Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger gra­tu­lie­ren Klaus Wowe­reit

Ab sofort darf sich Ber­lins Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter Klaus Wowe­reit mit dem Titel „Drü­cke­ber­ger des Jah­res“ bezeich­nen. Das Prak­ti­sche dar­an: Wowe­reit muss­te dafür weder Akti­vi­tä­ten im Sin­ne der Bür­ger ent­wi­ckeln, noch sich zu Ihnen bewe­gen, um Ihre Sor­gen zur Kennt­nis zu neh­men. Wowe­reit hat­te mit der Titel-Verleihung (wenig über­ra­schend) kein Pro­blem: Er ist ja auch so Bür­ger­meis­ter. Als Lau­da­tor für die Preis­ver­lei­hung am Frei­tag­abend vor der Komi­schen Oper hat­te man eine spe­zi­el­le Freun­din Wowe­reits gewon­nen. Lie­se Rez­nicek, ehe­ma­li­ge Front­frau der DDR-Rockband Mona Lie­se, wür­dig­te den Regie­ren­den dafür, dass er bereits 16 mal in Fol­ge die Ein­la­dung der Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger aus­ge­schla­gen hat­te, sich vor ihnen auf der wöchent­li­chen Mon­tags­de­mo zum fal­schen Flug­ha­fen­stand­ort des Groß­pro­jek­tes BER zu äußern.
Die­ser Umstand wur­de lei­der von der Redak­ti­on des Män­ner­ma­ga­zins „GQ“ über­se­hen, die ihm zeit­gleich den Titel „Mann des Jah­res“ u.a. für „Volks­nä­he“ ver­lieh.
mehr dazu in der „Ber­li­ner Zei­tung“ :
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/-mann-des-jahres–vom–easy-rider–zur-legende,10809148,11075540.html