+++ Ein­la­dung 125.Montagsdemo +++ Nacht­flug­de­mo am 16.11. +++ Wei­te­re Kos­ten­ex­plo­si­on am BER +++ Klei­ne Pres­se­schau +++

Ach­tung:  Die monat­li­chen Verluste/Kosten des BER wer­den sich ab Dezem­ber wahr­schein­lich noch ein­mal deut­lich erhö­hen!!

Bis­her kann­ten wir als Zah­len für die monat­li­chen Kos­ten des BER einen Wert von ca. 37 Mil­lio­nen €.

Zwar hat der bran­den­bur­gi­sche Finanz­mi­nis­ter, Herr Mar­kov, die­se Zah­len gera­de schön­re­den wol­len, weil er der Mei­nung ist, bestimm­te Kos­ten hät­ten in die­ser Sum­me nichts zu suchen, aber die, in der Geschäfts­füh­rung des BER für die Finan­zen zustän­di­ge Frau Föls­ter, hat die­se Grö­ßen­ord­nung gera­de wie­der bestä­tigt.

Und jetzt kommt noch ein gewal­ti­ger Pos­ten dazu!!  Denn zum Ende die­ses Jah­res beginnt die Scha­dens­er­satz­pflicht der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft gegen­über den Geschäfts­leu­ten, die am BER Miet­ver­trä­ge unter­schrie­ben und bereits umfang­rei­che Inves­ti­tio­nen getä­tigt haben.

In einer Ver­an­stal­tung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Frei­heit am 14.11.2013 gab der FDP-Politiker Bütt­ner an, dass die­se Kos­ten in einer Grö­ßen­ord­nung von ca. 20 bis 30 Mil­lio­nen € lie­gen wür­den.

Dann wür­den die monat­li­chen Kos­ten 55 bis 65 Mil­lio­nen € errei­chen!!!

Zu den Kos­ten des BER gab es in die­ser Woche vie­le Aus­sa­gen. Eini­ge davon haben wir in unse­rer Pres­se­schau zusam­men­ge­stellt.

Und dann gibt es da noch heik­le Ver­wick­lun­gen bei den Kla­gen von Air­Ber­lin und Ex-Flughafenchef Rai­ner Schwarz…..

 

Im Vor­ab aber wie immer ein paar Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se:

 

Sams­tag, 16.11.2013, 15:00 Uhr: Demons­tra­ti­on für ein Nacht­flug­ver­bot von 22 bis 6 Uhr

Das Akti­ons­bünd­nis für ein lebens­wer­tes Berlin-Brandenburg, das Bünd­nis Süd­Ost und die BI Schützt Pots­dam rufen zu einer Demons­tra­ti­on vor der Par­tei­zen­tra­le des Ber­li­ner Lan­des­ver­bands der SPD (Mül­ler­stras­se 163 im Wed­ding) an die­sem Sams­tag um 15 Uhr auf. Die Bür­ger­initia­ti­ven aus Ber­lin und Bran­den­burg ver­lan­gen, dass Ber­lin bei den Ver­hand­lun­gen über  eine Erwei­te­rung des Nacht­flug­ver­bots am Flug­ha­fen BER dem Land Bran­den­burg erheb­lich ent­ge­gen­kommt. Der Bran­den­bur­ger Land­tag hat das Volks­be­geh­ren für ein Nacht­flug­ver­bot von 22:00 bis 6:00 Uhr am 27. Febru­ar 2013 mit über­wäl­ti­gen­der Mehr­heit ange­nom­men.  Durch ein erwei­ter­tes Nacht­flug­ver­bot wer­de gute Arbeit in Ber­lin und Bran­den­burg nicht gefähr­det, erklär­te Mat­thi­as­Schu­bert, Spre­cher des Akti­ons­bünd­nis­ses für ein lebens­wer­tes Berlin-Brandenburg. Wie aus einer neu­en Stu­die her­vor­ge­he (sie­he Anla­ge), wür­den die Arbeits­platz­ef­fek­te von Flug­hä­fen gemein­hin über­schätzt.  Die von der Lob­by der Flug­wirt­schaft ver­brei­te­ten Zah­len ver­schwie­gen, dass Arbeits­plät­ze, die durch das Wachs­tum des Flug­ver­kehrs geschaf­fen wür­den, nor­ma­ler­wie­se mit dem Ver­lust von Arbeits­plät­zen in ande­ren Bran­chen ein­her­gin­gen, weil das ver­füg­ba­re Ein­kom­men von arbeits­platz­re­le­van­ten Aus­ga­ben für ande­re Bran­chen von den Kon­su­men­ten  zum Flug­ver­kehr nur umge­schich­tet wer­de. Dar­über hin­aus müs­se man berück­sich­ti­gen, dass 70% des durch Flug­rei­sen bewirk­ten Tou­ris­mus  in Deutsch­land out­go­ing und 30 % inco­m­ing sei­en. Da aber bei einer Flug­rei­se der größ­te Teil für Leis­tun­gen am Ziel­ort aus­ge­ge­ben wer­de, kom­me es durch immer stär­ker wach­sen­den Flug­ver­kehr sogar zu einer Ver­la­ge­rung von Aus­ga­ben in das Aus­land und damit zu nega­ti­ven Arbeits­platz­ef­fek­ten im Inland. Die unrea­lis­ti­schen Job­träu­me wol­len die Demons­tran­ten mit einem gro­ßen, von Kin­dern bemal­ten Helium-Ballon auf der Demo ver­bild­li­chen. Die­ser Bal­lon wer­de das­sel­be Schick­sal wie auch ande­re unrea­lis­ti­sche Luft­bla­sen erlei­den, erklär­te Schu­bert.

 

Wei­te­re Ter­mi­ne:

  • MONTAGSDEMOS in Fried­richs­ha­gen, Markt­platz, immer 19 Uhr | Mahn­wa­chen mit Infor­ma­ti­on, Dis­kus­si­on, Pro­test.
  • Treff der Aktio­nis­ten der FBI an jedem Mitt­woch von 18.00 bis 19.00 in der Remi­se
    Ansprech­part­ne­rin­nen: Mari­an­ne und Susan­ne (Infos auch bei den Mahn­wa­chen)
  • 21.11.2013_ 10:30 Uhr:  Über­ga­be der Unter­schrif­ten der Volks­in­itia­ti­ve Nacht­flug­ver­bot an das Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus
  • Mon­tag, den 25.11., 17:45 Uhr.  Kund­ge­bung: BER Finanz­de­sas­ter Schre­cken ohne Ende
    Die­se Kund­ge­bung fin­det in Lich­ten­ra­de Bahn­hof­stra­ße Ecke Stein­stra­ße statt. Es kann und darf auf Dau­er nicht mehr schwei­gend hin­ge­nom­men wer­den, dass Mil­li­ar­den unse­rer Steu­er­gel­der im mär­ki­schen Sand ver­sump­fen.
  • 16.12.2014, 19:00 Uhr:  Gro­ßes Weih­nachts­sin­gen der FBI auf dem Markt­platz!!!

 

BBBTV:
Aktu­el­le Sen­dung online ab 15.11.2013:

http://www.bbbtv.de/3-startbahn-ber-und-die-versprechen-der-politik-bbb-tv-vom-14-11-2013/

Inhalt:

  • Kommt sie oder nicht: 3. Pis­te BER?

Wie ver­bind­lich sind die Aus­sa­gen der Poli­tik?

  • Jobs mehr oder weni­ger: Durch Flug­plät­ze?

Beschäf­tig­te von Tegel und Schö­ne­feld ste­hen im Regen.

  • Gemein­sam oder getrennt: Initia­ti­ven gegen Flug­lärm.

Die Bür­ger­initia­ti­ven von Ber­lin und Bran­den­burg wol­len noch enger zusam­men­ar­bei­ten.

  • Kampf um Nacht­schlaf: Demo 16.11.13, 15.00 Uhr, Lan­des­ver­band Ber­lin

Kom­men Sie zur Groß­de­mo für sofor­ti­ges Nacht­flug­ver­bot!

Rück­blick auf eine Klei­ne Demons­tra­ti­on mit krea­ti­ven Pla­ka­ten vor dem Land­ge­richt Ber­lin anläss­lich der Kla­ge des Ex-Flughafenchefs Schwarz am 14.11.2013

Akten­zei­chen Mil­lio­nen­ab­fin­dung

… Die Demons­tran­ten, die sich mit Tril­ler­pfei­fen und Trans­pa­ren­ten aus­ge­stat­tet vor dem Gerichts­ge­bäu­de an der

Lit­ten­stra­ße ein­ge­fun­den hat­ten, war­te­ten ver­geb­lich auf den Adres­sa­ten ihres Pro­zes­ses. Ex-Flughafenchef Rai­ner

Schwarz zog es vor, das Gericht durch einen Neben­ein­gang zu betre­ten. So ent­gin­gen dem Mann, der sich seit sei­ner

Ent­las­sung im Janu­ar die­ses Jah­res mit sei­nem eins­ti­gen Arbeit­ge­ber um die Wei­ter­zah­lung sei­nes Gehalts strei­tet, was

die Demons­tran­ten von die­sem Streit hiel­ten. „Kei­ne Steu­er­gel­der für Schwarz-Arbeit“ war auf den Trans­pa­ren­ten zu

lesen. „Wenn er Geld will, soll er im Stein­bruch arbei­ten“, ver­kün­de­te ein Demons­trant voll­mun­dig. Der Fall des

ehe­ma­li­gen Flug­ha­fen­chefs, mit des­sen For­de­run­gen sich seit Don­ners­tag eine Zivil­kam­mer des Land­ge­richts befasst,

erregt wei­ter die Gemü­ter.

Doch der bun­te Auf­tritt der Demons­tran­ten vor dem Gerichts­ge­bäu­de blieb das ein­zig Spek­ta­ku­lä­re am ers­ten

Ver­hand­lungs­tag. Drin­nen, in der gewohnt nüch­ter­nen Atmo­sphä­re eines Ver­hand­lungs­saals, war der ers­te Pro­zess­tag nach

einer Stun­de bereits wie­der zu Ende. Ergeb­nis: Die Ver­hand­lung wird am 7. April kom­men­den Jah­res fort­ge­setzt.

Wie­der­se­hen vor Gericht

Der Streit um das Gehalt des Ex-Flughafenchefs dau­ert län­ger – wie auch der Bau des BER

Der gefeu­er­te BER-Geschäftsführer Rai­ner Schwarz klagt auf Gehalts­fort­zah­lung. Der Pro­zess wur­de ver­tagt. Von der

BER-Baustelle gibt’s neue Hiobs­bot­schaf­ten.

Für eini­ge Abge­sand­te der Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve vor dem Ber­li­ner Land­ge­richt war klar: »Kein Geld für

Schwarz« hiel­ten sie ges­tern dem Ex-Flughafenchef Rai­ner Schwarz auf Papp­schil­dern ent­ge­gen. Ob der nach sei­ner

frist­lo­sen Kün­di­gung im Juni aber tat­säch­lich kein Gehalt mehr vom Flug­ha­fen bezie­hen wird, ist offen. Sei­ne Kla­ge

auf Fort­zah­lung wird nun vor­aus­sicht­lich erst am 7. April 2014 vor dem Land­ge­richt ver­han­delt, falls sich bei­de

Par­tei­en nicht vor­her außer­ge­richt­lich eini­gen.

 

Zur Kla­ge von Hr. Schwarz passt doch haar­ge­nau die­se Fra­ge:

Fra­ge 7:

Kann der Senat mit Sicher­heit aus­schlie­ßen,

dass in der Ver­gan­gen­heit Aus­sa­gen in [BER-] Controllingberich-

ten und sons­ti­gen das Con­trol­ling betref­fen­den Berich­ten,

die dem Auf­sichts­rat zugin­gen, von der Geschäfts­füh­rung

eigen­mäch­tig geän­dert wur­den, so dass der Inhalt nicht

mehr der tat­säch­li­chen Lage, wie sie in ursprüng­li­chen

Berich­ten fest­ge­hal­ten war, ent­sprach?

 

Ant­wort zu Fra­ge 7:

Nein.

 

Ber­lin, den 20. Okto­ber 2013

Klaus Wowe­reit

Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter

(Ein­gang beim Abge­ord­ne­ten­haus am

23. Okt. 2013)

 

Quel­le: Druck­sa­che 17/12696 Klei­ne Anfra­ge des Abge­ord­ne­ten Mar­tin Deli­us (PIRATEN) vom 27. Sep­tem­ber 2013 (Ein­gang beim Abge­ord­ne­ten­haus am 01. Okto­ber 2013)

 

Pikant in die­ser Ange­le­gen­heit ist, dass eine Auf­de­ckung von Mani­pu­la­tio­nen der Geschäfts­füh­rung bzw. von Hr. Schwarz zwar einer­seits dazu füh­ren wür­den, dass Hr. Schwarz sei­ne Gehalts­for­de­run­gen ver­ges­sen kann und im Gegen­zug eigent­lich auch auf Scha­dens­er­satz ver­klagt wer­den müss­te, ande­rer­seits aber damit  AIR BERLIN genau die  Fak­ten und Grün­de gelie­fert wer­den, die die­se dann wie­der in ihrer Kla­ge gegen den Flug­ha­fen ver­wen­den kön­nen……..  

 

 

KLEINE PRESSESCHAU

 

http://www.tagesspiegel.de/meinung/ber-debakel-ein-genickbruch-fuer-air-berlin/9059692.html
Meh­dorn und Wowe­reit lächeln die Scha­dens­er­satz­an­sprü­che von Air Ber­lin bei­sei­te: Die Air­line hät­te ja ihren Betrieb trotz BER-Debakel ändern kön­nen. Eine gefähr­li­che Hal­tung, die noch teu­er wer­den kann.

Meh­dorn (FBB) ./. Meh­dorn (Ex-Airberlin)

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nach-klage-gegen-ber-mehdorn-rudert-im-streit-mit-air-berlin-zurueck/9060386.html
BER-Chef Hart­mut Meh­dorn muss sich mit der Kla­ge sei­nes ehe­ma­li­gen Arbeit­ge­bers Air Ber­lin her­um­schla­gen. Von der Aus­sa­ge, die Flug­ge­sell­schaft kön­ne die Haupt­stadt ja ver­las­sen, will er plötz­lich nichts mehr wis­sen.
Der Ein­satz der im Eigen­tum der Flug­ge­sell­schaft ste­hen­den Flug­ge­rä­te sei an kei­nen Stand­ort gebun­den, argu­men­tie­ren die Flughafen-Juristen. Der Klä­ge­rin (Air Ber­lin) stand und ste­he es „jeder­zeit frei, ihren Flug­be­trieb in Ber­lin ein­zu­schrän­ken, umzu­struk­tu­rie­ren oder zu ver­la­gern“.
Die­se Aus­sa­gen sorg­ten am Mon­tag für Kopf­schüt­teln inner­halb der Ber­li­ner Poli­tik und Wirt­schaft – zumal es hier um jene Scha­den­er­satz­an­sprü­che geht, die Meh­dorn in sei­ner ehe­ma­li­gen Funk­ti­on als Air-Berlin-Chef ange­mel­det hat – und nun von sei­nen Juris­ten abweh­ren las­sen muss.

Oli­ver Frie­de­ri­ci: „Für Air Ber­lin bau­en wir die­sen Flug­ha­fen. Wenn Air Ber­lin nicht so groß wäre, wür­de auch Tegel aus­rei­chen.
 
Dass Meh­dorn sich, wie ver­spro­chen, aus der Aus­ein­an­der­set­zung her­aus­hal­te, sei schon nach dem GmbH-Recht „nicht plau­si­bel“, sag­te Deli­us. Die FBB wir­ke hier „sehr hilf­los“.
Klaus Wowe­reit, der die Auf­sicht über die Flug­hä­fen hat, lehn­te eine Stel­lung­nah­me ab.
Meh­dorn selbst erklär­te: …und da wer­den juris­tisch kom­ple­xe Sach­ver­hal­te ver­han­delt“

 

 

BER-KOSTEN

 

FINANZÜBERBLICK??  – FEHLANZEIGE!
Wie selbst die Geld­ge­ber des BER von Sel­bi­gem kei­ne Infor­ma­tio­nen erhal­ten!!
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Finanzchefin-des-BER-hat-keinen-Ueberblick

Flug­ha­fen­ge­sell­schaft fehlt Über­blick über Kos­ten des BER
Die Ber­li­ner Flug­ha­fen­ge­sell­schaft hat der­zeit kei­nen Über­blick über ihre finan­zi­el­le Situa­ti­on. Man beschäf­ti­ge sich „inten­siv“ mit der Fra­ge, was der neue Flug­ha­fen BER kos­ten wer­de, sag­te das für die Finan­zen zustän­di­ge Vor­stands­mit­glied Hei­ke Föls­ter am Don­ners­tag bei einer Anhö­rung in Haus­halts­aus­schuss des Bran­den­bur­ger Land­ta­ges in Pots­dam.
Zu genau­en Zah­len kön­ne sie „kei­ne Aus­sa­ge machen“, sag­te Höls­ter. Klar sei aber, dass der Flug­ha­fen wegen der Ver­zö­ge­rung des Baus teu­rer wer­de als die bis­her vor­ge­se­he­nen 4,6 Mil­li­ar­den Euro.
Die Mana­ge­rin sag­te, man bemü­he sich, dem Auf­sichts­rat am 12. Dezem­ber genaue­re Zah­len geben zu kön­nen. „Der­zeit lau­fen die Pla­nun­gen und Aus­schrei­bun­gen für die Ent­rau­chungs­an­la­ge.“ Erst danach kön­ne eine seriö­se Kos­ten­pla­nung erstellt wer­den.
Kos­ten für Schul­den deut­lich gestie­gen
Föls­ter sag­te, die Kos­ten der Ver­schie­bung des Start­ter­mins belie­fen sich bis­her auf 35 Mil­lio­nen Euro. Davon sei­en die Hälf­te gerin­ge­re Ein­nah­men als die, die am BER durch höhe­re Start- und Lan­de­ge­büh­ren erwirt­schaf­tet hät­te.

Der Flug­ha­fen habe aber der­zeit kei­nen zusätz­li­chen Liqui­di­täts­be­darf, sag­te Föls­ter. Aus der Reser­ve von 1,2 Mil­li­ar­den Euro, die die Gesell­schaf­ter Ber­lin, Bran­den­burg und Bund bereit­ge­stellt haben, sei­en erst 242 Mil­lio­nen abge­ru­fen.

Auch aus dem Kre­dit­rah­men der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft über 2,4 Mil­li­ar­den Euro sei­en noch 130 Mil­lio­nen nicht aus­ge­ge­ben. Die Kos­ten für den Schul­den­dienst sind jedoch deut­lich gestie­gen. Föls­ter sprach von 120 Mil­lio­nen Euro pro Jahr. Im Vor­jahr muss­te die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft erst 106 Mil­lio­nen für Zin­sen bezah­len, bei einem Umsatz von 269 Mil­lio­nen Euro.
Abge­ord­ne­te der Oppo­si­ti­on kri­ti­sier­ten, es sei kein Wun­der, dass kaum Geld aus­ge­ge­ben wer­de, wenn es auf der Bau­stel­le nicht vor­an­ge­he. Sie bezo­gen sich auch auf Berich­te, wonach die noch aus­ste­hen­den Arbei­ten erst zu drei Pro­zent erle­digt sei­en.
Flug­ha­fen­spre­cher Ralf Kun­kel nann­te die Fort­schrit­te „ver­nünf­tig“. Bran­den­burgs Flug­ha­fen­ko­or­di­na­tor und Auf­sichts­rats­mit­glied Rai­ner Bret­schnei­der sag­te hin­ge­gen, er sei über­haupt nicht zufrie­den mit dem, was am BER pas­sie­re.
http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article121884991/Flughafengesellschaft-fehlt-Ueberblick-ueber-Kosten-des-BER.html

Futsch durch Pfusch!
Der BER Flug­ha­fen wird ver­mut­lich ein Total­ver­lust.
http://www.freitag.de/autoren/soenke-paulsen/futsch-durch-pfusch

Der Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg Inter­na­tio­nal, auch Wil­ly Brandt Flug­ha­fen, BBI oder BER genannt wird als Pro­jekt immer zwie­lich­ti­ger.
Jetzt ermit­telt schon die Staats­an­walt­schaft gegen die Archi­tek­ten, ein tech­ni­scher Chef nach dem ande­ren wird wie­der abge­setzt und ein neu­er Eröff­nungs­ter­min kann nicht genannt wer­den. Die Fir­ma Sie­mens, die die Brand­schutz­an­la­ge auf Trab brin­gen soll erklärt, man bekä­me gar kei­ne Infor­ma­tio­nen, was über­haupt gebaut wer­den sol­le. Es sieht so aus, als wüss­ten die Flug­ha­fen­pla­ner das selbst nicht.

Es naht sich der Zeit­punkt des Superg­aus!
Alle Zei­chen deu­ten dar­auf hin, dass der Skan­dal hin­ter den Kulis­sen noch grö­ßer ist, als der Öffent­lich­keit bis­her bekannt.
Die Abläu­fe las­sen sich inzwi­schen auch als mul­ti­ple Bemü­hun­gen der Ver­ant­wort­li­chen deu­ten, den eigent­li­chen Skan­dal wei­ter zu ver­ne­beln. Hin­ter dem Vor­hang ist hek­ti­sche Betrieb­sam­keit zu erken­nen, wäh­rend über­all die Sei­le blo­ckiert wer­den, die den Vor­hang lüf­ten könn­ten:
Der Groß­flug­ha­fen BER ist ein Total­ver­lust!

5 Mil­li­ar­den Euro für ein bom­bas­ti­sches Nichts! Mein Gott, mit dem Geld hät­te man alle ver­fal­le­nen Ber­li­ner Schu­len fünf­mal luxus­sa­nie­ren kön­nen!
Futsch durch Pfusch!!!

Meh­dorns Sprint mutiert zum Hindernis-Marathon
Still­stand am BER – Erst drei Pro­zent der nöti­gen „Rest­leis­tung“ erle­digt
… Der 71-Jährige betont zwar oft, dass der Flug­ha­fen zu 97 Pro­zent fer­tig sei. Sei­ne Exper­ten haben jetzt aber genau ana­ly­siert, wel­che Arbei­ten noch gemacht wer­den müs­sen. Danach sind etwa im „Flug­gast­ter­mi­nal“ erst drei Pro­zent der nöti­gen „Rest­leis­tung“ geschafft, so steht es im Bericht.

Der Tages­spie­gel hat­te im Janu­ar 2013 unter Beru­fung auf einen glaub­wür­di­gen Augen­zeu­gen, der 2011/2012 täg­lich auf der Bau­stel­le war, erst­mals vom Cha­os hin­ter den Wän­den und dro­hen­den Umbau­ten berich­tet, was von Ver­ant­wort­li­chen in Manage­ment und Auf­sichts­rat her­un­ter­ge­spielt wur­de. Jetzt kal­ku­liert Meh­dorn nach den Unter­la­gen allein für das „Her­stel­len von Wand- und Boden­durch­brü­chen und -schlit­zen sowie Um- und Neu­pla­nun­gen“ Rest­bau­leis­tun­gen im Umfang von 3,67 Mil­lio­nen Euro ein – im nagel­neu­en Ter­mi­nal. Das alles muss erle­digt sein, damit Sie­mens mit der Brand­schutz­an­la­ge anfan­gen kann.

Eigent­lich woll­te Hart­mut Meh­dorn als Test für die BER-Gesamtsysteme ab Früh­jahr 2014 im Nord­pier, einem Sei­ten­flü­gel des Ter­mi­nals, die ers­ten Pas­sa­gie­re abfer­ti­gen. Sein Sprint-Bericht rückt davon ab, Zitat: „Tei­lin­be­trieb­nah­me im März 2014 nicht zu erwar­ten.“ Selbst am Nord­pier zeigt die Ampel Rot, die Erle­di­gungs­quo­te liegt hier bei 45 Pro­zent. Das Pro­blem: Das Nord­pier muss erst zum geneh­mig­ten Zustand gebaut, dann von der Bau­auf­sicht abge­nom­men wer­den – ehe es, mit einer nöti­gen Extra-Genehmigung, für rund 7 Mil­lio­nen Euro umge­baut wer­den kann. Meh­dorn, der dafür noch kein end­gül­ti­ges grü­nes Licht vom Auf­sichts­rat hat, spricht von „Ummö­blie­run­gen“. Zwar erklär­te Meh­dorn – seit Amanns Degra­die­rung auch Bau­ge­schäfts­füh­rer – jüngst, er rech­ne im Janu­ar mit der Bau­ge­neh­mi­gung. Doch der Land­rat von Dahme-Spreewald, Ste­phan Loge (SPD), kann die­se Aus­sa­gen nicht nach­voll­zie­hen. Die feh­len­den Unter­la­gen für den Bau­an­trag zum Umbau des Piers Nord sind bis­lang nicht ein­ge­gan­gen
http://www.tagesspiegel.de/berlin/stillstand-am-ber-erst-drei-prozent-der-noetigen-restleistung-erledigt/9072040.html

„Eine Plei­te von Air Ber­lin wäre auch für Ber­lin ein Desas­ter.“
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/reisesommer-bringt-air-berlin-nicht-auf-hoehe,10809148,25027274,view,asTicker.html
… Nach dem ver­lust­rei­chen Start ins Jahr rücken die ange­peil­ten schwar­ze Zah­len für 2013 außer Sicht­wei­te.
… Im drit­ten Quar­tal ging der Umsatz von Deutsch­lands zweit­größ­ter Flug­ge­sell­schaft um 3,5 Pro­zent auf 1,35 Mil­li­ar­den Euro zurück, nach­dem das Unter­neh­men die Flot­te ver­klei­nert und ver­lust­brin­gen­de Stre­cken gestri­chen hat­te. Der Gewinn vor Steu­ern und Zin­sen (Ebit) stieg um 14 Pro­zent auf 116 Mil­lio­nen Euro. Der Über­schuss ging um vier Pro­zent auf 101 Mil­lio­nen Euro zurück. Dabei steht Air Ber­lin wei­ter­hin ohne Eigen­ka­pi­tal da:
Es lag Ende Sep­tem­ber bei minus 6 Mil­lio­nen Euro.

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/schlechte-gewinnprognose-heisser-sommer-verdirbt-air-berlin-das-geschaeft,10808230,25033206.html
Anle­ger­schüt­zer Kun­ert for­der­te Air Ber­lin auf, mit dem Land Ber­lin hart über die Höhe des Scha­den­er­sat­zes für die mehr­jäh­ri­ge Ver­zö­ge­rung beim Ber­li­ner Groß­flug­ha­fen zu ver­han­deln. Flug­ha­fen­chef Hart­mut  Mehr­dorn – pikan­ter­wei­se zuvor Air-Berlin-Chef –  hat­te  dafür ledig­lich zehn Mil­lio­nen Euro in Aus­sicht gestellt. „Damit soll­te sich Air Ber­lin nicht abspei­sen las­sen“, sag­te Kun­ert. So habe Air Ber­lin unter ande­rem eine teu­re War­tungs­hal­le gebaut, die nun nicht genutzt wer­de. „Das Land wäre gut bera­ten, sich groß­zü­gig zu zei­gen“

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/air-berlin-bald-sind-neun-von-zehn-fliegern-verkauft/9074508.html
Bei Air Ber­lin gehen Schrumpf­kurs und Aus­ver­kauf des Tafel­sil­bers wei­ter. Bis Ende des Jah­res dürf­te nur noch einer von zehn Flie­gern der Flot­te der Air­line selbst gehö­ren. Und das Manage­ment plant schon den nächs­ten Coup.

Springer-Journalist vor Gericht geschei­tert in sei­nem Ansin­nen, BER-Aufsichtsratsakten ein­se­hen zu kön­nen
http://www.airliners.de/gericht-keine-einsicht-in-aufsichtsrat-akten-zu-flughafen-ber/30782

Das Gericht urteil­te, nach den Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zen des Bun­des und des Lan­des Ber­lin bestehe kein Anspruch auf Akten­ein­sicht, wenn die Infor­ma­ti­on nach ande­ren Geset­zen geheim zu hal­ten sei­en. Dies sei hier der Fall. Nach den ein­schlä­gi­gen Rege­lun­gen des Akti­en­ge­set­zes sei­en die Sit­zun­gen des Auf­sichts­rats nicht öffent­lich und des­sen Mit­glie­der zur Ver­schwie­gen­heit ver­pflich­tet. Wegen der grund­sätz­li­chen Bedeu­tung der Sache ließ das Ver­wal­tungs­ge­richt die Beru­fung an das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt zu.


Angeb­lich mehr Bür­ger­be­tei­li­gung bei Flug­rou­ten

… Uni­on und SPD wol­len Anwoh­ner stär­ker an der Pla­nung von Flug­rou­ten betei­li­gen. Um die Akzep­tanz im Umland zu stär­ken, sol­len Flug­lärm­kom­mis­sio­nen frü­her ein­ge­bun­den wer­den. Das sieht ein Kon­zept der Arbeits­grup­pe Umwelt vor, das die gro­ße schwarz-rote Ver­hand­lungs­run­de am Mitt­woch in Ber­lin bil­lig­te.
http://www.berliner-zeitung.de/politik/koalitionsverhandlungen-schwarz-rot-will-mehr-buergerbeteiligung-bei-flugrouten,10808018,25020776.html

Flug­lärm und Nacht­flug­ver­bot
Tegel-Anwohner zie­hen vor Gericht
Die Anwoh­ner im Nor­den Ber­lin machen gegen den Flug­lärm mobil. Nun gibt es ers­te Kla­gen am Ober­ver­wal­tungs­ge­richt – auch gegen den Wei­ter­be­trieb des Flug­ha­fens.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/fluglaerm-und-nachtflugverbot-tegel-anwohner-ziehen-vor-gericht/9060206.html

Teaser_BlaueBaender