+++ Ein­la­dung zum 172.Montagsprotest +++ Termine/Informationen, Kom­men­ta­re & Pres­se­schau +++

Anbei die Lek­tü­re zum Wochen­en­de, wie­der auch ver­bun­den mit der Ein­la­dung zur nächs­ten, dies­mal der 172. Mon­tags­de­mo auf dem Fried­richs­ha­ge­ner Markt­platz.

Zum Ein­stieg gibt es auch in die­ser Woche zwei aus­ge­such­te Bei­trä­ge zum The­ma…


Jauch, Özde­mir und der Flug­ha­fen Der BER und der Millionen-Vergleich

Der BER bringt auch den Bun­des­vor­sit­zen­den der Grü­nen, Cem Özde­mir, in Rage. Am Sonn­tag­abend stell­te er im ARD-Talk von Gün­ther Jauch einen Mil­lio­nen­ver­gleich an.

Aus die­sem Anlass: Was kos­tet der BER noch mal pro Monat?
Teu­er ist der BER auf jeden Fall – aber wird er je fer­tig?
Der „nicht vor­han­de­ne Flug­ha­fen“ in Ber­lin kos­te monat­lich mehr, als die für ein Jahr von Ita­li­en finan­zier­te See­not­ret­tung MareN­o­strum für Flücht­lin­ge aus dem Mit­tel­meer monat­lich gekos­tet habe, wet­ter­te der Poli­ti­ker am Sonn­tag­abend bei Gün­ther Jauch in der ARD. Rund 17 Mil­lio­nen Euro kos­tet der Still­stand in Schö­ne­feld je Monat nach Anga­ben von Flug­ha­fen­chef Hart­mut Meh­dorn. Geld, das am Schluss wohl die Län­der Ber­lin, Bran­den­burg sowie der Bund auf­brin­gen müs­sen. Und das dann woan­ders fehlt. Doch was lie­ße sich davon finan­zie­ren? Mit die­sem Betrag könn­te man unge­fähr 2000 wei­te­re Poli­zis­ten ein­stel­len. Oder sicher drei bis vier Schu­len auf­wen­dig sanie­ren.
Oder mehr Schlag­lö­cher auf Stra­ßen besei­ti­gen. Der Senat macht hier 25 Mil­lio­nen Euro locker – aber im gesam­ten Jahr. In der Jah­res­rech­nung ver­pul­vert man für den Noch-nicht-Flughafen ins­ge­samt 204 Mil­lio­nen Euro. Mehr Geld, als der Senat der BVG für den Kauf neu­er U-Bahnen bewil­ligt hat. Dafür gibt es der­zeit „nur“ 158 Mil­lio­nen Euro. Mit dem Flughafen-Geld könn­ten auch alle noch nicht damit aus­ge­stat­ten U-Bahnhöfe ganz schnell einen Auf­zug erhal­ten. Und es wür­de sogar etwas Geld übrig blei­ben. Beim BER dage­gen garan­tiert nicht.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/jauch-oezdemir-und-der-flughafen-der-ber-und-der-millionen-vergleich/10799612.html

 

Zu die­sem The­ma passt auch der nach­fol­gen­de Arti­kel, der die zyni­sche Fra­ge auf­wirft:
„Müs­sen Men­schen eher ster­ben, weil Gel­der nicht in wich­ti­ge Ein­rich­tun­gen wie die Feu­er­wehr inves­tiert wer­den kön­nen, damit ein Fass ohne Boden, genannt „B€R“ finan­ziert wer­den kann??“

Sofort ergibt sich die logi­sche Nach­fol­ge­fra­ge: Was ist mehr wert: Ein Men­schen­le­ben oder die ver­meint­lich not­wen­di­ge Mobi­li­tät durch sub­ven­tio­nier­te Flug­rei­sen ?….

 

Lebens­ge­fähr­li­che Spar­plä­ne

Die Ber­li­ner Feu­er­wehr bekommt nicht mehr genug Geld. Gleich­zei­tig stei­gen die Ein­satz­zah­len. Das bedeu­tet: Not­fall­pa­ti­en­ten müs­sen künf­tig län­ger auf den Ret­tungs­wa­gen war­ten. Die Grü­nen schla­gen bereits Alarm und for­den den Senat zum Han­deln auf.

Der Kran­ken­wa­gen wird in Ber­lin künf­tig län­ger zum Pati­en­ten brau­chen. Nach Infor­ma­tio­nen der Ber­li­ner Zei­tung will der Feu­er­wehr­chef die Vor­ga­ben, wie schnell Sani­tä­ter am Ort sein sol­len, ver­än­dern.

Wür­de die Ber­li­ner Feu­er­wehr so wei­ter­ar­bei­ten wie bis­her und woll­te sie die bis­he­ri­gen Ein­treff­zei­ten wenigs­tens nur hal­ten, bräuch­te sie nach eige­nen Anga­ben 24,5 zusätz­li­che Ret­tungs­wa­gen, min­des­tens sie­ben zusätz­li­che Ret­tungs­wa­chen und 294 zusätz­li­che Stel­len. Das wür­de zusätz­li­che Kos­ten in Höhe von jähr­lich 17 Mil­lio­nen Euro ver­ur­sa­chen.

Kom­men­tar:  An die­ser Stel­le zur Erin­ne­rung noch ein­mal der Hin­weis, dass der nicht fer­tig­ge­stell­te B€R allein im Monat Kos­ten von mind. 17 bis 32 Mil­lio­nen Euro ver­schlingt!!!

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kommentar-zur-klammen-feuerwehr-lebensgefaehrliche-sparplaene,10809148,28672034.html

Durch die Spar­po­li­tik bei der Feu­er­wehr ist die vor­ge­schrie­be­ne Ein­treff­zeit von acht bis neun Minu­ten auch in den dicht besie­del­ten Innen­stadt­be­rei­chen längst nicht mehr zu schaf­fen. Des­halb wur­de die Zeit deut­lich nach oben kor­ri­giert. Und das kann das Leben eines Pati­en­ten kos­ten…

Es ist zu befürch­ten, dass künf­tig mehr Men­schen ster­ben, wenn die Ein­treff­zei­ten zehn und mehr Minu­ten dau­ern. Bei Schlag­an­fall und Herz­in­farkt geht es schließ­lich um Sekun­den.

Und dass am Stadt­rand öfter Men­schen ster­ben, weil Hil­fe nicht recht­zei­tig erscheint, ist längst kein Geheim­nis mehr.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/massive-finanzprobleme-die-berliner-feuerwehr-ist-zu-arm-fuer-schnelle-hilfe,10809148,28672030.html..

 

TERMINE / SCHALLSCHUTZ

 

Gemein­sa­me Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der Gemein­de Blankenfelde-Mahlow
und der Arbeits­grup­pe Lärm­schutz des Ver­bands Deut­scher Grund­stücks­nut­zer e.V. (VDGN)

„Fest­le­gun­gen zum Lärm­schutz ein­hal­ten!“
War­um sind wir der Mei­nung, dass Fir­men auf der Basis der aktu­el­len Anspruchs­er­mitt­lun­gen der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft nicht beauf­tragt wer­den kön­nen?

Don­ners­tag, 16. Okto­ber 2014, 19.00 Uhr, in der Mehr­zweck­hal­le Dah­le­witz, Bahn­hof­stra­ße 63, 15827 Blankenfelde-Mahlow, Orts­teil Dah­le­witz
Zum Inhalt:
Herr Meh­dorn hat vor mehr als einem Jahr Schall­schutz ohne Wenn und Aber ver­spro­chen. Was damit gemeint war, wird jetzt deut­lich: Wert­ermitt­lung, die die­sen Namen nicht ver­dient, Ent­schä­di­gun­gen statt Schall­schutz, vor­ent­hal­te­ne bzw. nicht umsetz­ba­re Leis­tungs­ver­zeich­nis­se und hoch­pro­ble­ma­ti­sche Innen­däm­mun­gen oder die Par­odie eines Lüf­tungs­kon­zepts.

 

Referenten/Themen:

  • Peter Ohm (VDGN-Präsident)                          „Wo ste­hen wir? Aktu­el­ler Stand Schutz­kri­te­ri­um – Rea­li­sie­rung“
  • Alex­an­der Fröh­lich                                            „Stand der gemeind­li­chen Schallschutz-Klageverfahren“
  • Chris­ti­ne Dorn                                                   „Leis­tungs­ver­zeich­nis­se und Wert­ermitt­lung“
  • Eck­hard Bock                                                   „Erfor­der­li­che bau­li­che Maß­nah­men“
  • Ulrich Ges­ke / Win­fried Sell­nau                      „Berech­nung von Lärm­schutz und Belüf­tung“

Zur Beant­wor­tung Ihrer Fra­gen ste­hen die Fach­ex­per­ten des VDGN bereit.

 

Pas­send dazu:

BVBB: Meh­dorn unbe­lehr­bar

Seit Wochen sta­peln sich beim BVBB die Beschwer­den zu den aktu­el­len Anspruchs­er­mitt­lun­gen, mit denen die FBB die gemäß Plan­fest­stel­lungs­be­schluss erfor­der­li­chen bau­li­chen Schallschutz-Maßnahmen berech­net und deren Kos­ten ermit­telt. Nach dem Pfusch am Ter­mi­nal setzt sich nun der Pfusch beim Schall­schutz fort. Der Flug­ha­fen ist wei­ter unwil­lig, die Auf­la­gen aus dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss in der gebo­te­nen Wei­se umzu­set­zen.

Dazu greift er tief in die Trick­kis­te. Denn als Lüge von Meh­dorn wer­tet es der BVBB, dass “ etwa 1000 Schallschutz-Anträge noch nicht bear­bei­tet wer­den“ konn­ten, da angeb­lich die Haus­ei­gen­tü­mer „nicht alle not­wen­di­ge Unter­la­gen bei­gefügt oder Ter­mi­ne mit Gut­ach­tern nicht wahr­ge­nom­men“ hät­ten.

Meh­dorn ver­sprach den Bür­gern zwar schrift­lich, den best­mög­li­chen Schall­schutz zu rea­li­sie­ren. Tat­säch­lich aber wur­de erneut unter Miss­ach­tung der Rechts­la­ge alles dar­an gesetzt, die Bür­ger um ihre Ansprü­che zu prel­len, um zu spa­ren.

Dreist lobt Meh­dorn sich selbst und ver­kün­det wei­ter, dass ent­ge­gen frü­he­ren Annah­men weni­ger als ein Fünf­tel aller Anwoh­ner der Süd­bahn Anspruch auf eine Ent­schä­di­gungs­zah­lung hät­ten. Jedoch auch hier ver­fährt die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft rechts­wid­rig und ent­ge­gen ihren eige­nen Ver­spre­chen gegen­über den Bür­ger­meis­tern der Umland­kom­mu­nen, indem sie fal­sche, d.h. zu nied­ri­ge Dimen­sio­nie­rungs­pe­gel für ihre Ermitt­lun­gen ange­setzt hat.

Der BVBB for­dert alle Betrof­fe­nen auf, sich mit ihren Wider­sprü­chen und Beschwer­den nicht nur an die FBB, son­dern auch direkt an die Geneh­mi­gungs­be­hör­de
Minis­te­ri­um für Infra­struk­tur des Lan­des Bran­den­burg
Refe­rat 44
Minis­te­ri­al­rat Bayr
Post­fach 60 11 61
14411 Pots­dam
zu wen­den, damit das wah­re Aus­maß der Schallschutz-Schlamperei bewusst wird.

Der Vor­sit­zen­de des BVBB Mat­thi­as Stef­ke ist zuver­sicht­lich: “ Wir sind fest davon über­zeugt, dass in der münd­li­chen Ver­hand­lung unse­rer Kla­ge am 8./9.12. vor dem OVG geklärt wird, dass sämt­li­che Berech­nun­gen der FBB von fal­schen Flug­rou­ten aus­ge­hen und damit die FBB nicht in der gebo­te­nen Wei­se für den Schall­schutz der Anwoh­ner Sor­ge getra­gen hat. Damit wer­den sich Meh­dorns Träu­me von einer vor­zei­ti­gen Inbe­trieb­nah­me der Süd­bahn noch kurz vor sei­ner für den 12.12.2014 ange­kün­dig­ten Infor­ma­ti­on zum BER-Eröffnungstermin in Luft auf­lö­sen.“

Nach Vor­la­ge der behörd­li­chen Geneh­mi­gung zur Nut­zung der Süd­bahn wäh­rend der Sanie­rung der Nord­bahn wird der BVBB eine Kla­ge dage­gen prü­fen.
http://www.bvbb-ev.de/index.php/pressemitteilungen-als-liste/1238-bvbb-mehdorn-unbelehrbar

 

MEDIALES

 

BBB TV Okto­ber 2014
Was bedeu­ten TTIP und CETA?

Die Schlag­zei­len:
Ein­ge­zo­gen: Freie Wäh­ler im Land­tag
Abge­bag­gert: Wei­te­re Orte vor dem Aus
Ver­öf­fent­licht: Was bedeu­ten TTIP und CETA?
http://www.bbbtv.de/was-bedeuten-ttip-und-ceta-bbb-tv-09-10-2014/

 

Deutsch­land im Flughafen-Wahn
Für den Steu­er­zah­ler sind sie ein Loch ohne Boden. Die meis­ten Flug­hä­fen in Deutsch­land machen Jahr für Jahr Mil­lio­nen Euro Ver­lus­te. Allein der säch­si­sche Flug­ha­fen Leipzig/Halle erwirt­schaf­te­te 2012 einen Fehl­be­trag von über 66 Mil­lio­nen Euro. Der Flug­ha­fen im nordrhein-westfälischen Dort­mund mach­te im sel­ben Jahr über 18 Mil­lio­nen Euro Ver­lust, der Flug­ha­fen Frankfurt-Hahn in Rheinland-Pfalz über 5,5 Mil­lio­nen. Die meis­ten Flug­hä­fen befin­den sich im Besitz der öffent­li­chen Hand.
Bei­spiels­wei­se gehört der Flug­ha­fen Dort­mund der Stadt, der Flug­ha­fen Frank­furt Hahn den Bun­des­län­dern Rheinland-Pfalz und Hes­sen, und den Flug­ha­fen Leipzig/Halle tei­len sich der Frei­staat Sach­sen mit 67,06 Pro­zent und das Land Sachsen-Anhalt mit 13,58 Pro­zent sowie die Städ­te Leip­zig, Dres­den und Hal­le. Yvon­ne Zieg­ler, Pro­fes­so­rin für Betriebs­wirt­schaft und Luft­ver­kehrs­ma­nage­ment an der Fach­hoch­schu­le in Frank­furt, kri­ti­siert in der „ZDFzoom“-Doku „Deutsch­land im Flughafen-Wahn“ die Viel­zahl von Flug­hä­fen: „Die machen sich sel­ber sehr schar­fe Kon­kur­renz. Das sieht man lei­der auch im jewei­li­gen Geschäfts­er­geb­nis der Flug­hä­fen. Es ist sehr schwer pro­fi­ta­bel zu sein.“ Und für die Ver­lus­te, sagt Yvon­ne Zieg­ler, müss­ten in der Regel die Steu­er­zah­ler auf­kom­men.
Bis heu­te gibt es kein ver­bind­li­ches, bun­des­ein­heit­li­ches Luft­ver­kehrs­kon­zept. Bau und Pla­nung von Flug­hä­fen ist Ange­le­gen­heit der jewei­li­gen Bun­des­län­der. Abstim­mun­gen über Län­der­gren­zen hin­weg fän­den so gut wie nie statt, sagen Exper­ten. Zwar hat sich die Bun­des­re­gie­rung im bestehen­den Koali­ti­ons­ver­trag vor­ge­nom­men, an einer bun­des­ein­heit­li­chen Pla­nung von Flug­hä­fen zu arbei­ten, gesche­hen ist aber bis­lang noch nichts. Dabei ste­hen die Regio­nal­flug­hä­fen unter einem beson­de­ren Druck. Die EU-Kommission hat in die­sem Jahr beschlos­sen, dass die meis­ten Flug­hä­fen spä­tes­tens in zehn Jah­ren ohne öffent­li­che Zuschüs­se aus­kom­men müs­sen. Sonst dro­he ihnen die Schlie­ßung.
„ZDFzoom“ zeigt in der Doku­men­ta­ti­on auch, wie mit Hil­fe von frag­wür­di­gen Gut­ach­ten immer wie­der für den Aus­bau von Flug­hä­fen gewor­ben wird. Exper­ten bekla­gen, dass der Kreis der täti­gen Gut­ach­ter sehr über­schau­bar sei, dies füh­re zu erwart­ba­ren Ergeb­nis­sen im Pla­nungs­ver­fah­ren. Sprich, in der Regel zur Befür­wor­tung der Aus­bau­plä­ne.
http://zoom.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/befc0476-9f54-36cb-bcb9-43012ec8ac62/20352338?generateCanonicalUrl=true

 

PRESSESCHAU

Finan­zen der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft angeb­lich im Argen
Damals Tech­nik­chef und heu­te Zeu­ge für Ver­säum­nis­se:
Der ehe­ma­li­ge BER-Manager Tho­mas Wey­er hat die Ber­li­ner Par­la­men­ta­ri­er vor zu hohen Erwar­tun­gen an die Ein­nah­men aus dem Flug­ha­fen­ge­schäft gewarnt.

Schon jetzt sei­en die Ergeb­nis­se der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft aus­ge­spro­chen schwach. Der heu­ti­ge Mana­ger am Air­port Mün­chen wider­spricht mit sei­ner Ein­schät­zung den Pro­gno­sen von Flug­ha­fen­chef Meh­dorn.

Doch der BER ver­ha­gelt die Bilanz der Air­ports: So wur­de aus einem ope­ra­ti­ven Gewinn in Höhe von 54,9 Mil­lio­nen Euro ein Ver­lust von erneut über 180 Mil­lio­nen. Bereits 2012 hat­te die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft rote Zah­len ver­kün­den müs­sen, damals war das Minus mit 185,2 Mil­lio­nen Euro noch höher.

Unter­des­sen wur­de bekannt, dass sich SPD und Lin­ke in Bran­den­burg in ihren Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen offen­bar dar­auf geei­nigt haben, kei­ne drit­te Start­bahn am künf­ti­gen Haupt­stadt­flug­ha­fen BER zuzu­las­sen. Das berich­te­te die „Mär­ki­sche All­ge­mei­ne Zei­tung“, auch die dpa bestä­tig­te ent­spre­chen­de Infor­ma­tio­nen. Bis­lang gibt es zwar kei­ne Plä­ne zum Bau einer drit­ten Bahn – eine Volks­in­itia­ti­ve hat aber bereits 16.500 Unter­schrif­ten gegen einen mög­li­chen Aus­bau gesam­melt.

Bau­ge­neh­mi­gung für BER-Terminal läuft 2016 aus
Ber­lin – Der Land­rat von Dahme-Spreewald, Ste­phan Loge, hat erneut auf die im Jahr 2016 aus­lau­fen­de Bau­ge­neh­mi­gung für das neue Ter­mi­nal am pan­nen­ge­plag­ten Flug­ha­fen Schö­ne­feld (BER) hin­ge­wie­sen. Wenn der Flug­ha­fen bis dahin nicht eröff­ne, «müss­ten völ­lig neue Bau­an­trä­ge gestellt wer­den», warn­te er im «Tages­spie­gel» (Sonn­tag). Denn für Kli­ma­schutz und Bar­rie­re­frei­heit wür­den inzwi­schen stren­ge­re Bau­stan­dards gel­ten. Loge ist Kopf der zustän­di­gen Bau­be­hör­de. Der Chef des neu­en Haupt­stadt­flug­ha­fens, Hart­mut Meh­dorn, will Mit­te Dezem­ber ein Zeit­fens­ter für die Eröff­nung des Air­ports nen­nen.

http://www.welt.de/regionales/berlin/article132940110/Baugenehmigung-fuer-BER-Terminal-laeuft-2016-aus.html

https://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/flughafen-ber-weyer-technikchef-untersuchungsausschuss.html

Koope­ra­ti­ons­ver­bot bringt Air Ber­lin ins Schleu­dern
Das Luft­fahrt­bun­des­amt hat eine wich­ti­ge Geschäfts­ver­ein­ba­rung zwi­schen Air Ber­lin und der ara­bi­schen Flug­li­nie Eti­had ver­bo­ten. Die Behör­de unter­sag­te den Koope­ra­ti­ons­part­nern, Flug­ver­bin­dun­gen über bei­de Gesell­schaf­ten gleich­zei­tig anzu­bie­ten.

Eti­had ist im Lang­stre­cken­ge­schäft von Euro­pa nach Asi­en auch ein Kon­kur­rent des deut­schen Markt­füh­rers Luft­han­sa.

https://www.rbb-online.de/wirtschaft/beitrag/2014/10/air-berlin-etihad-codeshare-vereinbarung.html

http://www.airliners.de/bundesamt-nein-codeshare-air-berlin-etihad/3382

Air Ber­lin gerät unter Druck
Luft­fahrt­bun­des­amt will Eti­had Flug­rech­te ent­zie­hen
Die Zusam­men­ar­beit von Air Ber­lin und Eti­had nützt bei­den Air­lines: Die Flü­ge der Deut­schen sind bes­ser aus­ge­las­tet, die Ara­ber kön­nen ein grö­ße­res Stre­cken­netz anbie­ten. Doch nun ste­hen 30 Koope­ra­ti­ons­flü­ge vor dem Aus.

http://app.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/air-berlin-geraet-unter-druck-luftfahrtbundesamt-will-etihad-flugrechte-entziehen/10770918.html

Neue Idee für den Lärm­schutz am BER: Rot-Rot in Bran­den­burg will Nacht­flü­ge so ver­teu­ern, dass sie sich nicht mehr loh­nen. Das steht im Ent­wurf zum Koali­ti­ons­ver­trag. Zudem wird eine drit­te Start­bahn abge­lehnt.

Bran­den­burgs künf­ti­ges rot-rotes Bünd­nis plant einen neu­en Vor­stoß für weni­ger Nacht­flü­ge am BER. Das steht nach Tagesspiegel-Informationen im Ent­wurf des Koali­ti­ons­ver­tra­ges, den Lin­ke und SPD die­se Woche unter Dach und Fach brin­gen wol­len.

Beson­ders teu­er von 22 bis 24 Uhr und von 5 bis 6 Uhr

Doch hof­fen SPD und Lin­ke zumin­dest, dass der Nach­fol­ger Klaus Wowe­reits im Roten Rat­haus anders als Ber­lins bis­he­ri­ger Regie­ren­der wenigs­tens etwas Rück­sicht auf bran­den­bur­gi­sche Inter­es­sen am BER nimmt, bei denen der Lärm­schutz der Anwoh­ner eine zen­tra­le Rol­le ein­nimmt. „Obers­te Prio­ri­tät hat die schnel­le Umset­zung des Schall­schutz­pro­gram­mes“, heißt es etwa. „Här­te­fal­le sol­len groß­zü­gig behan­delt wer­den.“

Die Koali­ti­on will zudem dar­auf hin­wir­ken, dass das BER-Umfeld„Modell­re­gi­on“ in Deutsch­land für „Gesamt­lärm­be­trach­tung“ wird.

Kom­men­tar:  Das kann ja wohl als aus­ge­spro­chen zynisch bewer­tet wer­den: Erst eine Regi­on ver­l­är­men, um dann Gesamt­lärm­be­trach­tun­gen in Form einer Modell­re­gi­on durch­zu­füh­ren!!!

http://www.tagesspiegel.de/berlin/laermschutz-am-ber-brandenburg-will-nachtfluege-teuer-machen/10805330.html

 

Die Mil­lio­nen­fra­ge am BER
Wie vie­le Pas­sa­gie­re kann der BER denn nun abfer­ti­gen? Am Frei­tag tagt der Auf­sichts­rat und dis­ku­tiert auch das Kapa­zi­täts­pro­blem.


Um ein Abfer­ti­gungs­cha­os und Eng­päs­se bei der für 2016 geplan­ten Eröff­nung des neu­en, aber dann wohl schon zu klei­nen Haupt­stadt­flug­ha­fens abzu­wen­den, kann der Flug­ha­fen­chef zusätz­lich das alte Schö­ne­fel­der Ter­mi­nal wei­ter nut­zen. Aller­dings nur vor­über­ge­hend für eini­ge Jah­re in der Inbe­trieb­nah­me­pha­se, qua­si als Start­hil­fe – und nicht dau­er­haft, wie es Hart­mut Meh­dorn bis­lang woll­te. Die­se Linie hat der Pro­jekt­aus­schuss des Auf­sichts­ra­tes am Mitt­woch in einer drei­ein­halb­stün­di­gen Sit­zung auf dem abge­schirm­ten Flug­ha­fen­ge­län­de in Schö­ne­feld bekräf­tigt.
Und das ist auch die Beschluss-Empfehlung an den Auf­sichts­rat, der am Frei­tag regu­lär in gro­ßer Run­de tagen wird – und sich eben­falls mit den dro­hen­den Kapa­zi­täts­eng­päs­sen am BER befas­sen wird.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/aufsichtsrat-tagt-zu-passagieraufkommen-am-berlin-airport-die-millionen-frage-am-ber/10716926.html

 

»Der Flug­ha­fen ist ver­murkst«
Die­ter Fau­len­bach da Cos­ta war als Flug­ha­fen­pla­ner in mehr als 40 Län­dern tätig. Am BER hat er am Raumordnungs- und spä­ter Pri­va­ti­sie­rungs­ver­fah­ren teil­ge­nom­men. Mit ihm sprach Bernd Kam­mer.
Wer in der Planungs- und Bau­pha­se eines Flug­ha­fens auf Wachs­tum reagie­ren muss, hat schon einen grund­sätz­li­chen Feh­ler gemacht. Der ist nicht mehr repa­ra­bel, führt aber zu Ver­zö­ge­run­gen und Mehr­kos­ten und löst Ver­zweif­lungs­ta­ten aus. Zur Ablen­kung wird dann von einem erfolg­rei­chen Flug­ha­fen geschwa­felt, und das schon vor der Eröff­nung. Bei­spiel Flug­ha­fen Mün­chen: Das Ter­mi­nal hat­te 1992 bei der Betriebs­auf­nah­me eine Jah­res­ka­pa­zi­tät von 25 Mil­lio­nen Pass­gie­ren und ein tat­säch­li­ches Auf­kom­men von zwölf Mil­lio­nen. Erst zehn Jah­re nach der Betriebs­auf­nah­me fing der Flug­ha­fen Mün­chen an, Erwei­te­rungs­maß­nah­men zu pla­nen….
… Die zusätz­lich gebau­ten Flä­chen sind fast aus­schließ­lich War­te­räu­me, die schon vor­her aus­rei­chend vor­han­den waren. Man hat mit dem zwei­ten Bau­an­trag Flä­che, aber kei­ne Kapa­zi­tät gewon­nen. Das Pro­blem vor allem ist: Es gibt zu wenig Check-in-Schalter und zu wenig Gepäck­aus­ga­be­bän­der. Die Gepäck­för­der­an­la­ge ist für 22 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re geplant und kann nicht erwei­tert wer­den. Sie hät­te für 44 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re geplant wer­den müs­sen, damit sie auch Wachs­tum auf­neh­men kann. Die Gepäck­ma­ni­pu­la­ti­on auf der Vor­fel­debe­ne, wo die Kof­fer ver­la­den wer­den, um zu den Flug­zeu­gen gebracht zu wer­den, hät­te schon jetzt eine Kapa­zi­tät von min­des­tens 70 Abflü­gen pro Stun­de haben müs­sen, hat aber nur eine Kapa­zi­tät von 37. Auch die Vor­fel­der sind zu klein. Eigent­lich wer­den schon zur Eröff­nung 110 Park­po­si­tio­nen für die Flug­zeu­ge gebraucht, es gibt aber nur 85.

Des­halb soll Schö­ne­feld Alt in Betrieb blei­ben und für 200 Mil­lio­nen Euro fit gemacht wer­den. Ist das die Lösung?
Das wäre Ver­schwen­dung. Dort sol­len Bil­lig­flie­ger abge­fer­tigt wer­den. Ande­re Flug­hä­fen nut­zen dafür Indus­trie­hal­len. Eine sol­che Hal­le neben die Alt­an­la­ge gebaut, kos­tet 50 Mil­lio­nen Euro.

Des­halb sol­len auf dem Vor­feld zwei Satel­li­ten errich­tet wer­den, mit denen ins­ge­samt bis zu 40 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re abge­fer­tigt wer­den kön­nen.
Das wür­de min­des­tens noch mal eine Mil­li­ar­de Euro kos­ten und die Situa­ti­on nur noch ver­schär­fen. Denn solch ein Satel­li­ten­ge­bäu­de ent­hält kei­ne Anla­gen für die Abfer­ti­gung von Pas­sa­gie­ren und Gepäck, son­dern nur War­te­räu­me. Und von denen gibt es jetzt schon genug. Die Abfer­ti­gungs­ein­rich­tun­gen kann es in einem Satel­li­ten auch nicht geben, die lie­gen bereits im Sicher­heits­be­reich.

Also bleibt nur noch abrei­ßen und woan­ders auf­bau­en, wie es von man­chen schon gefor­dert wird?
Es gibt immer vie­le Lösun­gen: Zum Bei­spiel könn­ten Satel­li­ten­flug­hä­fen in der Umge­bung von Ber­lin für Billig- und Feri­en­flie­ger genutzt wer­den: Neu­har­den­berg, Finow, Dre­witz. Das müss­te unter­sucht wer­den. Oder das Ter­mi­nal wird ent­kernt und innen alles neu gebaut. Das wäre von den Kos­ten her und der Zeit gut kal­ku­lier­bar. Oder man baut das Ter­mi­nal fer­tig, hat dann aber kei­ne Ver­bes­se­run­gen gegen­über Tegel. Aller­dings ist die­ser Weg der Schne­cke weder zeit­lich noch kos­ten­mä­ßig kal­ku­lier­bar. Dann bleibt nichts ande­res übrig als den Pas­sa­gie­ren zu sagen, ihr müsst drei Stun­den vor Abflug am Check In sein. Und das bei einem Flug­ha­fen, der mal der moderns­te Euro­pas wer­den soll­te, aber nun ziem­lich ver­murkst ist. Für sie­ben Mil­li­ar­den Euro, die er sicher am Ende kos­ten wird, hät­te man das Feins­te vom Fei­nen erwar­ten kön­nen.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/939237.der-flughafen-ist-vermurkst.html

 

Kein BER in Jüter­bog oder Spe­ren­berg

http://www.rbb-online.de/politik/Flughafen-BER/BER-Aktuelles/akteure_aktuell/jueterbog-und-sperenberg-keine-alternativen-zum-ber-gelaende.html

Auf den Grund­stü­cken in Spe­ren­berg und Jüter­bog, die vor rund zwei Jahr­zehn­ten noch als Alter­na­ti­ve zum BER-Gelände in Schö­ne­feld gehan­delt wur­den, ent­steht kein Groß­flug­ha­fen. Das bestä­tig­te Bran­den­burgs Infra­struk­tur­mi­nis­ter Vogel­sän­ger. Über einen neu­en Stand­ort nach­zu­den­ken sei „rein hypo­the­tisch“.

Groß­tei­le der Flä­chen sei­en ver­kauft wor­den, gab Infra­struk­tur­mi­nis­ter Jörg Vogel­sän­ger (SPD) als Ant­wort auf eine ent­spre­chen­de par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge im Pots­da­mer Land­tag. Dem­nach wür­den seit dem Desas­ter um Flug­rou­ten, Schall­schutz und Bau­män­gel am BER Stim­men lau­ter, die den Groß­flug­ha­fen lie­ber anders­wo bau­en möch­ten. Vogel­sän­ger sieht das anders: Die Fra­ge, ob Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren für alter­na­ti­ve Stand­or­te juris­tisch mög­lich sei­en, sei „rein hypo­the­tisch“.

Die Ant­wor­ten von Infra­struk­tur­mi­nis­ter Jörg Vogel­sän­ger (SPD) im Wort­laut:

Anfra­ge zu Jüter­bog

Anfra­ge zu Spe­ren­berg
For­schungs­re­ak­tor in Wann­see wird 2019 still­ge­legt
Bis Ende des Jah­res wird die For­schungs­an­la­ge in Wann­see repa­riert. Rund 300 Expe­ri­men­te muss­ten allein 2014 aus­fal­len. Trotz der Instand­set­zung soll 2019 Schluss sein für den Reak­tor.
…..
Zuletzt war der Wannsee-Reaktor, der in Ber­lin vie­len unter sei­nem frü­he­ren Namen Hahn-Meitner-Institut (HMI) ein Begriff ist, im ver­gan­ge­nen Jahr in die Schlag­zei­len gera­ten. Die Atom­an­la­ge spiel­te eine wich­ti­ge Rol­le in der Dis­kus­si­on über die Flug­rou­ten vom neu­en Flug­ha­fen BER in Schö­ne­feld. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt unter­sag­te die von der Deut­schen Flug­si­che­rung vor­ge­se­he­nen Flü­ge über den Ber­li­ner Orts­teil Wann­see. Das Risi­ko für einen Flug­un­fall oder einen ter­ro­ris­ti­schen Anschlag sei vor Fest­le­gung der Flug­rou­te nicht ermit­telt wor­den. Der­zeit gebe es nur ver­al­te­te Risi­ko­be­trach­tun­gen für den Reak­tor, stell­te das Gericht fest.
Flug­zeug­ab­sturz auf Reak­tor hat „gerin­ge Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit“
Bun­des­re­gie­rung und Ber­li­ner Auf­sichts­be­hör­de gehen in ihren Ant­wor­ten auf die Fra­gen der Grünen-Parlamentarier auch auf das Sicher­heits­the­ma im Kata­stro­phen­fall ein. Die Sicher­heits­be­stim­mun­gen sei­en so aus­ge­legt, dass Fol­gen von Stör­fäl­len beherrscht wer­den könn­ten, lau­tet eine Ant­wort. Soll­te ein Flug­zeug auf den Reak­tor stür­zen und der Treib­stoff mit mehr als 800 Grad ver­bren­nen, sei­en die „radio­lo­gi­schen Fol­gen“ für die Umge­bung der Anla­ge gerin­ger als bei Ereig­nis­sen ohne einen sol­chen Kero­sin­brand.
Bei der Pla­nung des Kata­stro­phen­schut­zes sei daher bewusst auf ein sol­ches Sze­na­rio ver­zich­tet wor­den. Man habe die Fol­gen von Flug­zeug­ab­stür­zen unter­sucht, aber nur für bestimm­te die­ser Sze­na­ri­en ergä­ben sich Fol­gen für die Umge­bung, die Kata­stro­phen­schutz­maß­nah­men erfor­der­ten, heißt es in der Ant­wort. Die­se Ereig­nis­se hät­ten jedoch eine so gerin­ge Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit, dass sie in der Fol­ge nicht wei­ter betrach­tet wer­den brauch­ten.
http://www.morgenpost.de/berlin/article132458087/Forschungsreaktor-in-Wannsee-wird-2019-stillgelegt.html

 

Fracht­ver­kehr zum BER
SPD und CDU: Post­flü­ge sol­len nicht mehr in Tegel lan­den
Sie rau­ben Anwoh­nern in Nord­ber­lin den Schlaf: die nächt­li­chen Flü­ge für Brie­fe und Fracht. SPD und CDU for­dern den Senat auf, den Güter­ver­kehr zum BER zu ver­la­gern.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/frachtverkehr-zum-ber-spd-und-cdu-postfluege-sollen-nicht-mehr-in-tegel-landen/10771344.html

 

KOMMENTARE 

Vom Sprint ins Nir­wa­na – Meh­dorn „Klap­pe, die nächs­te“

„Wei­ter so“ geht aber nicht mehr

Wenn der FBB-Aufsichtsrat noch bei Trost ist, dann sind Meh­dorns Stun­den gezählt. Kein Auf­sichts­rat kann sich gefal­len las­sen, was Meh­dorn an Angrif­fen, Täu­schun­gen und Per­so­nal­ver­schleiß in der Füh­rungs­ebe­ne zumu­tet. Die groß­kot­zi­gen Ankün­di­gun­gen des „Hopp­la, jetzt kom­me ich“ und sei­ne „Sprin­te­rei“ lan­den erkenn­bar im Nir­wa­na. Meh­dorn weiß dies. Dar­um wäre er nicht trau­rig, wenn die Auf­sichts­rä­te aus sei­nem Ver­sa­gen die Kon­se­quen­zen zie­hen. Mit Ver­trags­er­fül­lung sei­ner Gage könn­te er sich dann mit ca. 1,5 Mio. € in der Tasche auf sei­nen Wein­berg nach Süd-Frankreich abset­zen. Für die­se Annah­me sei­ner wah­ren Absich­ten spricht sei­ne Zustim­mung zu einem Brief sei­nes neu­en „Tech­nik­chefs“, das Siemens-Gewächs Jörg Marks. Marks hat 100 am BER-Projekt betei­lig­ten Mit­ar­bei­tern dar­ge­legt, dass auch unter Meh­dorn – außer der Ver­brei­tung von hei­ßer Luft und „Kun­kelei“ – nichts geschah, was einen Inbe­trieb­nah­me­ter­min sichern kann. Mit die­sem Brief hat Meh­dorn sein Ver­sa­gen bestä­ti­gen las­sen. Jetzt darf er im Sin­ne eines Abflugs nur noch hof­fen, dass der Auf­sichts­rat Kon­se­quen­zen zieht, damit er in sei­ner Lebens­pla­nung ein neu­es Kapi­tel beschrei­ten kann.

Marks hat eine Vor­ge­schich­te

Wer die Alarm­brie­fe von Sieg­le, dem einst für Immo­bi­li­en am BER ver­ant­wort­li­chen Mana­ger, und nun vom neu­en Tech­nik­chef Marks liest, kommt ins Stau­nen. Wer sich dar­an erin­nert, was der einst so gefei­er­te und nun fürs Nichts­tun hoch­be­zahl­te Tech­nik­chef Amann über den Zustand der Bau­stel­le – eines nach Meh­dorn zu 97% fer­tig­ge­stell­ten BER – an Feh­lern, Bau­stel­len­zu­stand und Pla­nungs­de­sas­ter auf­zähl­te, kann die Blind­heit von Meh­dorn nicht nach­voll­zie­hen. Amann, als Über­brin­ger rich­ti­ger, aber schlech­ter Bot­schaf­ten wur­de von Meh­dorn, mit Zustim­mung des Auf­sichts­ra­tes der FBB, bei Fort­zah­lung sei­nes Gehal­tes (jähr­lich sicher­lich mehr als 270 000 €) zum Ver­ant­wort­li­chen für Nichts­tun ver­ur­teilt.

Dann kam der gro­ße Pro­blem­lö­ser Groß­mann – aus­er­wählt von Meh­dorn, wie­der mit Zustim­mung des Auf­sichts­ra­tes. Schon nach Wochen sei­nes Trei­bens am BER stell­te er, in Assis­tenz von Meh­dorn fest, dass u.a. die gesam­te Brand­schutz­an­la­ge eine ein­zi­ge Fehl­pla­nung sei. Es gel­te, die­ses „Mons­ter“ zu zer­le­gen. Es dau­er­te eini­ge Wochen, und er leg­te dann die Plä­ne zur Lösung sei­ner Zer­le­ge­tä­tig­keit vor. Wie gehabt wur­de dann auch Groß­mann mit sei­ner Kom­pe­tenz von Meh­dorn und dem Auf­sichts­rat gefei­ert. Die Feie­rei, die „gekun­kel­te“ Hof­be­richt­erstat­tung – alles lief noch – und nun platz­te die Bom­be! Jener Groß­mann soll, wie dann angeb­lich durch Meh­dorn fest­ge­stellt, durch Abspra­chen mit Unter­neh­men in die eige­ne Tasche gewirt­schaf­tet haben. Das Ergeb­nis: Weg war er, unter Absin­gen „schmut­zi­ger Lie­der“, auch in den Medi­en!

Fast zeit­gleich wur­de dann auch der Immobilien-Verantwortliche Sieg­le geschasst. Grund waren die von ihm in einem Schrei­ben an den Auf­sichts­rat dar­ge­stell­ten Wahr­hei­ten – im Detail beschrie­be­ne Feh­ler von Meh­dorn und des­sen Unein­sich­tig­kei­ten. Ob der Auf­sichts­rat zuge­stimmt hat, dass Meh­dorn sich von Sieg­le ent­le­dig­te, ist nicht bekannt. Bekannt ist auch noch nicht, was die­ser Raus­schmiss durch Kos­ten der Gehalts­er­fül­lung wert ist.

 

Ein Bau­zu­stand als Kata­stro­phe

Nach­fol­ger die­ser Mehdorn-Opfer ist nun ein Mana­ger, der von Sie­mens kam und mit dem Brand­schutz­de­sas­ter ver­traut sein soll. Laut Mehdorn-Propaganda: der abso­lu­te Wunsch­kan­di­dat. Die­ser Mana­ger braucht auch nur Wochen, um eben­sol­chen Brand­brief an die Mit­ar­bei­ter zu schrei­ben, der das bestä­tigt, was allen Exper­ten und Insi­dern, auch den „Geschass­ten“, bekannt war. Weil Meh­dorn wuss­te, dass der „neue wei­ße Rit­ter“ in Wahr­heit der letz­te Mohi­ka­ner ist, stimm­te er dem Inhalt zu.

Eine Zusam­men­fas­sung war aus­rei­chend. Die Zustän­de und Pla­nungs­feh­ler sind so kata­stro­phal, dass auch er nicht sagen kann, wie letzt­lich die Lösung zur Besei­ti­gung aus­se­hen muss und wann die Funk­ti­on des BER für die Inbe­trieb­nah­me sicher ist.

In Stich­wor­ten:

Das Kon­zept für die Brandschutzanlage/Entrauchung sei noch nicht fer­tig, nicht „ver­ab­schie­det“;

das „Bau­soll“ sei nicht defi­niert;

stän­dig gäbe es Umpla­nun­gen;

es gäbe nur unzu­rei­chen­de Bau­be­spre­chun­gen (Erin­ne­rung: Meh­dorn mit sei­nem Sprint­pro­gramm: wir haben wir alles im Griff);

„gemein­sa­me Bege­hun­gen“ zur Fest­stel­lung von Pro­ble­men fin­den nicht statt;

„Zustän­dig­kei­ten“ sind unge­klärt oder wech­seln je nach Lust und Lau­ne;

gute und erfah­re­ne Fach­kräf­te ste­hen für wich­ti­ge Teil­be­rei­che des Pro­jek­tes nicht zur Ver­fü­gung;

dazu kommt dann noch die bekann­te Tat­sa­che, nach der die gesam­te Num­me­rie­rung von Gebäu­de­tei­len und Räu­men das reins­te „Wirr­warr“ ist. Ohne kor­rek­te Num­me­rie­rung ist das Gebäu­de aber nicht abnah­me­fä­hig, da Feu­er­wehr und Ret­tungs­diens­te nicht wis­sen, wohin sie sol­len.

Höhe­punkt der Marks-Analyse zu den Zustän­den ist sei­ne Fest­stel­lung, nach der das Haupt­ge­bäu­de von einer Fer­tig­stel­lung weit ent­fernt ist. Die­se Tat­sa­che klas­si­fi­ziert er als „Sanie­rung im Bestand“. Im Klar­text: Ein BER, der noch nie in Betrieb war, ist sanie­rungs­reif. Das ist eine Beer­di­gung aller Lüge­rei­en, die seit 2011 der Öffent­lich­keit „vor­ge­kun­kelt“ wur­den. Wer nach die­sen Marks’schen Erkennt­nis­sen Meh­dorn, Kun­kel, Bret­schnei­der oder der „poli­ti­schen Klas­se“ auch noch ein ein­zi­ges Wort glaubt, der will wei­ter belo­gen wer­den.

Als Kon­se­quenz sei­ner Ohr­fei­gen für Meh­dorn und einen schla­fen­den und offen­bar über­for­der­ten Auf­sichts­rat kün­det Marks nun orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­än­de­run­gen an, die die vor­ge­fun­de­nen Pro­ble­me lösen sol­len.

 

Marks ist schlau

Man mag es glau­ben oder nicht: Marks ist schlau. Vor dem Hin­ter­grund des Schick­sals sei­ner geschass­ten Vor­gän­ger, der Degra­die­rung der „Finanz­che­fin“, hat er eine Luxus­ver­ein­ba­rung geschlos­sen. Im Fal­le sei­ner Kün­di­gung wür­de er rund 500.000 Euro Abfin­dung kas­sie­ren. Sein Jah­res­ge­halt liegt bei 270.000 Euro. Unvor­stell­bar, dass der Auf­sichts­rat die­ser Ver­ein­ba­rung nicht zuge­stimmt hat.

 

Fazit

Alle „Spaß­ma­cher“, Jour­na­lis­ten, inter­na­tio­na­len Beob­ach­ter, nicht aber die „Poli­tik“, wis­sen Bescheid, wenn die drei Buch­sta­ben „BER“ erwähnt wer­den. Dann geht es um das „Pleiten-, Pech- und Pan­nen­pro­jekt“ BER – am fal­schen Stand­ort Berlin-Schönefeld. Dann stel­len sich die Fra­gen: Ent­ker­nung des Ter­mi­nals, um Kapa­zi­täts­pro­ble­me zu lösen, oder …. nicht fer­tig­stel­len, weil ein Flug­ha­fen mit Planungs- und Bau­feh­lern gar nicht in Betrieb genom­men wer­den kann.

 

Nie­mand ist bei „Wei­ter so“ in der Lage zu bele­gen, ob die­ser BER noch finan­zier­bar ist, woher das Geld kom­men soll und was er den Steu­er­zah­ler erst kos­ten wird, wenn er wirk­lich in Betrieb geht. Sicher wäre dann nur: Das Wachs­tum an Pas­sa­gie­ren und Flug­be­we­gun­gen erfor­dert eine drit­te Start- und Lan­de­bahn. Das Aus­maß des Lärm­tep­pichs erreicht dann Pots­dam und den Ber­li­ner Süden. Die­se Fol­gen wer­den ver­tuscht und igno­riert. Ent­ge­gen jeden Sach­ver­stand und jede mög­li­che Pro­blem­lö­sung wol­len die ver­ant­wort­li­chen Regie­run­gen in Ber­lin und Bran­den­burg, die Abge­ord­ne­ten in den Par­la­men­ten die­ser Län­der, die Wahr­heit ver­drän­gen. Ein Groß­flug­ha­fen für die Regi­on muss für einen ande­ren Stand­ort neu geplant wer­den (Sie­he hier). Die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft (FBB) muss geord­net in die Insol­venz. Die ver­blei­ben­de Mas­se ist das Ange­bot an pri­va­te Inves­to­ren, die dann mit pri­va­tem Geld einen neu­en Flug­ha­fen bau­en müs­sen.

Nur so geht’s red­lich – im Sin­ne der Betrof­fe­nen und aller Steu­er­zah­ler.

 

Redak­ti­on

Neue Akti­on (NA)

www.ber-na.de

Nie­mand hat die Absicht, einen Flug­ha­fen zu errich­ten

+++ Ver­misch­tes zur Dau­er­bau­stel­le in Schö­ne­feld +++

 

Guten Tag,

kurz nach dem Tag der Deut­schen Ein­heit, der gleich­zei­tig an den Mau­er­bau und an den Mau­er­fall erin­nert, sei an die inzwi­schen zum Klas­si­ker avan­cier­te Fort­schrei­bung des Ulbricht-Ausspruchs „Nie­mand hat die Absicht, eine Mau­er zu errich­ten!“ erin­nert.

Und im Zusam­men­hang mit dem BER kann man wohl sagen, dass vor vie­len Jah­ren eine „Mau­er“ zwi­schen der Rea­li­tät und den Ankün­di­gun­gen des Wowereit-Senats und der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft errich­tet wor­den ist. Wir füh­len uns hin­ge­gen nach wie vor der Rea­li­tät ver­pflich­tet.

Zu die­ser Rea­li­tät gehört u. a., dass die Che­fin von Easy­jet vor kur­zem sag­te, dass es „der­zeit“ kei­nen Sinn erge­ben wür­de, für den BER zu pla­nen.

Und der neue BER-Technik-Chef Jörg Marks kam zu dem Schluss, dass „der Weg zur Eröff­nung der­zeit noch nicht hun­dert­pro­zen­tig erkenn­bar“, und ein Kon­zept für die BER-Entrauchungsanlage immer noch nicht ver­ab­schie­det sei, B.Z. 26.09.14.

Und die­ser Nicht-Flughafen kos­tet ca. 17 Mio. Euro – im Monat.

Dazu gesellt sich, dass im lau­fen­den Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren bei der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, wegen der Zuschüs­se von 1,1 Mil­li­ar­den Euro für die BER-Fertigstellung, der Ber­li­ner Senat und die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft eine BER-Eröffnung für 2016 in Aus­sicht gestellt haben. Was eine Über­schrei­tung die­ses Ter­mins zur Fol­ge haben wird, muss offen blei­ben.

Und dann ist da noch ein Zitat aus einem Inter­view der Welt und der Ber­li­ner Mor­gen­post mit dem Favo­ri­ten für die Nach­fol­ge von Klaus Wowe­reit, dem aktu­el­len Stadt­ent­wick­lungs­se­na­tor und vor­ma­li­gem Ber­li­ner SPD-Landes- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Micha­el Mül­ler, vom 5.10.14:

„Wenn ich Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter wer­de, gehe ich in den Auf­sichts­rat (der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft). Das ist zwin­gend. Man kann sich nicht weg­du­cken, wenn eine Auf­ga­be schwer wird.“

Na ja. Eigent­lich kann man da nur sagen „Armer Auf­sichts­rat!“. Aber schlim­mer als mit Wowe­reit auf dem Chef­ses­sel kann es auch nicht mehr wer­den – und das ist schon schlimm genug.

Herz­li­che Grü­ße

Ihr Brennpunkt-BER-Team

V. i. S. d. P.: Wolf­gang Prze­wies­lik, 0176-223 550 70, 030-231 30 318

wolfgang.przewieslik@brennpunkt-ber.de

www.brennpunkt-ber.de

 

ABSURDES

Recht­schreib­feh­ler auf Gedenk­mün­ze für Wowe­reit „Spa­ren bis es quitscht“

Bereits jetzt erin­nert eine Gedenk­mün­ze an den Noch-Regierenden Wowe­reit. Die Staat­li­che Mün­ze gibt in abso­lut begrenz­ter Zahl Mün­zen mit dem Kon­ter­fei von Klaus Wowe­reit her­aus – inklu­si­ve eines herr­li­chen Recht­schreib­feh­lers.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/rechtschreibfehler-auf-gedenkmuenze-fuer-wowereit—sparen-bis-es-quitscht-,10809148,28696666.html


ÜBER DEN TELLERRAND

Deut­sche Ver­si­on des Boeing-Absturzes wider­legt Beschul­di­gun­gen gegen ost­ukrai­ni­sche Mili­zen
Auf der Web­sei­te des deut­schen Bun­des­tags ist eine Denk­schrift (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/025/1802521.pdf) ver­öf­fent­licht wor­den, die Nach­wei­se dafür ent­hält, dass die malay­si­sche Boe­ing ??17 kei­nes­falls von einer Buk-Rakete der „pro­rus­si­schen Sepa­ra­tis­ten“ abge­schos­sen wur­de, was der Wes­ten frü­her behaup­tet hat, son­dern von einer Rake­te des Flug­ab­wehr­sys­tems mit dem Nato-Codenamen SA-3 GOA.
Wei­ter­le­sen: http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/4006363/278314031/

Peak-Oil und Dollar-Schwäche
Die neue Auf­ga­be der Nato ist der glo­ba­le Energie-Krieg
Der Schwei­zer Nato-Experte Danie­le Gan­ser ist der Auf­fas­sung, dass es bei fast allen moder­nen Krie­gen um die Energie-Versorgung geht. Die­ser Auf­ga­be wid­met sich auch die Nato. Die poli­ti­sche Füh­rung in Euro­pa sagt dies den Bür­gern jedoch nicht, um nicht eine Debat­te um die Auf­lö­sung der Nato los­zu­tre­ten.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/10/die-neue-aufgabe-der-nato-ist-der-globale-energie-krieg/


Obama-Vize bla­miert Mer­kel: USA haben EU zu Sank­tio­nen gegen Russ­land gezwun­gen

Die Ame­ri­ka­ner haben erst­mals öffent­lich ein­ge­räumt, die EU gegen ihren Wil­len zu Sank­tio­nen gegen Russ­land gezwun­gen zu haben. US-Vizepräsident Joe Biden sag­te, Oba­ma habe dar­auf bestan­den, dass die EU wirt­schaft­li­chen Scha­den in Kauf neh­me, um die Rus­sen zu stra­fen. Die Aus­füh­run­gen Bidens machen klar, dass Ange­la Mer­kel und ihre EU-Kollegen auf Druck der USA ihren eige­nen Völ­kern Scha­den zuge­fügt haben. Wer sich die­sem Bünd­nis anschließt, wird zum Papa­gei der US-Interessenspolitik. Mer­kels schö­ne Wor­te von der frei­en Selbst­be­stim­mung klin­gen in die­sem Kon­text wie der blan­ke Hohn.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/05/obama-vize-blamiert-merkel-usa-haben-eu-zu-sanktionen-gegen-russland-gezwungen/

Udo Ulfkot­te: Gekauf­te Jour­na­lis­ten. Wie Poli­ti­ker, Geheim­diens­te und Hoch­fi­nanz Deutsch­lands Mas­sen­me­di­en len­ken
Wolf­ram Wes­sels im Gespräch mit Ulrich Teusch |
http://www.ardmediathek.de/radio/SWR2-Literatur/Udo-Ulfkotte-Gekaufte-Journalisten-Wie/SWR2/Audio-Podcast?documentId=23891440&bcastId=213738


Der Zusam­men­bruch des Dol­lar kann Infla­ti­on, Krieg und Cha­os aus­lö­sen

Der Öko­nom und Invest­ment­ban­ker James Rickards sieht deut­li­che Anzei­chen für den Zusam­men­bruch des Dol­lars. Als Fol­ge wird es zu Krie­gen und Cha­os kom­men, weil das gan­ze Weltwährungs-System über den Hau­fen wer­fen kön­nen. Sei­ne nüch­ter­ne Pro­gno­se sieht finan­zi­el­le Kriegs­füh­rung, Defla­ti­on, Hyper­in­fla­ti­on und den Zusam­men­bruch der Märk­te als Mög­lich­kei­ten. Noch sieht er die Chan­ce, dass sich Natio­nen und Ein­zel­per­so­nen auf die Ent­wick­lung ein­stel­len kön­nen.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/08/der-zusammenbruch-des-dollar-kann-inflation-krieg-und-chaos-ausloesen/

Bos­ton Con­sul­ting: Euro-Krise muss mit radi­ka­ler Ent­eig­nung gelöst wer­den
Die Bos­ton Con­sul­ting Group sagt, dass die­je­ni­gen, die sich im Lau­fe ihres Lebens ein Ver­mö­gen erar­bei­tet hät­ten, für die Par­ty der Schulden-Staaten und Banken-Exzesse bezah­len müss­ten. Neben der all­ge­mei­nen Banken-Zwangsabgabe müss­ten mas­si­ve Steu­ern auf Ver­mö­gen und Erb­schaf­ten erho­ben wer­den.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/22/boston-consulting-euro-krise-muss-mit-radikaler-enteignung-geloest-werden/


„Der Dol­lar hält sich nur noch durch mili­tä­ri­sche Erpres­sung auf den Bei­nen“

Über­schul­dung, Infla­ti­on, Sub­ven­tio­nen und Kor­rup­ti­on: Die meis­ten Pro­ble­me der aktu­el­len Finanz­kri­se sind auf eine unge­deck­te Papier­wäh­rung zurück­füh­ren. Das inter­na­tio­na­le Goldstandard-Institut plä­diert daher für eine Rück­kehr zu gold­ge­deck­ten Wäh­run­gen, um der Maß­lo­sig­keit einen Rie­gel vor­zu­schie­ben.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/02/der-dollar-haelt-sich-nur-noch-durch-militaerische-erpressung-auf-den-beinen/
Wir wün­schen eine gute Woche!

Teaser_BlaueBaender