300. Mon­tags­de­mo 27.März 2017 – His­to­risch ein­zig­ar­tig und aktu­el­ler denn je!

P R E S S E M I T T E I L U N G
Berlin-Friedrichshagen, 23.03.2017

Am 27.März lädt die Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve (FBI) zur 300. Mon­tags­mahn­wa­che auf dem Markt­platz von Berlin-Friedrichshagen ein.

 

Das The­ma ist aktu­el­ler denn je:  Die der­zei­ti­ge Flug­ha­fen­po­li­tik in Zusam­men­hang mit den Pro­ble­men des Flug­ha­fens BER in Schö­ne­feld!

https://www.bbbtv.de/gegen-flughafenwahn-proteste-seit-2011-bbb-tv-27-04-2017/

Die FBI for­dert von der Poli­tik in Bezug auf den Flug­ha­fen BER ein Umden­ken und kein „Wei­ter so um jeden Preis“.  Erfor­der­lich ist eine zukunfts­wei­sen­de Flug­ha­fen­po­li­tik, die den sozia­len, öko­lo­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen des 21. Jahr­hun­derts für die Mil­lio­nen­me­tro­po­le Ber­lin gerecht wird.

Alle wis­sen es, doch kei­ner tut etwas dage­gen:

  • Wenn der BER jemals eröff­nen soll­te, wird er zu klein sein.
  • Der Stand­ort des BER ist falsch, da zu nah an der Stadt und den gro­ßen Sied­lungs­ge­bie­ten. Damit auch ohne Zukunfts­per­spek­ti­ve
  • ca. 10.000 Schall­schutz­be­rech­tig­te in direk­ter Nähe zum Flug­ha­fen kön­nen nicht geschützt wer­den und erhal­ten nicht den poli­tisch ver­spro­che­nen Schall­schutz

So darf Poli­tik nicht funk­tio­nie­ren!
Zukunfts­wei­send kann nur ein Neu­bau des BER an einer flug­ha­fen­taug­li­cher Stel­le mit moderns­ter ver­kehrs­tech­ni­scher Anbin­dung an die Mil­lio­nen­me­tro­po­le Ber­lin sein!  Ein dau­er­haf­ter Wei­ter­be­trieb von Tegel kann nicht die ver­kehrs­tech­ni­sche Lösung für Ber­lin sein.

Das wird auch von der Luft­fahrt­in­dus­trie so gese­hen und for­mu­liert:
So bezwei­felt z.B. der Ver­bands­prä­si­dent der Ger­man Busi­ness Avia­ti­on Asso­cia­ti­on (GBAA), Peter Gatz, dass es mög­lich sei, die Anla­ge des BER so aus­zu­bau­en, dass die Kapa­zi­tät auch für die fer­ne­re Zukunft reicht. Die „bes­se­re Lösung“, die lang­fris­tig erfor­der­lich sei, müs­se woan­ders ver­wirk­licht wer­den. Gatz: „In die­sem Zusam­men­hang müs­sen wir uns mit Spe­ren­berg aus­ein­an­der­set­zen.“ Bis der gro­ße Wurf gelingt, wer­de Tegel wei­ter­hin benö­tigt. „Wir sind nicht die Tegel-Retter, die die­sen Flug­ha­fen für alle Zei­ten behal­ten wol­len“, so Gatz.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/flughafen-tegel-das-sind-die-optionen-fuer-einen-weiterbetrieb-26189972

Ber­lin braucht die Flä­chen von Tegel und dem BER, um zukünf­tig die Bedürf­nis­se der wach­sen­den Stadt zu decken. Allein auf der Flä­che des BER (grö­ßer als Kreuz­berg) könn­ten über 100.000 Woh­nun­gen ent­ste­hen.

Die bestehen­de Flug­ha­fen­pla­nung, die fak­tisch zu einer Ver­lär­mung eines gro­ßen Teils der Haupt­stadt und ihrer Nah­erho­lungs­ge­bie­te führt, darf nicht der Anspruch von Deutsch­lands Poli­ti­kern im 21. Jahr­hun­dert sein! Kein Mensch kann aktu­ell ver­läss­lich sagen, wann der geplan­te Flug­ha­fen BER eröff­nen wird und ob er über­haupt jemals eröff­net.

Die Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve for­dert des­halb:

  • Schluss mit der mil­li­ar­den­schwe­ren Ver­schwen­dung von Steu­er­gel­dern am BER!
  • Schluss mit der mil­lio­nen­schwe­ren Abfin­dung von ver­sa­gen­den Geschäfts­füh­rern der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft aus dem Steu­er­topf der Bür­ger
  • Schluss mit der fal­schen Flug­ha­fen­po­li­tik für Deutsch­lands Haupt­stadt
  • kei­nen wei­te­ren Euro mehr in den fal­schen Stand­ort des BER zu inves­tie­ren, son­dern alle Anstren­gun­gen auf den Bau eines neu­en Flug­ha­fens BER an einem ande­ren, flug­ha­fen­taug­li­chen Stand­ort zu rich­ten.  

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