mil­li­ar­den am Ende ) wur­de genau­so vor­ge­führt, wie die absa­cken­de Lan­de­bahn, wobei Mario Barth an die Adres­se der Ver­ant­wort­li­chen genüss­lich erklär­te, dass sich Beton und Sumpf nicht unbe­dingt gut ver­ste­hen.
Die zu kur­zen Roll­trep­pen mit den ange­setz­ten 5 Stu­fen, die so bar­rie­re­frei sind wie die Eiger-Nordwand und nie­mals von der Bau­auf­sicht so abge­nom­men wer­den wür­den. Der Knal­ler war dann das „Not­te­le­fon“. Soll­te sich jemand auf die­sem Flug­ha­fen ver­let­zen ( aber das haben die Macher beim moderns­ten Flug­ha­fen wohl kom­plett aus­ge­schlos­sen ), braucht es mind. 22 min. bis ein Ret­tungs­wa­gen vor Ort ist. ( Viel­leicht ist da noch ne Laden­flä­che für ein Bestat­tungs­un­ter­neh­mer frei, könn­te sich loh­nen ).
Die­se Sen­dung hat sicher mehr Leu­ten klar­ge­macht, was für ein Mist da in den mär­ki­schen Sand gesetzt wur­de, als wir und alle BIs zusam­men das machen konn­ten. Die Hof­be­richt­erstat­tungs­sen­der des öffent­lich, recht­li­chen Rund­funks hät­ten solch eine Sen­dung nie­mals an ihre Inten­dan­ten vor­bei­ge­bracht.
Mario – wenn Du das liest: Wir sind gern bereit, Dir noch eini­ges an Stoff zu lie­fern, wir hät­ten da noch so ein paar Merk­wür­dig­kei­ten wo die Steu­er­koh­le ohne Sinn und Ver­stand, wie in der Sen­dung „geschred­dert“ wur­de.
Auf die nächs­te Sen­dung sind wir schon gespannt – wie gesagt, wir hel­fen gern.
Das For­mat an sich war längst über­fäl­lig.
http://www.ber-na.de/blog/index.html

Ber­lin­tro­ja­ner: Ber­lin macht Geschäf­te mit zwie­lich­ti­ger Fir­ma – PM von Simon Weiß
Der Ber­li­ner Senat hat in der Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge offi­zi­ell bestä­tigt, dass es sich bei dem vom Lan­des­kri­mi­nal­amt erwor­be­nen Staats­tro­ja­ner zur heim­li­chen Aus­spä­hung von Rech­nern um die glei­che Soft­ware han­delt, die auch das Bun­des­kri­mi­nal­amt ein­ge­kauft hat.
Dabei han­delt es sich, wie bereits im Mai bekannt wur­de, um das Pro­gramm “Fin­Fi­sher” der Fir­ma Gamma/Elaman. Die­se ist in der Ver­gan­gen­heit in die Kri­tik gera­ten, weil sie die glei­chen Pro­duk­te auch an Dik­ta­tu­ren wie etwa das ägyp­ti­sche Regime vor dem “ara­bi­schen Früh­ling” oder Bah­rain ver­kauft.

Hier­zu sagt Simon Weiß, Spre­cher für Daten­schutz der Ber­li­ner Pira­ten­frak­ti­on:
„Die hier­mit bestä­tig­te Aus­sa­ge ist uns bereits seit eini­ger Zeit bekannt, da wir die ent­spre­chen­den Ver­trags­un­ter­la­gen ein­ge­se­hen haben. Bis jetzt konn­ten wir damit jedoch nicht an die Öffent­lich­keit gehen, weil eine Klä­rung aus­stand, wel­che Infor­ma­tio­nen tat­säch­lich ver­trau­lich zu behan­deln sind. Dass der Senat die­se Infor­ma­ti­on nun am Ran­de einer Klei­nen Anfra­ge aus der Koali­ti­on her­aus­gibt, wäh­rend wir seit Mona­ten auf eine ent­spre­chen­de Ant­wort war­ten, ist unver­schämt.
Wir sehen uns in unse­ren Befürch­tun­gen bestä­tigt.
Das erwor­be­ne Pro­dukt ermög­licht weit­ge­hen­de Ein­grif­fe in Com­pu­ter­sys­te­me, ein­schließ­lich des Auf­zeich­nens von Tas­ta­tur­an­schlä­gen und des Abfil­mens des Bild­schirms, für die kei­ner­lei Rechts­grund­la­ge besteht. Es ist somit nicht legal ein­setz­bar, was bereits beim Kauf hät­te klar sein müs­sen.
Dies ist nicht nur eine Ver­schwen­dung öffent­li­cher Mit­tel. Sehen­den Auges wird an Par­la­ment und Öffent­lich­keit vor­bei eine Soft­ware ange­schafft, die rechts­wid­ri­ge Aus­spä­hung ermög­licht.
Außer­dem besteht  der Senat wei­ter­hin dar­auf, mit dem Her­stel­ler Gamma/Elaman im Geschäft zu blei­ben. Die­ser lie­fert die exakt glei­che Soft­ware an Unter­drü­ckungs­re­gime, die damit ihre Bevöl­ke­rung über­wa­chen. Für uns gilt: Staats­tro­ja­ner sind in kei­nem Fall ein zuläs­si­ges Mit­tel. Mit den­je­ni­gen, die der­ar­ti­ge Pro­duk­te her­stel­len und expor­tie­ren, hat der Staat kei­ne Geschäf­te zu machen. Fir­men, die aus Pro­fit­in­ter­es­sen und ohne jeden Skru­pel  Dik­ta­tu­ren die Mit­tel in die Hand geben, die Bevöl­ke­rung zu unter­drü­cken, gehö­ren genau­so geäch­tet wie die Her­stel­ler von Che­mie­waf­fen und Land­mi­nen.“
https://www.piratenfraktion-berlin.de/2013/09/27/berlintrojaner-berlin-macht-geschafte-mit-zwielichtiger-firma-pm-von-simon-weis/

RBB Repor­ta­ge
Ein Fluss ver­ros­tet. Ist die Spree noch zu ret­ten?
Die Spree im Süden Bran­den­burgs führt ros­ti­ges Was­ser. Eine Spät­fol­ge des Braun­koh­le­berg­baus, die vor allem die Bewoh­ner des Spree­wal­des beun­ru­higt. Nach­dem vor Jah­ren alte Koh­le­gru­ben geflu­tet wur­den, gelangt ocker­far­be­nes Eisen­hy­dro­xid in das Was­ser der Spree.
http://mediathek.rbb-online.de/rbb-fernsehen/dokumentation-und-reportage/ein-fluss-verrostet?documentId=17475892

So bom­bas­tisch soll­te die Eröff­nung des neu­en Haupt­stadt­flug­ha­fens in Schö­ne­feld wer­den.
Noch zwei Wochen vor dem BER-Gau Mit­te 2012 ergötz­te sich der Flughafen-Aufsichtsrat an den far­ben­fro­hen Ani­ma­tio­nen von der Event-Agentur „Com­pac­t­team“.
Rund 40 000 Gäs­te, so der Plan, soll­ten am 24. Mai 2012 Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU), Ber­lins Regie­ren­dem Klaus Wowe­reit (SPD) und Bran­den­burgs dama­li­gem Minis­ter­prä­si­den­ten Mat­thi­as Plat­z­eck (SPD) für die erfolg­rei­che BER-Eröffnung zuju­beln – und dafür hät­te auch jeder eine war­me Mahl­zeit und ein Getränk gra­tis erhal­ten. Ein solch teu­res Millionen-Spektakel wird es wegen des anhal­ten­den Bau-Desaster aber nicht mehr geben, kün­di­gen schon jetzt Auf­sichts­rä­te an.
Selbst dann nicht, wenn der nun anvi­sier­te Start-Termin Mit­te 2015 klap­pen soll­te. (jcw)
http://www.bild.de/regional/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-international/so-bombastisch-sollte-die-ber-eroeffnung-aussehen-32887420.bild.html

Rech­nung ist Betriebs­ge­heim­nis
Tegel bleibt offen und teu­er, der­weil wirbt Flug­ha­fen­chef Meh­dorn um Inves­to­ren
Die Pira­ten­frak­ti­on im Abge­ord­ne­ten­haus, deren Mit­glied Mar­tin Deli­us den Unter­su­chungs­aus­schuss zum BER lei­tet, hat in meh­re­ren klei­nen Anfra­gen, die dem »nd« vor­lie­gen, in Sachen Finan­zen nach­ge­hakt. Zum einen woll­ten die Pira­ten wis­sen, wel­che Inves­ti­tio­nen von der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft in den Jah­ren von 2010 bis 2013 in die Bestands­flug­hä­fen Tegel und Schö­ne­feld vor­ge­nom­men wur­den. Der Fra­ge ange­fügt war die Bit­te, die ein­zel­nen Pos­ten auf­zu­schlüs­seln nach Flug­ha­fen, Jahr sowie Art und Sum­me der jewei­li­gen Inves­ti­ti­on.
Laut Ant­wort von Staats­se­kre­tär Chris­ti­an Gäb­ler wur­den zwi­schen 2010 und 2012 nach Aus­kunft der Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH (FBB) an den Stand­or­ten Berlin-Schönefeld und Berlin-Tegel Inves­ti­tio­nen in Höhe von rund 22 Mil­lio­nen Euro vor­ge­nom­men. Für das Jahr 2013 wür­den sich die Inves­ti­tio­nen auf etwa 16 Mil­lio­nen Euro belau­fen. Wor­in nun genau inves­tiert wur­de, ver­riet der Senat nicht. »Die jewei­li­gen Ein­zel­po­si­tio­nen unter­lie­gen aus ver­ga­be­recht­li­chen Grün­den dem Geschäfts- und Betriebs­ge­heim­nis.«

18 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re bewäl­tigt Tegel pro Jahr, gebaut wur­de der Flug­ha­fen ursprüng­lich für eine Jah­res­ka­pa­zi­tät von fünf Mil­lio­nen. Anfang des Jah­res kur­sier­te in Auf­sichts­rats­krei­sen noch der Betrag von 50 Mil­lio­nen Euro, der in die Moder­ni­sie­rung und den Aus­bau von Tegel inves­tiert wer­den soll­te.

Mar­tin Deli­us woll­te zum Ande­ren wis­sen, wie viel die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft für das Fami­li­en­fest bezahl­te, das Geschäfts­füh­rer Hart­mut Meh­dorn Mit­te Sep­tem­ber auf dem Gelän­de des BER stei­gen ließ (»nd« berich­te­te).

Die Ant­wort aus dem Büro Klaus Wowe­reit ist kurz und kna­ckig: »Es han­delt sich im Wesent­li­chen um Auf­wen­dun­gen aus dem Marketing-Budget der FBB des lau­fen­den Jah­res.« Eine Begrün­dung für die Nicht-Beantwortung der Fra­ge spart man sich gleich ganz.

Klei­ne Anfra­gen so zu »beant­wor­ten«, ist nun nicht außer­ge­wöhn­lich, das kann die ver­schie­dens­ten Grün­de haben. Es mutet den­noch selt­sam an, wenn die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft einer­seits ver­kün­den kann, für das Daten­netz am BER wei­te­re elf Mil­lio­nen Euro bereit­zu­stel­len, und man sich ande­rer­seits ziert zu erklä­ren, wel­che Pos­ten bei­spiels­wei­se in Tegel und Schö­ne­feld anfal­len.

Der BER selbst prä­sen­tiert sich der­weil noch bis Mitt­woch auf der »Expo Real 2013«, der 16. Inter­na­tio­na­len Fach­mes­se für Gewer­be­im­mo­bi­li­en und Inves­ti­tio­nen, in Mün­chen. Im Fokus der Ver­mark­tungs­ak­ti­vi­tä­ten ste­hen laut FBB die Quar­tie­re Air­port City und Busi­ness Park Ber­lin am BER.

Noch flie­gen nur gefie­der­te Vögel, doch Meh­dorn wirbt: »Inves­to­ren fin­den am neu­en Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg einen Stand­ort mit bes­ter Ver­kehrs­an­bin­dung in einer der inter­es­san­tes­ten Regio­nen Euro­pas.« Flug­hä­fen (…) böten als Hoch­fre­quenz­stand­or­te, die stünd­lich von vie­len Tau­send Men­schen unter­schied­lichs­ter Natio­na­li­tät und Her­kunft genutzt wer­den, bes­te Vor­aus­set­zun­gen für erfolg­rei­che Geschäf­te.
http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/835313.rechnung-ist-betriebsgeheimnis.html

Maro­der Air­port
Jetzt hat auch Tegel ein Asbest-Problem
In eini­gen Gebäu­de­tei­len soll gebun­de­ner Asbest vor­han­den sein. Wie groß die Gefahr wirk­lich ist, weiß nie­mand.
http://www.bz-berlin.de/bezirk/reinickendorf/jetzt-hat-auch-tegel-ein-asbest-problem-article1745493.html

Haupt­stadt­flug­ha­fen erwägt Nordbahn-Sanierung 2014
Die nörd­li­che Start- und Lan­de­bahn am neu­en Haupt­stadt­flug­ha­fen wird mög­li­cher­wei­se von nächs­tem Som­mer an saniert. Die Deut­sche Flug­si­che­rung (DFS) hat Flug­rou­ten erar­bei­tet, damit die Maschi­nen in die­sem Fall von der noch nicht eröff­ne­ten Süd­bahn abhe­ben kön­nen – und zwar ab 1. Juni. Der Vor­schlag wird am Mon­tag der Flug­lärm­kom­mis­si­on vor­ge­stellt, wie DFS-Sprecher Axel Raab am Don­ners­tag sag­te. Nach Anga­ben von Flug­ha­fen­spre­cher Ralf Kun­kel muss­ten die Betrei­ber ledig­lich aus for­ma­len Grün­den einen Ter­min für die Sanie­rung nen­nen. „Das ist kei­ne Fest­le­gung“, beton­te er.
Die Nord­bahn dient schon für Starts und Lan­dun­gen vom alten Schö­ne­fel­der Flug­ha­fen und muss des­halb saniert wer­den. Der geplan­te Test­be­trieb im Nord­flü­gel des Neu­baus sei durch das Aus­wei­chen auf die neue Süd­bahn nicht beein­träch­tigt, sag­te Kun­kel.
http://www.t-online.de/regionales/id_65928190/hauptstadtflughafen-erwaegt-nordbahn-sanierung-2014.html

Air­lines zie­hen Kon­se­quen­zen aus BER Cha­os
US-Direktverbindung – Air Ber­lin streicht Los Ange­les
Ange­sichts der anhal­ten­den Unsi­cher­heit über die Fer­tig­stel­lung des neu­en Flug­ha­fens in Schö­ne­feld und der Dis­kus­sio­nen über mög­li­cher­wei­se ver­län­ger­te Nacht­ru­he­zei­ten dort sei die Ent­schei­dung, mehr über Düs­sel­dorf zu flie­gen, sinn­voll. Dass bei den begrenz­ten Kapa­zi­tä­ten von Tegel die gewünsch­te Umstei­ge­funk­ti­on Ber­lins für Pas­sa­gie­re aus Skan­di­na­vi­en und Ost­eu­ro­pa nicht aus­ge­baut wer­den konn­te, habe eben­falls eine Rol­le gespielt.
Aber auch auf dem inner­deut­schen Markt kann es für Ber­lin eng wer­den. Die Bil­lig­flug­li­nie Easy­jet, die ihr Deutsch­land­ge­schäft bis­her in Schö­ne­feld kon­zen­triert hat, will 2014 eine neue Basis in Ham­burg eröff­nen und dann in 21 Städ­te flie­gen; bis­her gibt es nur sechs Zie­le ab Ham­burg. Gäs­te aus dem Ham­bur­ger Raum wer­den dann in Schö­ne­feld feh­len, das bereits jetzt einen Pas­sa­gier­rück­gang zu ver­zeich­nen hat.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/us-direktverbindung-air-berlin-streicht-los-angeles/8916718.html

Holz­schu­her räumt ein: bei Fluglärm-Demos wur­den ver­deck­te Ermitt­ler ein­ge­setzt.
http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/794229/

Ruhe von 22 bis 6 Uhr
Nacht­flug­geg­ner auch in Ber­lin opti­mis­tisch
http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/835211.ruhe-von-22-bis-6-uhr.html

11 Stun­den Nacht­flug beschlos­sen
EU-Parlament winkt kri­ti­sier­te Dienst­zei­ten durch: Für Nacht­flü­ge gel­ten künf­tig Dienst­zei­ten von maxi­mal elf Stun­den. Bis­lang sind sogar 45 Minu­ten mehr mög­lich.
…In punc­to Nacht­flü­ge ver­weist die ECA auf wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en, aus denen her­vor­ge­he, dass nach zehn Stun­den die Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit mas­siv sin­ke. Die Kom­mis­si­on argu­men­tiert, dass die­ses Limit nur für sehr spe­zi­fi­sche Umstän­de gel­te. Für US-Piloten sind indes maxi­mal nur neun Stun­den erlaubt. Cra­mer wirft der Kom­mis­si­on vor, sich dem Druck von Air­lines gebeugt zu haben. Vie­le Trans­at­lan­tik­flü­ge dau­ern etwas mehr als zehn Stun­den. Wäre dies die maxi­ma­le Dienst­zeit, müss­ten vie­le Flug­ge­sell­schaf­ten auf die­sen Stre­cken einen drit­ten Pilo­ten mit­neh­men. Noch vori­ge Woche gab es im Ver­kehrs­aus­schuss des Par­la­ments eine Mehr­heit gegen das Regel­werk. In den ver­gan­ge­nen Tagen aber hat­te Ver­kehrs­kom­mis­sar Siim Kal­las unter den Par­la­men­ta­ri­ern noch ein­mal mas­siv Wer­bung für sein Papier gemacht.
http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/dienstzeiten-von-piloten-elf-stunden-nachtflug-beschlossen,10808230,24576828.html

Ehe­ma­li­ger Flug­ha­fen­chef Ben­der bläst zur Atta­cke
In sei­nen Aus­füh­run­gen bezog sich Ben­der vor allem auf die wie­der­keh­ren­den Mon­tags­de­mons­tra­tio­nen von Pro­test­lern inner­halb des Ter­mi­nal 1 des Frank­fur­ter Flug­ha­fens.
….
„Die Leu­te akzep­tie­ren die­se ein­deu­ti­ge Rechts­la­ge aber zuneh­mend weni­ger, son­dern stel­len ihre indi­vi­du­el­len Zie­le als höher­ran­gig dar“. Das sei ein gefähr­li­cher Trend, der den gesam­ten Luft­fahrtstand­ort ange­sichts der her­aus­ra­gen­den Bedeu­tung Frank­furts für die Wirt­schaft Deutsch­lands nach­hal­tig beschä­di­gen kön­ne.

„Die Luft­fahrt­in­dus­trie muss jetzt end­lich auf Offen­si­ve umschal­ten, will sie nicht wei­ter in die Defen­si­ve gera­ten“, riet Ben­der

Men­schen­mas­sen, Laser­show und Spit­zen­po­li­ti­ker­So bom­bas­tisch soll­te die BER-Eröffnung aus­se­hen
Heu­te wir­ken die Bil­der nur noch pein­lich! Men­schen­mas­sen, eine gigan­ti­sche Laser­show und drei Spit­zen­po­li­ti­ker, die sich auf einer Büh­ne vor dem neu­en Ter­mi­nal fei­ern las­sen.
http://www.airliners.de/ehemaliger-fraport-chef-bender-blaest-zur-attacke/30552

Kassel-Calden mona­te­lang ohne Lini­en­flü­ge
Paderborn/Lippstadt/Kassel-Calden (osi) – Der im Wett­be­werb mit dem Regio­nal­flug­ha­fen Paderborn/Lippstadt ste­hen­de Air­port Kassel-Calden macht wei­ter Nega­tiv­schlag­zei­len. Wie der Online­dienst des Hes­si­schen Rund­funks berich­tet, wird es dort ab Novem­ber mona­te­lang kei­ne Lini­en­flü­ge mehr geben.
Ver­hand­lun­gen über regel­mä­ßi­ge Winter-Verbindungen nach Ägyp­ten sei­en geschei­tert. Auch geplan­te Kanaren-Flüge ab Febru­ar ste­hen laut hr-online vor dem Aus.
http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/regionales/Kassel-Calden-monatelang-ohne-Linienfluege-5e61316e-b347-4314-a2c9-a03a5269ea66-ds

Asyl
Woh­nen neben der Start­bahn
Der Abschie­be­knast auf dem unfer­ti­gen neu­en Flug­ha­fen in Schö­ne­feld wird über­gangs­wei­se als Flücht­lings­heim genutzt – 28 Men­schen woh­nen nun dort.
http://www.taz.de/Asyl/!125252/

Offe­ner Brief an Woid­ke: Abge­ord­ne­te for­dern kor­rek­te Umset­zung des Schall­schut­zes vor BER – Eröff­nung!
http://www.schulzendorfer.de/offener-brief-an-woidke-abgeordnete-fordern-korrekte-umsetzung-des-schallschutzes-vor-ber-eroffnung/

Gefah­ren für die Bau­sub­stanz
Kla­ge gegen Lüf­ter­ein­bau
„Der Ein­satz der soge­nann­ten Schall­schutz­lüf­ter scha­det poten­zi­ell der Gesund­heit der Flughafen-Anwohner.“ Das sagt Alex­an­der Fröh­lich von Blankenfelde-Mahlows Gemein­de­ver­wal­tung. Aus die­sen Grün­den, argu­men­tiert der Exper­te, sei die Ver­wen­dung der Zuluft­ge­rä­te laut Indus­trie­norm nur mit einer geeig­ne­ten Abströ­m­ein­rich­tung zuläs­sig.
Arti­kel aktua­li­siert: Diens­tag, 08.10.2013 13:39 Uhr
Blankenfelde/Eichwalde. Sei­ne Kom­mu­ne hat gegen den Ein­bau der Gerä­te im Rah­men des Schall­schutz­pro­gramms der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft Kla­ge beim Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Berlin-Brandenburg ein­ge­legt.
„Der Betrieb der Lüf­tungs­ge­rä­te bewirkt einen Über­druck, der zu Schim­mel­bil­dung im Wan­din­ne­ren füh­ren kann“, sagt Fröh­lich. Schim­mel­spo­ren, die in die Raum­luft gelang­ten, könn­ten Krank­hei­ten wie Asth­ma, Bron­chi­tis, All­er­gi­en oder Neu­ro­der­mi­tis ver­ur­sa­chen.
In der Begrün­dung ihres juris­ti­schen Vor­ge­hens stützt sich die Gemein­de auf eine Exper­ti­se, die der Eich­wal­der Win­fried Sell­nau aus­ge­ar­bei­tet hat, ein Inge­nieur, der sich jahr­zehn­te­lang mit Rege­lungs­tech­nik für Heizungs-, Lüftungs- und Kli­ma­an­la­gen befass­te. „Die Lüf­ter, die die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft mon­tie­ren lässt, bla­sen die kal­te Luft von außen hin­ein, wäh­rend die ver­brauch­te feuch­te Luft in das Inne­re des Gebäu­des strö­men soll“, beschreibt er das Wirk­prin­zip. Fäul­nis an Holz­tei­len und Schim­mel könn­ten die Fol­ge sein. Nicht nur das: „Außer­dem wird die Wär­me­däm­mung durch­feuch­tet, die Dämm­wir­kung lässt nach und die Heiz­kos­ten stei­gen“, so Sell­nau.
Ein Außen­luft­durch­lass oder ein Abluft­ven­ti­la­tor wür­den die­se Bedin­gung erfül­len und das Man­ko somit wett­ma­chen. Aller­dings wären die meis­ten Flug­ha­fen­an­woh­ner von den zusätz­li­chen Löchern, die dafür in ihre Wän­de gebohrt wer­den müss­ten, kaum erfreut. Zumal sie einen wei­te­ren Nach­teil mit sich bräch­ten: eine Schall­brü­cke, wie es der Fach­mann nennt – ein wei­te­res Ein­falls­tor für den Lärm von außen.
Kei­ne neu­en Boh­run­gen wür­de ein Gleich­druck­lüf­ter erfor­dern, ein Appa­rat, der sowohl über Zu- als auch über Abluft­ven­ti­la­ti­on sowie über einen Wär­me­tau­scher ver­fügt. Sell­nau emp­fiehlt die­se Lösung. „Dabei ent­steht kein Druck, der Feucht­luft in das Wan­din­ne­re presst“, hebt er her­vor, „und durch den Luft­tausch wird der Hei­zungs­be­darf gerin­ger.“
Blankenfelde-Mahlows Woh­nungs­ge­sell­schaft hat ent­spre­chen­de Appa­ra­tu­ren schon vor zwei Jah­ren ein­ge­baut – in einer beson­ders ele­gan­ten Vari­an­te: Sie waren in die Fens­ter­käs­ten inte­griert und damit fak­tisch unsicht­bar. Ande­rer­seits ver­brau­chen die Kom­bi­na­ti­ons­ge­rä­te mehr Strom als die ein­fa­chen Aus­füh­run­gen und haben auch einen höhe­ren Preis.
Dass ihre Mon­ta­ge die Schallschutz-Kosten des Flug­ha­fen­pro­jekts wei­ter in die Höhe trei­ben wür­de, ist für die lärm­ge­plag­ten Flug­ha­fen­an­woh­ner kein Argu­ment. „Denn die vom Flug­ha­fen ange­bo­te­nen 14 Jah­re alten Gerä­te ent­spre­chen ein­fach nicht mehr dem Stand der Tech­nik“, stellt Sig­rid Zentgraf-Gerlach von der Bür­ger­initia­ti­ve des Mahlower Schrift­stel­ler­vier­tels fest. „Wir begrü­ßen, dass unse­re Ver­wal­tung den Rechts­weg ein­ge­schla­gen hat, um hier end­lich für Klar­heit zu sor­gen.“ Sie rät davon ab, mit den alten Käs­ten vor­lieb zu neh­men. „Falsch wäre es jedoch, eine Ver­zichts­er­klä­rung zu unter­schrei­ben“, sagt sie. Statt­des­sen soll­ten Anspruchs­be­rech­tig­te schrift­lich fest­hal­ten, dass sie das end­gül­ti­ge Gerichts­ur­teil abwar­ten wol­len.
http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Klage-gegen-Lueftereinbau

NEUES BUCH ZUM BER
Rai­ner W. During: Lach­num­mer BER – Das Deba­kel um den Haupt­stadt­flug­ha­fen: Eine Chro­nik
Rot­buch, 2013 | 240 Sei­ten | 14,99 Euro
http://kriminalakte.wordpress.com/2013/10/08/die-erste-chronik-der-lachnummer-ber/

Frank­fur­ter All­ge­mei­ne vom 03.10.13
Es sind gar nicht die Hips­ter, Dumm­kopf!
Klaus Wowe­reit hät­te Ber­lin ger­ne reich und sexy gemacht. Mit dem Reich­tum hat es nur für weni­ge geklappt, und sexy ist die Stadt auch nicht mehr. Der Blick eines Ame­ri­ka­ners auf Ber­lin.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hauptstadt-berlin-es-sind-gar-nicht-die-hipster-dummkopf-12600122.html

Tegel wächst, Schö­ne­feld schrumpft
http://www.tagesspiegel.de/berlin/tegel-waechst-schoenefeld-schrumpft/8905038.html

Wachs­tum zulas­ten der Arbeits­ver­hält­nis­se In den ers­ten neun Mona­ten des Jah­res star­te­ten und lan­de­ten rund 19.82 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re an den Ber­li­ner Flug­hä­fen. Das ist ein neu­er Rekord und ent­spricht einem Zuwachs von vier Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum. … Die Zahl der Flug­be­we­gun­gen an den Ber­li­ner Flug­hä­fen sank von Janu­ar bis Sep­tem­ber auf ins­ge­samt 180.335 Starts und Lan­dun­gen, ein Rück­gang um 1,7 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum. … Bei der Luft­fracht wur­den von Janu­ar bis Sep­tem­ber in Schö­ne­feld und Tegel 25.165 Ton­nen regis­triert wer­den. Das ent­spricht einem Plus von 3,4 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum. Das Wachs­tum bei den Pas­sa­gier­zah­len ist nach Anga­ben der FBB vor allem auf Air Ber­lin und Easy­jet zurück­zu­füh­ren.

Dazu fol­gen­de Leser­kom­men­ta­re:

„Die Kehr­sei­te die­ses Berichts ist, dass durch die Über­las­tung von Tegel die Arbeits­be­din­gun­gen der Mit­ar­bei­ter immer uner­träg­li­cher wer­den.

Nun soll­te man glau­ben, dass von einem stän­dig stei­gen­den Pas­sa­gier­auf­kom­men auch die Mit­ar­bei­ter pro­fi­tie­ren aber genau das Gegen­teil ist der Fall. Zeit­ar­beit, Dum­ping­löh­ne, ver­schlech­ter­te Sozi­al­leis­tun­gen und ein Flä­chen­ta­rif­ver­trag, der mehr Schlech­tes als Posi­ti­ves bringt oder gleich ganz umgan­gen wird.“

„Ja dank WISAG und Air­link geht es mit den Arbeits­be­din­gun­gen und löh­nen steil berg ab.  Jeder möch­te guten Ser­vice haben ,aber nichts dafür bezah­len. Das ist die Ent­wick­lung dank der Bil­lig­an­bie­ter !“
http://www.airliners.de/flughafenstandort-berlin-waechst-gegen-den-bundestrend/30555

 

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GESUNDHEITLICHE AUSWIRKUNGEN DES FLUGLÄRMS

Streit um nächt­li­chen Flug­lärm in Köln/Bonn
Die Lan­des­re­gie­rung setzt sich nach Ein­schät­zung von Kri­ti­kern nicht genug dafür ein, dass die nächt­li­chen Pas­sa­gier­flü­ge auf dem Flug­ha­fen Köln/Bonn gestoppt wer­den. Dies sei zwar seit Jah­ren Beschluss­la­ge, gesche­hen sei bis­her jedoch nichts; NRW und Bund „kun­gel­ten“ offen­bar, erklär­te der Prä­si­dent der Bun­des­ver­ei­ni­gung gegen Flug­lärm, Hel­mut Brei­den­bach, vor Jour­na­lis­ten in Düs­sel­dorf. Im April 2012 hat­te NRW das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um dar­über unter­rich­tet, dass das vom Land­tag ein­stim­mig gefor­der­te Ver­bot nächt­li­cher Pas­sa­gier­flü­ge von null bis fünf Uhr end­lich umge­setzt wer­den sol­le. Vier Mona­te spä­ter ver­sag­te der Bund aller­dings sei­ne Zustim­mung zu der Betriebs­be­schrän­kung. Für Brei­den­bach ist dies ein Hin­weis, das Bund und Land „über die Ban­de spie­len“ und wohl kein Inter­es­se an der Dros­se­lung des Flug­ver­kehrs in Köln/Bonn hät­ten. Dabei kön­ne Flug­lärm krank­ma­chen, sag­te Brei­den­bach unter Hin­weis auf zwei Stu­di­en, die Eber­hard Grei­ser (Uni­ver­si­tät Bre­men) im Auf­trag des Umwelt­bun­des­am­tes durch­ge­führt hat. Dem­nach steigt infol­ge des nächt­li­chen Lärms das Risi­ko für Herz­in­farkt, Schlag­an­fall, chro­ni­sches Nie­ren­ver­sa­gen und Dia­be­tes. Genannt wer­den auch psy­chi­sche Erkran­kun­gen (Depres­si­on) und Demenz. Grei­ser geht davon aus, dass von 2012 bis 2021 rund 3700 mit dem Flug­lärm in Ver­bin­dung ste­hen­de Krank­heits­fäl­le im Ein­zugs­be­reich des Flug­ha­fens auf­tre­ten wer­den; erwar­tet wer­den zudem 600 vor­zei­ti­ge Todes­fäl­le. In der Stu­die wer­den die ent­spre­chen­den Krank­heits­kos­ten für die­sen Zeit­raum auf rund 274 Mil­lio­nen Euro hoch­ge­rech­net.
http://www.rp-online.de/regionales/koeln/streit-um-naechtlichen-fluglaerm-in-koeln-bonn-1.3730155

Deut­sches Ärz­te­blatt vom 09.10.13
Flug­lärm als Herzinfarkt- und Schlag­an­fall­ri­si­ko
Bos­ton – Flug­lärm stresst die Anwoh­ner und stei­gert deren Blut­druck. Die Fol­ge ist eine erhöh­te Rate von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie zwei Stu­di­en im Bri­ti­schen Ärz­te­blatt (BMJ) für US-Flughäfen und Lon­don Heathrow zei­gen. Sie bestä­ti­gen jüngst für deut­sche Flug­hä­fen publi­zier­te Ergeb­nis­se.
Lärm ist nicht nur läs­tig, weil er die Psy­che stresst und den Schlaf stört. In den letz­ten Jah­ren haben ver­schie­de­ne Stu­di­en auf mög­li­che phy­si­sche Aus­wir­kun­gen hin­ge­wie­sen, die bio­lo­gisch plau­si­bel über eine lärm­in­du­zier­te Akti­vie­rung des sym­pa­thi­schen Nerven¬systems erklärt wer­den kön­nen. So kam die von der EU geför­der­te HYENA-Studie (Hyper­ten­si­on and Expo­sure to Noi­se near Air­ports) zu dem Ergeb­nis, dass Flug­lärm den Blut­druck stei­gert und den nächt­li­chen Blut­druck­ab­fall (dip) ver­min­dert.
In der Nähe eini­ger (aber nicht aller unter­such­ter) euro­päi­scher Flug­hä­fen waren die Ver­ord­nun­gen von Anti­hy­per­ten­si­va erhöht. Da die Hyper­to­nie ein wich­ti­ger kardio¬vaskulärer Risi­ko­fak­tor ist, liegt die Ver­mu­tung nahe, dass Men­schen mit einer erhöh­ten Lärm­ex­po­si­ti­on häu­fi­ger an Herz­in­farkt, Schlag­an­fall und ande­ren Blut­hoch­druck­fol­gen lei­den.
Als ers­te hat­ten Sozial- und Prä­ven­tiv­me­di­zi­ner der Uni­ver­si­tät Bern in einer lan­des­wei­ten Stu­die nach­ge­wie­sen, dass Anwoh­ner von Flug­hä­fen ein um 30 Pro­zent erhöh­tes Herz­in­farkt­ri­si­ko haben. Es war um 50 Pro­zent erhöht, wenn sie län­ger als 15 Jah­re in der Nähe eines Flug­ha­fens gewohnt hat­ten. Beson­ders gefähr­det waren Per­so­nen, die in alten, schlecht lärm­iso­lier­ten Häu­sern wohn­ten (Epi­de­mio­lo­gy 2010; 21: 829-36).
Eber­hard Grei­ser von der Uni­ver­si­tät Bre­men pro­gnos­ti­zier­te in Gesund­heits­we­sen (2013; 75: 127-133), dass der Flug­lärm im Umfeld des Flug­ha­fens Frank­furt im Zeit­raum 2012-2021 zu 23.400 zusätz­li­chen lärm­be­ding­ten Erkran­kun­gen – dar­un­ter 3400 Todes­fäl­len – füh­ren wird. Die dadurch ent­ste­hen­den Krank­heits­kos­ten wür­den 1,5 Mil­li­ar­den Euro über­stei­gen, heißt es in der Publi­ka­ti­on. Ähn­li­che Schät­zun­gen wur­den auch zum Flug­ha­fen Köln-Bonn abge­ge­ben.
Die wohl umfas­sends­te Stu­die legen jetzt Epi­de­mio­lo­gen der Har­vard School of Public Health in Bos­ton vor. Das Team um Fran­ce­s­ca Domi­ni­ci hat die Daten von mehr als 6 Mil­lio­nen Begüns­tig­ten der staat­li­chen Gesund­heits­ver­sor­gung für Senio­ren Medi­ca­re mit deren Wohn­ort­nä­he zu 89 US-Flughäfen und den dort von einer Behör­de gemes­se­nen Lärm­ex­po­si­tio­nen in Bezie­hung gesetzt.
Sie fan­den einen sta­tis­tisch signi­fi­kan­ten und dosis­ab­hän­gi­gen Anstieg der Hospitali¬sierungsrate mit der Lärm­be­las­tung. Pro 10 Dezi­bel stieg die Mor­bi­di­tät um 3,5 Pro­zent (95-Prozent-Konfidenzintervall 0,2-7 Pro­zent). Domi­ni­ci schätzt, dass 2,3 Pro­zent aller Hos­pi­ta­li­sie­run­gen von älte­ren Men­schen in der Nähe von Flug­hä­fen lärm­be­dingt sind. Betrof­fen wären übri­gens 15 Pro­zent der Bevöl­ke­rung, weil sich auch in den USA vie­le Flug­hä­fen in der Nähe von Wohn­sied­lun­gen befin­den (BMJ 2013; 347: f5561).
Zu einem ähn­li­chen Ergeb­nis kommt das Team um Paul Elliott vom Impe­ri­al Col­le­ge Lon­don in einer Stu­die zum Flug­lärm des Flug­ha­fens Heathrow im Süd­wes­ten der bri­ti­schen Metro­po­le. Die Flug­zeu­ge star­ten und lan­den dort in Ost-West-Richtung, so dass neben länd­li­chen Regio­nen auch eini­ge der süd­li­chen Stadt­tei­le Lon­dons lärm­ex­po­niert sind – und dies auch nachts, da der ver­kehrs­reichs­te Flug­ha­fens Euro­pas einen 24-Stunden-Betrieb hat.
Ins­ge­samt 3,6 Mil­lio­nen Men­schen sind lärm­ex­po­niert (wes­halb der Lon­do­ner Bür­ger­meis­ter den Air­port am liebs­ten ver­le­gen wür­de, wozu aber eine par­la­men­ta­ri­sche Mehr­heit fehlt). Die am meis­ten lärm­ex­po­nier­ten Anwoh­ner haben laut der Ana­ly­se nicht nur ein um 21 Pro­zent erhöh­tes Herz­in­farkt­ri­si­ko. Elli­ot kann auch eine um 24 Pro­zent erhöh­te Rate von Schlag­an­fäl­len nach­wei­sen. Auch die Sterb­lich­keit an Herz­in­farkt und Schlag­an­fall war signi­fi­kant erhöht (BMJ 2013; 347: f5432).
Das größ­te Man­ko aller bis­he­ri­gen Stu­di­en ist, dass sie ihre Daten retro­spek­tiv auf­ge­ar­bei­tet haben. Die­se Unter­su­chun­gen sind noto­risch anfäl­lig für Ver­zer­run­gen (Bias). So ist es durch­aus mög­lich, dass sozi­al und damit oft auch medi­zi­nisch benach­tei­lig­te Men­schen bevor­zugt in der Nähe von Flug­hä­fen woh­nen, weil sie sich einen Umzug nicht leis­ten kön­nen. Ein höhe­re Prä­va­lenz von Rau­chern und ande­ren unge­sun­den Ver­hal­tens­wei­sen in die­sen sozia­len Schich­ten könn­te die erhöh­te Herz­in­farkt­ra­te erklä­ren. Die bei­den aktu­el­len Stu­di­en haben jedoch ver­sucht, die­se Bias mit sta­tis­ti­schen Mit­teln aus­zu­schlie­ßen.
Eine ande­re mög­li­che Ver­zer­rung ergibt sich aus der in Flug­ha­fen­nä­he erhöh­ten Luft­ver­schmut­zung (durch Flug­zeu­ge und den Fahr­zeug­ver­kehr auf den Zubringer¬straßen). Auch hier haben Domi­ni­ci und Elliott sta­tis­tisch kor­ri­giert. Den­noch trifft der Ein­wand von Ste­phen Stans­feld vom Wolf­s­on Insti­tu­te of Pre­ven­ti­ve Medi­ci­ne in Lon­don zu, der einen end­gül­ti­gen Beweis von pro­spek­ti­ven Stu­di­en abhän­gig macht (die ein höhe­res Evi­denz­ni­veau als retro­spek­ti­ve Stu­di­en haben, aber auch nicht frei von Bias sind). Stans­feld ist jedoch auch der Über­zeu­gung, dass die bis­he­ri­gen epidemio¬logischen Hin­wei­se von Städ­te­pla­nern ernst genom­men wer­den soll­ten.
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/56109/Fluglaerm-als-Herzinfarkt-und-Schlaganfallrisiko

Stu­die zu Lärm­be­läs­ti­gung: Flughafen-Anwohner erkran­ken häu­fi­ger am Her­zen
Wer viel Flug­lärm ertra­gen muss, erlei­det häu­fi­ger einen Schlag­an­fall oder einen Herz­in­farkt. Zu die­sem Ergeb­nis kom­men zwei aktu­el­le Stu­di­en mit meh­re­ren Mil­lio­nen Teil­neh­mern. Schon nied­ri­ge Schall­pe­gel kön­nen Fol­gen für die Gesund­heit haben.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/fluglaerm-wahrscheinlich-hoeheres-risiko-fuer-herz-und-kreislauf-a-926797.html#ref=rss

Nächt­li­cher Flug­ver­kehr in Köln/ Bonn Tau­sen­de Krank­heits­fäl­le durch Flug­lärm
Herz­pro­ble­me, Nie­ren­ver­sa­gen, ja sogar Demenz: Bis 2021 pro­gnos­ti­zie­ren Exper­ten rund 3.700 Krank­heits­fäl­le durch den Flug­lärm am Flug­ha­fen Köln/ Bonn.
Der nächt­li­che Flug­ver­kehr am Köl­ner Air­port kann Unter­su­chun­gen zufol­ge gra­vie­ren­de gesund­heit­li­che Schä­den und mil­lio­nen­schwe­re Fol­ge­kos­ten ver­ur­sa­chen. Zwei Stu­di­en im Auf­trag des Umwelt­bun­des­am­tes erga­ben ein erhöh­tes Risi­ko für meh­re­re Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chro­ni­sches Nie­ren­ver­sa­gen, psy­chi­sche Stö­run­gen oder auch Demenz.

Für den Zeit­raum 2012 bis 2021 sei mit 3700 Erkran­kungs­fäl­len und dar­un­ter 600 vor­zei­ti­gen Todes­fäl­len zu rech­nen. Man müs­se zudem von rund 274 Mil­lio­nen Euro Krank­heits­kos­ten aus­ge­hen. Das berich­te­ten Pro­fes­sor Eber­hard Grei­ser vom Zen­trum für Sozi­al­po­li­tik der Uni­ver­si­tät Bre­men als Studien-Autor, die Bun­des­ver­ei­ni­gung gegen Flug­lärm und die Lärm­schutz­ge­mein­schaft Flug­ha­fen Köln/Bonn am Mon­tag in Düs­sel­dorf.

Der rhei­ni­sche Air­port habe inzwi­schen die meis­ten Nacht­flug­be­we­gun­gen zwi­schen 00.00 und 05.00 Uhr in Euro­pa. 2012 gab es den Anga­ben zufol­ge gut 35 000 Nacht­flü­ge mit einem wach­sen­den Anteil an Pas­sa­gier­ma­schi­nen. Die Bun­des­ver­ei­ni­gung gegen Flug­lärm (BVF) und die Köl­ner Lärm­schutz­ge­mein­schaft for­der­ten, die Pas­sa­gier­flü­ge in der nächt­li­chen Kern­zeit ein­zu­stel­len und auch die lau­tes­ten Fracht­ma­schi­nen zwi­schen 00.00 und 05.00 Uhr nicht mehr star­ten und lan­den zu las­sen. Danach müs­se ein umfas­sen­des Kon­zept zur Lärm­min­de­rung erar­bei­tet wer­den – mit dem län­ger­fris­ti­gen Ziel, den Nacht­flug ins­ge­samt deut­lich ein­zu­schrän­ken.

Der Köl­ner Flug­ha­fen erzie­le mit dem unbe­schränk­ten Nacht­flug nicht ein­mal über­zeu­gen­de Gewin­ne, mein­te BVF-Präsident Hel­mut Brei­den­bach. Nach den vom Air­port ver­öf­fent­lich­ten Ergeb­nis­zah­len lie­ßen sich einer Mil­li­on Euro Gewinn rech­ne­risch rund 106 Krank­heits­fäl­le und etwa 7,8 Mil­lio­nen Euro Krank­heits­kos­ten gegen­über­stel­len. Auch For­scher aus Mainz und den USA hat­ten in einer im Juli prä­sen­tier­ten Stu­die her­aus­ge­fun­den, dass Flug­lärm zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen füh­ren kann.

Der NRW-Landtag hat­te bereits mehr­fach seit 1997 ver­langt, zum Schutz der Anwoh­ner den Nacht­flug zu beschrän­ken. Auch aus der Lan­des­re­gie­rung waren Initia­ti­ven gekom­men. Der Bund hat aber das letz­te Wort. Im April 2012 hat­te die rot-grüne Lan­des­re­gie­rung für Pas­sa­gier­ma­schi­nen von 00.00 Uhr bis 05.00 Uhr ein Nacht­flug­ver­bot beschlos­sen und dem Bund unter­brei­tet. Das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um unter­sag­te das Ver­bot im Som­mer 2012, weil damit rechts­wid­rig eine bis 2030 gül­ti­ge Betriebs­ge­neh­mi­gung zum Teil wider­ru­fen wür­de.

Brei­den­bach sag­te, er habe weni­ge Hoff­nung, dass es in einer neu­en Bun­des­re­gie­rung nun ein Umden­ken geben wer­de. „Aber natür­lich muss man da einen neu­en Anlauf neh­men.“
http://www.rp-online.de/politik/nrw/tausende-krankheitsfaelle-durch-fluglaerm-1.3728595?mobile=0

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ÜBER DEN TELLERRAND

Dr. Frank Wel­skop
Der EURO rui­niert Deutsch­land, wie es der BER mit Ber­lin und Bran­den­burg tut!
http://www.frank-welskop.de/allgemein/der-euro-ruiniert-deutschland-wie-es-der-ber-mit-berlin-und-brandenburg-tut/

EU plant neu­en Banken-Rettungsfonds
Der neue Ret­tungs­fonds soll über Finanz­mit­tel in Höhe von 50 Mil­li­ar­den Euro ver­fü­gen. Die EU rech­net mit wei­te­ren Staats­hil­fen, wenn die Stress­tests abge­schlos­sen sind. Ban­ken aus EU-Ländern, die nicht dem Euro ange­hö­ren, sol­len zukünf­tig den neu­en Fonds anzap­fen kön­nen.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/07/eu-plant-neuen-banken-rettungsfonds/

EU Lob­by­is­mus pur
Ärger über Sei­ten­wech­sel hoch­ran­gi­ger EU-Beamter. Immer mehr EU-Bosse wer­den Lob­by­is­ten. Es hat fast den Anschein, als wenn ein Job in Brüs­sel nur als Vor­be­rei­tung dient, spä­ter in die Diens­te mul­ti­na­tio­na­ler Kon­zer­ne zu wech­seln.
http://www.mmnews.de/index.php/politik/15228-eu-lobbyismus-pur

Die­se Berufs­grup­pen ver­tre­ten das deut­sche Volk
Im neu­en Bun­des­tag sit­zen sehr vie­le Rechts­an­wäl­te und kaum noch Bau­ern. Ste­tig gesun­ken ist auch der Anteil einer Spar­te, die einst sehr prä­sent war. So hat sich das Par­la­ment gewan­delt.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article120658549/Diese-Berufsgruppen-vertreten-das-deutsche-Volk.html

Kein Durch­kom­men bei der Num­mer 110 Fast 60.000 Not­ru­fe gin­gen ins Lee­re
Beim Wäh­len der Not­ruf­num­mer 110 in Bran­den­burg ist nach Infor­ma­tio­nen der „Bild“-Zeitung vom Mitt­woch im ver­gan­ge­nen Jahr in fast 60.000 Fäl­len kei­ne Ver­bin­dung zustan­de gekom­men – die Hil­fe­su­chen­den muss­ten wie­der auf­le­gen. Auch die Zeit nach dem Not­ruf, bis die Poli­zei ein­trifft, wird laut Zei­tung immer län­ger.
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Fast-60.000-Notrufe-gingen-ins-Leere

Die FDP hat den Libe­ra­lis­mus ver­ra­ten und ver­kauft
Wer braucht die­se FDP , in der es allein noch um Pos­ten und Mone­ten ging und deren Möchtegern-Intellektuelle in ihrer gren­zen­lo­sen Selbst­über­schät­zung Libe­ra­lis­mus immer­zu mit der Befrie­di­gung ihres patho­lo­gi­schen Ego­is­mus ver­wech­sel­ten? Nie­mand!
http://www.geolitico.de/2013/10/07/die-fdp-hat-den-liberalismus-verraten-und-verkauft/

Alles auf Wahl-Anfang
Gehen Sie auf LOS und zie­hen Sie im Vor­über­ge­hen 3000 Geld ein

http://www.rationalgalerie.de/home/alles-auf-wahl-anfang.html

Into­le­ran­tes Tole­ranz­pa­pier
Die EU soll Kri­tik am Femi­nis­mus ver­bie­ten
http://www.heise.de/tp/blogs/8/print/155010

Newsletter-Team der FBI
Kat­rin Arendt & Lydia Bothe & Corin­na Lud­wig
Sup­port und Web: Iris Bujok, Regi­na Men­zel
Soci­al­me­dia: Sebas­ti­an Köp­cke, Bea­te Schwar­zer

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