Ein­la­dung zur 108. Mon­tags­de­mo am 22. Juli +++ Infor­ma­tio­nen +++ Pres­se­schau

Lie­be Mit­strei­ter,

 pünkt­lich zum Wochen­en­de gibt es wie­der die Lese­lek­tü­re der Woche von der FBI.

Aber da auch wir vom Newsletter-Team in der nächs­ten Zeit ein wenig Urlaub und Erho­lung brau­chen, gön­nen wir uns eine klei­ne Pau­se vom News­let­ter­ge­sche­hen. In Abhän­gig­keit von der Nach­rich­ten­la­ge wird der NL in den nächs­ten Wochen etwas unre­gel­mä­ßi­ger und abge­speck­ter erschei­nen.

Neu­ig­kei­ten sowie Infor­ma­tio­nen zur Arbeit der FBI gibt es aber wei­ter­hin jeden Mon­tag um 19:00 Uhr auf dem Markt­platz in Fried­richs­ha­gen zu den Mahn­wa­chen mit klei­ner Büh­ne.  Die nächs­te gro­ße Büh­ne wird am 19.08.2013 zur Gro­ßen Mon­tags­de­mo nach den Som­mer­fe­ri­en auf­ge­baut. Wir hof­fen dann wie­der auf eine 4stellige Teil­neh­mer­zahl. 😉

Und an die­ser Stel­le schon­mal der Hin­weis auf:

2013-09-07_Schall+Rauch-AnsichtSams­tag, 7.9.2013, 14 Uhr

DEMO vor dem Bun­des­kanz­ler­amt:

Kurz vor der Bun­des­tags­wahl Zei­chen set­zen!
SCHALL & RAUCH  ABWÄHLEN !
Bür­ger­pro­test ernst neh­men !
Ver­kehrs­po­li­tik umsteu­ern !
Umwelt schüt­zen !

Details in Kür­ze.

Nun zu die­ser Woche……..

„Die Auf­ga­be der Jour­na­lis­ten ist es, die Wahr­heit zu zer­stö­ren, gera­de her­aus zu lügen, zu ver­dre­hen, zu ver­un­glimp­fen, vor den Füs­sen des Mam­mons zu kuschen und sein Land und sei­ne Ras­se um sein täg­li­ches Brot zu ver­kau­fen. Sie wis­sen es und ich weiss es.“ John Swin­ton, (1829 – 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times“


Dass sich dar­an nichts geän­dert hat, belegt der mehr­fach preis­ge­krön­te Jour­na­list Harald Schu­mann wäh­rend sei­ner Dan­kes­re­de nach Erhalt des Jour­na­lis­ten­prei­ses „Der lan­ge Atem“. Im Inter­view mit dem Medi­en­ma­ga­zin erklärt er sei­ne Kri­tik an der inne­ren Pres­se­frei­heit. Er erläu­tert, wie wir durch die Inter­es­sen der Wirts­haft sys­te­ma­tisch mani­pu­liert und dumm gehal­ten wer­den und wie dies durch dum­me, ideo­lo­gisch vor­be­las­te­te oder per­sön­lich betrof­fe­ne Redak­teu­re unter­stützt wird.
http://www.youtube.com/watch?v=lJs1s_omLZQ&sns=em
http://www.ber-na.de/Aktuelles/index.html

Ant­wort vom Bun­des­rech­nungs­hof an die FBI
Ver­schleu­de­rung öffent­li­cher Gel­der am BER ist geheim
Die Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve bat den Bun­des­rech­nungs­hof im Juni 2013 um den Nach­weis der Wirt­schaft­lich­keit und Spar­sam­keit bei Pla­nung und Bau des BER.
Der Bun­des­rech­nungs­hof ant­wor­tet:
„Der Bun­des­rech­nungs­hof prüft die Wirt­schaft­lich­keit und die Ord­nungs­mä­ßig­keit der Haushalts- und Wirt­schafts­füh­rung des Bun­des. Zu sei­nen Prü­fungs­fel­dern gehört auch die Betä­ti­gung des Bun­des als Mit­ei­gen­tü­mer der Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH (FBB). Er ist jedoch nicht befugt, die Haushalts- und Wirt­schafts­füh­rung der FBB zu prü­fen. Bau­her­rin des BER ist die FBB.
lnfor­ma­tio­nen über unter­neh­mens­in­ter­ne Vor­gän­ge darf der Bun­des­rech­nungs­hof nicht wei­ter­ge­ben. Über Betriebs- und Geschäfts­ge­heim­nis­se der FBB müs­sen wir aus akti­en­recht­li­chen Grün­den Still­schwei­gen bewah­ren.
Für Ihr Inter­es­se an der Kon­trol­le der öffent­li­chen Finan­zen dan­ke ich Ihnen herz­lich.“ (pdf im Anhang)

Immer­hin erfah­ren wir im nach­fol­gen­den Kom­men­tar des Pira­ten Hei­ko Her­berg, wie Herr Wowe­reit sein Hof­fest mit Steu­er­mit­teln auf­po­liert. Als Spon­sor u.a. dabei die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft  mit jeweils 16.000 Euro in den Jah­ren 2011 und 2012.
http://www.heikoherberg.de/2013/07/wie-sich-der-regierende-wowereit-sein-hoffest-mit-steuermitteln-aufpoliert/
http://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/vorgang/d17-1090.pdf

Ant­wort der Lan­des­re­gie­rung auf die Klei­ne Anfra­ge „Planfeststellungsbeschluss/Gerichtsverfahren
von Chris­toph Schul­ze, MdL (im Anhang)

Ant­wort der Lan­des­re­gie­rung auf die Klei­ne Anfra­ge „Schall­schutz am BER/Entschädigungszahlungen“
Kom­men­tar von Ch. Schul­ze: „Wenn eines aus der Ant­wort her­vor­geht, dann, dass es kei­ner­lei Unter­la­gen oder Berech­nun­gen für die gan­zen Behaup­tun­gen der Lan­des­re­gie­rung und des Flug­ha­fens gibt, dass näm­lich der Schall­schutz nicht mach­bar sei und wie teu­er dies alles sei.
Alles, was dazu bis­her ver­laut­bart wur­de, egal ob von Herrn Plat­z­eck, Herrn Bret­schnei­der, Herrn Vogel­sän­ger oder von Flug­ha­fen­ver­tre­tern, ist absicht­lich ver­brei­te­te Fehl­in­for­ma­ti­on, um die Bür­ger zu mani­pu­lie­ren.“

Klei­ne Anfra­ge von Chris­toph Schul­ze, MdL, an die Lan­des­re­gie­rung Bran­den­burg
„Inbe­trieb­nah­me der süd­li­chen SLB, Flug­ha­fen BER (im Anhang)

Klei­ne Anfra­ge
der Abge­ord­ne­ten Ste­phan Kühn, Danie­la Wag­ner, Tabea Röß­ner, Cor­ne­lia Behm,
Dr. Anton Hof­rei­ter, Dr. Vale­rie Wilms, Harald Ebner, Bet­ti­na Her­lit­zi­us,
Sven-Christian Kind­ler, Mar­kus Tres­sel und der Frak­ti­on BÜNDNIS 90/DIE GRÜ
Kri­te­ri­en zur Fest­le­gung von Flug­rou­ten
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/143/1714346.pdf

Die Wut der Bür­ger
Ver­kehr und Bau

Groß­pro­jek­te wie Ber­lins Flug­ha­fen oder Stutt­gart 21 beschäf­tig­ten den Verkehrs- und Haus­haltsau­schuss
http://www.das-parlament.de/2013/29-31/WirtschaftFinanzen/46024607.html

Flug­lärm­be­schwer­den: Bür­ger füh­len sich abge­kan­zelt
Immer wie­der stel­len Bür­ger nach ein­ge­reich­ter Flug­lärm­be­schwer­den zum Flug­ha­fen Schö­ne­feld zu einem kon­kre­ten Schall­ereig­nis fest, dass deren Anga­ben igno­riert und mit Text­bau­stei­nen beant­wor­tet wer­den. Eine Stel­lung­nah­me oder gar zu erwar­ten­de Abwen­dung von zukünf­ti­gen beläs­ti­gen­den Ereig­nis­sen sieht in den Augen der Betrof­fe­nen anders aus.
So auch der aktu­el­le Fall aus Mahlow. Hier hat­te die in den Augen der Fami­le Weg­ner durch den Flug­lärm­schutz­be­auf­trag­ten Stro­gies erteil­te Ant­wort auf ihre Beschwer­de lei­der kei­nen sinn­erfül­len­den Zweck. Dar­auf­hin ent­schlos­sen sich Weg­ners beim zustän­di­gen Dezer­nat IV des Land­krei­ses Teltow-Fläming gegen den Flug­läm­schutz­be­auf­trag­ten Stro­gies Dienst­auf­sichts­be­schwer­de ein­zu­le­gen.
http://bi-gosener-wiesen.blogspot.de/2013/07/fluglarmbeschwerden-burger-fuhlen-sich.html

Spe­ren­berg
Ein Opfer der „Ver­ei­nig­ten Klein­ka­rier­ten“ in Bran­den­burg

http://www.ber-na.de/

Gabri­el ent­puppt sich als Ver­fas­sungs­feind
http://www.ber-na.de/

„Akti­on Pran­ger“ läuft
Am Mon­tag, 8. Juli 2013 wur­de auf der Mon­tags­de­mo in Fried­richs­ha­gen die „Akti­on Pran­ger“ der Neu­en Akti­on offi­zi­ell durch Fer­di Breid­bach begrün­det und eröff­net. (https://www.fbi-berlin.org/archives/6960)
Hin­ter­grün­de und Adres­sen zur „Akti­on Pran­ger“ kön­nen unter www.ber-na.de nach­ge­le­sen wer­den.

Auf der Mon­tags­de­mo in Fried­richs­ha­gen wur­den die ers­ten bei­den Pranger-Musterbriefe an SPD-Chef Gabri­el und an den Vor­sit­zen­den der CDU/CSU Bun­des­tags­frak­ti­on ver­teilt mit der Bit­te an die Teil­neh­mer, die­se Brie­fe per­sön­lich zu unter­schrei­ben, gege­be­nen­falls zu ergän­zen und an die bei­den Poli­ti­ker zu ver­schi­cken. Die Brief­vor­la­gen fin­den Sie in der Anla­ge. Wir bit­ten Sie, zahl­reich an die­se und ande­re  Poli­ti­ker zu schrei­ben, die sich einen Dreck um unse­re Zukunft und Gesund­heit küm­mern.

Fra­port und Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um betrei­ben heim­li­che Ver­grö­ße­rung des Ter­mi­nals 3 – GRÜNE for­dern Auf­klä­rung –
http://www.gruene-hessen.de/landtag/pressemitteilungen/fraport-und-wirtscha/

Die­ter Fau­len­bach da Cos­ta
Wie andern­orts fal­sche Flug­ha­fen­stand­or­te ersetzt wer­den

Was in ande­ren z. T. dich­ter besie­del­ten Län­dern mög­lich ist, soll­te auch bei uns mög­lich sein. So kön­nen Raum­ver­träg­lich­keit, Zukunft, Gesund­heit und Arbeits­plät­ze gesi­chert wer­den, ohne die­se Anfor­de­run­gen gegen­ein­an­der aus­zu­spie­len.
Län­der und Sied­lungs­dich­te in denen Flug­hä­fen aus den Bal­lungs­räu­men ver­la­gert wur­den oder ver­la­gert wer­den sol­len: Hong­kong mit 6.500 EW/km², Eng­land mit 410 EW/km2, Süd­ko­rea mit 425 EW/km², Regi­on Kua­la Lum­pur mit 6.055 EW/km², wei­te­re Bei­spie­le sind mög­lich. Deutsch­land hat eine Bevöl­ke­rungs­dich­te von 225 EW/km², Hes­sen eine Dich­te von 289 EW/km². War­um soll­te bei uns nicht mög­lich sein, was in ande­ren dich­ter besie­del­ten Ländern/Region mög­lich war und mög­lich ist? Kei­ne wei­te­ren Inves­ti­tio­nen am fal­schen Stand­ort!
http://dieterfaulenbachwk43.wordpress.com/

Die Fracht braucht kei­ne Nacht! Der inter­kon­ti­nen­ta­le Pas­sa­gier­ver­kehr eben­falls nicht.
Die Prot­ago­nis­ten des Flug­ha­fen­aus­baus behaup­ten, dass das Dreh­kreuz den Nacht­flug­be­trieb brau­che. Nach­fol­gend habe ich Ergeb­nis­se mei­ner Ana­ly­sen zusam­men­fas­send dar­ge­stellt. Mein Ergeb­nis: Nie­mand braucht am Dreh­kreuz Frank­furt die Nacht für Starts und Lan­dun­gen.
http://dieterfaulenbachwk43.wordpress.com/
http://dieterfaulenbachwk43.files.wordpress.com/2013/07/microsoft_word__argumentezunnfv.pdf

BER Gerüch­te­kü­che
60% der Gebäu­de reif für die Abriß­bir­ne?
http://blog.fefe.de/?ts=af1825aa

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PRESSESCHAU

Lon­dons Flug­ha­fen: Aus Heathrow soll ein Wohn­ge­biet wer­den
Euro­pas größ­ter Flug­ha­fen soll umzie­hen. Lon­dons Bür­ger­meis­ter Boris John­son will auf dem Gelän­de von Heathrow ein neu­es Stadt­vier­tel errich­ten. So kön­ne die Woh­nungs­not der bri­ti­schen Haupt­stadt gelöst wer­den, sag­te er.
Boris John­son hat eine radi­ka­le Idee. Lon­dons Bür­ger­meis­ter will den Flug­ha­fen Heathrow an den Stadt­rand ver­le­gen. Statt­des­sen sol­len auf dem Gelän­de von Heathrow Woh­nun­gen gebaut wer­den, dies sei „eine phan­tas­ti­sche Gele­gen­heit“, sag­te John­son am Mon­tag auf einer Pres­se­kon­fe­renz. Lon­don lei­de an einem „kata­stro­pha­len Man­gel an Wohn­raum“. Auf dem Are­al könn­ten rund 80.000 Woh­nun­gen und ein neu­es Uni­ver­si­täts­ge­län­de ent­ste­hen.
Ein neu­er Flug­ha­fen mit vier Start­bah­nen hel­fe der Haupt­stadt zudem, im inter­na­tio­na­len Luft­ver­kehr auch künf­tig eine ent­schei­den­de Rol­le zu spie­len. Die Lon­do­ner Flug­hä­fen gera­ten mehr und mehr an den Rand ihrer Leis­tungs­fä­hig­keit. Der Bau einer drit­ten Start- und Lan­de­bahn in Heathrow wird jedoch von den Anwoh­nern abge­lehnt. Auch John­son sag­te, eine wei­te­re Start­bahn sei „total ver­rückt“.
Der Bür­ger­meis­ter nann­te drei mög­li­che neue Stand­or­te für Heathrow.
Der im Nor­den Lon­dons gele­ge­ne Flug­ha­fen Stan­sted könn­te erheb­lich aus­ge­baut wer­den. Der Vor­teil: Es exis­tiert bereits eine gewis­se Infra­struk­tur und die Gegend ist rela­tiv dünn besie­delt.
Ein neu­er Flug­ha­fen könn­te auf der Halb­in­sel Isle of Grain ent­ste­hen. Sie liegt vor der Nord­küs­te der Graf­schaft Kent. Der Stand­ort sei nahe genug für eine schnel­le Anbin­dung. Zugleich sei die Belas­tung für die Bevöl­ke­rung gering, da Flug­zeu­ge über die Nord­see anflie­gen könn­ten.
Die drit­te Alter­na­ti­ve ist laut John­son ein Stand­ort noch wei­ter auf See
gele­gen. Dadurch wären die Belas­tun­gen für die Anwoh­ner noch gerin­ger, zudem ermög­li­che ein sol­cher Stand­ort grö­ße­re pla­ne­ri­sche Frei­hei­ten.
Laut John­son könn­te der Staat Heathrow für rund 15 Mil­li­ar­den Pfund (19 Mil­li­ar­den Euro) auf­kau­fen. Ins­ge­samt bezif­fer­te er die Kos­ten für die Ver­le­gung samt Neu­bau von Stra­ßen und Schie­nen auf 65 Mil­li­ar­den Pfund.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/londons-flughafen-heathrow-soll-ein-wohngebiet-werden-a-911303.html

Mehr Wohn­raum für Lon­don Flug­ha­fen Heathrow soll umzie­hen
Die Plä­ne des Lon­do­ner Bür­ger­meis­ters len­ken die Auf­merk­sam­keit einer brei­te­ren Öffent­lich­keit auf den Kon­kur­renz­kampf der euro­päi­schen Groß­flug­hä­fen. Mit dem Dreh­kreuz London-Heathrow ste­hen unter ande­rem Amsterdam-Schiphol, der Flug­ha­fen „Charles de Gaul­le“ bei Paris und die deut­schen Air­ports Mün­chen und Frank­furt am Main in direk­tem Wett­be­werb. Die genann­ten Stand­or­te lie­gen nur weni­ge Flug­stun­den von­ein­an­der ent­fernt. Selbst der geplan­te Haupt­stadt­flug­ha­fen Berlin-Brandenburg (BER) im Süd­os­ten Ber­lins sähe sich im Fall einer Erwei­te­rung der Kapa­zi­tä­ten in Lon­don womög­lich eben­falls mit ver­än­der­ten wirt­schaft­li­chen Per­spek­ti­ven kon­fron­tiert.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Flughafen-Heathrow-soll-umziehen-article10997776.html

Ein Him­mel ohne Höl­len­lärm
Der Flug­lärm hat in ganz Deutsch­land, aber ins­be­son­de­re im gesam­ten Rhein-Main- Gebiet rund um den Frank­fur­ter Flug­ha­fen stark zuge­nom­men. Die­ser Film zeigt die aktu­ell unzu­mut­ba­re Lärm­si­tua­ti­on, stellt die dra­ma­ti­schen Fol­gen für die Gesund­heit in den Mit­tel­punkt und ent­hüllt die Igno­ranz von Poli­ti­kern (spe­zi­ell CSU, FDP) gegen­über den Pro­ble­men der Men­schen.
http://www.youtube.com/watch?v=c3lw3hkEhZo&feature=youtu.be

Nach Ver­schie­bung der Teil­er­öff­nung Ber­lins Abge­ord­ne­te kri­ti­sie­ren BER-Chef Meh­dorn
Der Haupt­stadt­flug­ha­fen wird nicht, wie ange­kün­digt im Dezem­ber 2013, teil­wei­se in Betrieb genom­men. Nun reagie­ren Poli­ti­ker des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses ver­är­gert und befürch­ten eine erneu­te Ver­schie­bung der BER-Eröffnung.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-verschiebung-der-teileroeffnung-berlins-abgeordnete-kritisieren-ber-chef-mehdorn/8516608.html

War­um wun­dert uns das nicht? Jetzt wird auch noch die Teil-Eröffnung des BER ver­scho­ben!

http://www.bild.de/regional/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-international/warum-wundert-uns-das-nicht-teileroeffnung-verschoben-31369856.bild.html

Regie­rungs­ter­mi­nal in der War­te­schlei­fe
Der Bau­be­ginn des Regie­rungs­ter­mi­nals hängt davon ab, wann der neue Groß­flug­ha­fen BER in Schö­ne­feld fer­tig wird. Als wahr­schein­li­ches Eröff­nungs­jahr gilt frü­hes­tens 2014. Damit wer­den Regie­rungs­chefs wohl erst 2018 am BER emp­fan­gen.
http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/flughafen-berlin-brandenburg-regierungsterminal-in-der-warteschleife,11546166,23722270.html

Zu kur­ze Roll­trep­pen am BER! Meh­dorn hat jetzt Ärger mit der Bahn
Die Bahn fin­det den (Roll-)Treppenwitz vom BER nicht mehr zum Lachen!

Wie berich­tet, sind Fahr­trep­pen aus dem Flughafen-Bahnhof wegen Pla­nungs­feh­lern zu kurz. Intern ver­stän­dig­te man sich dar­auf, Ersatz zu beschaf­fen.
Doch in einem Bahn-Brief an Meh­dorn vom 5. Juli heißt es, man habe kürz­lich erfah­ren, „dass die­ses Kon­zept auf Ihre per­sön­li­che Wei­sung hin nicht wei­ter­ver­folgt wird“.
Statt­des­sen wur­den „Anpas­sungs­stu­fen“ gemau­ert – der Rei­sen­de soll die letz­ten drei bis fünf Stu­fen lau­fen. Dabei sei eine Ver­län­ge­rung der Fahr­trep­pen im Zeit­rah­men mög­lich, behaup­tet die Bahn.
Sie fleht ihren Ex-Chef an: „Wir appel­lie­ren des­halb an Sie, die­se Ent­schei­dung noch ein­mal zu über­den­ken, um dem Flug­ha­fen­de­sas­ter nicht auch noch die­se Pein­lich­keit (…) hin­zu­zu­fü­gen.“
Wei­ter: Als dama­li­ger Bahn-Chef soll Meh­dorn 2006 unter­schrie­ben haben, dass die Roll­trep­pen aus dem ver­ein­bar­ten Geld­topf für den Bahn­hofs­bau mit­fi­nan­ziert wer­den. Jetzt weist die Bahn dar­auf hin, „dass wir auf Grund­la­ge der Fest­geld­ver­ein­ba­rung bei dau­er­haf­ter Wei­ge­rung zur Besei­ti­gung die­ses Man­gels die vsl. Kos­ten der Män­gel­be­sei­ti­gung (…) ein­for­dern wer­den“.
Im Klar­text: Ent­we­der Meh­dorn lässt die Roll­trep­pen ver­län­gern oder die Bahn holt sich Geld vom Flug­ha­fen zurück! Ein Bahn-Sprecher woll­te sich am Sonn­tag nicht dazu äußern.
Der Flug­ha­fen gibt sich diplo­ma­tisch: „Wir ste­hen grund­sätz­lich mit allen rele­van­ten Betei­lig­ten in Kon­takt“, sagt ein Spre­cher.
http://www.bild.de/regional/berlin/hartmut-mehdorn/mehdorn-hat-jetzt-aerger-mit-der-bahn-31307080.bild.html

Schaum­schlä­ger Meh­dorn
Selbst eine Teil­er­öff­nung ist offen­bar erst 2014 mög­lich
Frü­hes­tens im März nächs­ten Jah­res soll eine Teil­er­öff­nung des BER mög­lich sein. Die­ser Zeit­punkt wer­de in Meh­dorns Exper­ten­team genannt, schreibt die „Bild“. Der Flug­ha­fen will sich erst im Herbst fest­le­gen.
http://www.rbb-online.de/themen/flughafen-ber/flughafen_ber/countdown/Teileroeffnung_BER_Maerz_2014.html

Ber­lin – Aus der Traum! Der BER wird 2013 defi­ni­tiv nicht eröff­nen – auch kein biss­chen
In poli­ti­schen Krei­sen kur­siert das Gerücht, dass der Macher den BER bis Ende 2014 kom­plett in Betrieb neh­men will.
Das wäre übri­gens eine Beschleu­ni­gung, für die Meh­dorn laut Arbeits­ver­trag eine Son­der­prä­mie kas­sie­ren wür­de.
Denn Technik-Chef Horst Amann (60) hat­te sich Anfang des Jah­res in einem Fern­seh­in­ter­view geäu­ßert, dass der Hauptstadt-Flughafen wohl erst 2015 fer­tig wer­den wür­de.
http://www.bild.de/regional/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-international/warum-wundert-uns-das-nicht-teileroeffnung-verschoben-31369856.bild.html

Pannen-FlughafenHat BER-Chef Meh­dorn sei­ne Tegel-Träume begra­ben?
„Bei der Sit­zung am Diens­tag gab es offen­kun­dig einen Kon­sens zwi­schen Flug­ha­fen und Poli­tik“, sagt ein Betei­lig­ter zu BILD. „Tegel wird spä­tes­tens sechs Mona­te nach dem BER-Start dicht­ge­macht.“

Außer­dem will der Flug­ha­fen nach BILD-Informationen sei­nen Antrag für eine vor­zei­ti­ge Eröff­nung der BER-Südbahn 2014 zunächst zurück­neh­men. Grund: Die jet­zi­ge Form ist recht­lich mit der auto­ma­ti­schen Schlie­ßung von Tegel ver­bun­den. Das wäre aber zu früh.

Der Flug­ha­fen muss also einen neu­en Antrag für eine „noch nicht end­gül­ti­ge“ Eröff­nung der nagel­neu­en BER-Piste for­mu­lie­ren. Ein Juristen-Trick: Denn die nagel­neue 4000-Meter-Startbahn soll zunächst auf 3600 Meter begrenzt wer­den und aus­schließ­lich den Ver­kehr, der bis­lang auf der maro­den Nord­bahn abge­wi­ckelt wird, über­neh­men.
http://www.bild.de/regional/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-international/hat-mehdorn-seine-tegel-traeume-begraben-31387190.bild.html

BER Test­lauf auch zu spät
Kei­ne Teil­er­öff­nung des BER in die­sem Jahr
… Dem­nach kann der Test­lauf frü­hes­tens im nächs­ten Früh­jahr star­ten. Ob es dazu kommt, muss der Auf­sichts­rat ent­schei­den, denn der Pro­be­be­trieb wür­de zu Mehr­kos­ten füh­ren. Offi­zi­ell heißt es beim Flug­ha­fen, es blei­be dabei, dass der Zeit­plan für die Inbe­trieb­nah­me des BER im Herbst genannt wer­de.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/willy-brandt-flughafen-berlin-brandenburg-keine-teileroeffnung-des-ber-in-diesem-jahr/8511178.html

Kein Ter­min für Schlie­ßung des Flug­ha­fens
In Tegel machen Inves­to­ren den Abflug

Kei­ne Plan­bar­keit ohne Schlie­ßungs­ter­min: Und so sprin­gen die ers­ten Inter­es­sen­ten für die Nach­nut­zung des Flug­ha­fen­ge­län­des ab. Kri­tik ern­te­te auch die For­de­rung der Wirt­schafts­se­na­to­rin, Unter­neh­men lie­ber in Tem­pel­hof anzu­sie­deln als in Tegel.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/kein-termin-fuer-schliessung-des-flughafens-in-tegel-machen-investoren-den-abflug/8500340.html

BER-Brandschutz
Feuerwehr-Beamte als Brandschutz-Türsteher?

Welt­weit gehen Brand­schutz­tü­ren auto­ma­tisch auf oder zu. Nur nicht am BER. Dort soll das von Hand gesche­hen.
http://www.bz-berlin.de/service/flughafen-berlin-brandenburg/feuerwehr-beamte-als-brandschutz-tuersteher-article1707423.html

Air­lines schrei­ben BER-Start 2013 ab
Eröff­nung des BER in die­sem Jahr so gut wie aus­ge­schlos­sen
Mit dem Umzug der Fluh­gli­nie Ger­ma­nia von Tegel an den BER schwin­den die Hoff­nun­gen auf eine vor­zei­ti­ge BER-Eröffnung. Und das ist nicht die ein­zi­ge Hür­de, vor der Flug­ha­fen­chef Meh­dorn steht.
Die wohl schwie­rigs­te Auf­ga­be für Meh­dorn hat nur indi­rekt etwas mit der BER-Baustelle zu tun. Denn das ist die Ant­wort auf die Fra­ge, wie der Flug­ver­kehr in der Haupt­stadt­re­gi­on nicht nur in drei oder fünf Jah­ren, son­dern lang­fris­tig aus­se­hen soll. Die Wei­chen dafür müs­sen heu­te schon gestellt wer­den. Meh­dorn selbst hat­te bei sei­nem Amts­an­tritt im März einen dau­er­haf­ten Betrieb des Flug­ha­fens Tegel ins Spiel gebracht.
Damit woll­te er nur eine Dis­kus­si­on anre­gen, sag­te der Flug­ha­fen­chef hin­ter­her. Doch eben die­se Dis­kus­si­on befeu­ert er selbst regel­mä­ßig, etwa indem er die Not­wen­dig­keit einer drit­ten Start- und Lan­de­bahn für den BER anspricht.
Die­se drit­te Start­bahn müss­te näm­lich nicht zwin­gend auf dem Gelän­de des BER ent­ste­hen, es könn­te auch eine alte Pis­te in Tegel sein. Und mög­li­cher­wei­se hat Meh­dorn genau das im Sinn.
http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article118004591/Eroeffnung-des-BER-in-diesem-Jahr-so-gut-wie-ausgeschlossen.html

Flug­zeu­ge: Pilo­ten war­nen vor Ozon in der Kabi­nen­luft

Deutsch­lands Ver­kehrs­pi­lo­ten war­nen vor poten­ti­ell krebs­er­re­gen­dem Ozon in der Kabi­nen­luft vie­ler Flug­zeu­ge. Die Pilo­ten­ver­ei­ni­gung Cock­pit (VC) ver­schick­te eine Mit­tei­lung an Gewerk­schaf­ter deut­scher Air­lines, in der sie auf die Ozon­be­las­tung in gro­ßen Tei­len der deut­schen Kurz- und Mit­tel­stre­cken­flot­ten nahe­zu aller gro­ßer Flug­ge­sell­schaf­ten hin­weist.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/ozon-im-flugzeug-cockpit-piloten-warnen-vor-schadstoffen-in-kabine-a-911089.html

„Es darf nicht sein, dass Pas­sa­gie­re und Besat­zun­gen in deut­schen Flug­zeu­gen mit poten­zi­ell krebs­er­re­gen­dem Ozon belas­tet wer­den, nur weil die Air­lines Geld spa­ren wol­len. Die Bun­des­re­gie­rung muss end­lich aktiv wer­den und eine gesetz­li­che Rege­lung auf den Weg brin­gen.“
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/ozonhaltige-luft-in-flugzeugen-verursacht-kopfschmerzen-a-911093.html

OUTSOURCING
Air Ber­lin schiebt Service-Mitarbeiter zu Ber­tels­mann ab
Die ange­schla­ge­ne Air­line muss spa­ren und lagert zum Herbst 220 Beschäf­tig­te aus. Dabei müs­sen sie eine schlech­te­re Bezah­lung in Kauf neh­men. Wenn sie nicht mit­zie­hen, wird die neue Fir­ma geschlos­sen.
Die zuletzt ver­lust­rei­che Flug­ge­sell­schaft Air Ber­lin setzt bei ihrem Kun­den­ser­vice zu einem radi­ka­len Schnitt an. Nach Infor­ma­tio­nen der Ber­li­ner Mor­gen­post plant das Unter­neh­men die Abga­be sei­ner Toch­ter Ser­vice Cen­ter KG an die Bertelsmann-Tochter Arva­to zum 1. Okto­ber 2013. In der KG wer­den Kun­den­an­fra­gen beant­wor­tet, die das Unter­neh­men über Tele­fon, Email, Post, Inter­net­sei­te oder auch Rei­se­bü­ros errei­chen.
In der Toch­ter arbei­ten der­zeit rund 220 der ins­ge­samt rund 9000 Beschäf­tig­ten. Weil über sie der kom­plet­te Kun­den­kon­takt läuft, sind sie aller­dings für den Ver­triebs­er­folg der Flug­ge­sell­schaft zen­tral. Noch im aktu­el­len Geschäfts­be­richt weist der Kon­zern auf die Bedeu­tung eines „mög­lichst inten­si­ven (…) Kun­den­kon­takts“ hin.
AIR BERLIN DROHT MITARBEITERN MIT JOBVERLUST
Die Aus­la­ge­rung der Kunden-Tochter an Ber­tels­mann ist Teil des radi­ka­len Spar­pro­gramms „Tur­bi­ne“ des neu­en Vor­stands­chefs Wolf­gang Prock-Schauer. Der Öster­rei­cher will die Kos­ten bis Ende 2014 um ins­ge­samt 400 Mil­lio­nen Euro drü­cken. Das ist auch bit­ter nötig: Im ers­ten Quar­tal schrieb die Air Ber­lin einen Ver­lust von 196 Mil­lio­nen Euro bei einem Umsatz von 792 Mil­lio­nen Euro.
In einem Brief an die Mit­ar­bei­ter, der der Mor­gen­post vor­liegt, berei­tet Vor­stands­kol­le­ge Paul Gre­go­ro­witsch die Kol­le­gen bereits auf eine Ver­schlech­te­rung ihrer Arbeits­be­din­gun­gen vor – und droht gleich­zei­tig mit dem Ver­lust des Arbeits­plat­zes. Bertelsmann-Arvato wer­de Arbeits­ver­trä­ge anbie­ten, die nur „für wei­te­re sechs Mona­te eine Ver­gü­tung auf Air-Berlin-Niveau“ vor­sä­hen.
Zwölf Mona­te habe man Zeit, zwi­schen die­sem Ange­bot und einer Abfin­dung zu wäh­len, „die noch fest­zu­set­zen ist“. Wenn sich nach zwölf Mona­ten nicht min­des­tens 98 Pro­zent der Mit­ar­bei­ter für eine der Vari­an­ten ent­schie­den haben, schreibt Gre­go­ro­witsch, „wird Bertelsmann-Arvato den Betrieb man­gels Wirt­schaft­lich­keit schlie­ßen“.
http://mobil.morgenpost.de/wirtschaft/article118103921/Air-Berlin-schiebt-Service-Mitarbeiter-zu-Bertelsmann-ab.html

Air Ber­lin glie­dert Kun­den­ser­vice aus
Air Ber­lin will zwei Dienst­leis­tungs­ab­tei­lun­gen mit ins­ge­samt 300 Mit­ar­bei­tern ver­schmel­zen und die­se zum 1. Okto­ber ver­kau­fen – an den Bertelsmann-Konzern. So will die Air­line den Ser­vice ver­bes­sern, teilt sie mit. Man­cher Mit­ar­bei­ter zeigt sich „ent­setzt“.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/sparprogramm-turbine-air-berlin-gliedert-kundenservice-aus/8503650.html

Senat kop­pelt Volks­ent­scheid ab – und ver­gibt so eine Chan­ce
Der Ber­li­ner Senat will nicht am Wahl­tag über die Ener­gie­po­li­tik abstim­men las­sen, son­dern erst sechs Wochen spä­ter. So ver­sucht Rot-Schwarz, die Akti­vis­ten ins Lee­re lau­fen zu las­sen, meint Joa­chim Fah­run.
Recht­lich ist alles in Ord­nung. Natür­lich darf der Senat den Ter­min für den Volks­ent­scheid zur künf­ti­gen Ener­gie­po­li­tik auf den 3. Novem­ber anset­zen, dem letz­ten Tag der vor­ge­schrie­be­nen Frist. Die Bür­ger sol­len offi­zi­ell infor­miert wer­den über die Inhal­te der Abstim­mung. Und die Ver­wal­tung, die tief in den Vor­be­rei­tun­gen für die Bun­des­tags­wahl steckt, wäre zu stark gefor­dert, auch noch einen Volks­ent­scheid par­al­lel zum Wahl­ter­min am 22. Sep­tem­ber zu orga­ni­sie­ren.
Den­noch hin­ter­lässt der Umgang der gro­ßen Koali­ti­on mit dem von 230.000 Ber­li­ner Bür­gern per Unter­schrift unter­stütz­ten Anlie­gen einen scha­len Bei­geschmack. Die Erfolgs­aus­sich­ten des Volks­ent­schei­des sin­ken deut­lich, weil sich an einem eige­nen Ter­min weni­ger Bür­ger betei­li­gen wer­den.
Gute Grün­de, dage­gen zu sein
Es geht zunächst gar nicht dar­um, ob man es sinn­voll fin­det, dass die Stadt ihr Strom­netz wie­der in Eigen­re­gie betrei­ben und ein Stadt­werk zur Pro­duk­ti­on und zum Ver­trieb von erneu­er­ba­ren Ener­gi­en auf­bau­en soll­te. Das wol­len neben der Oppo­si­ti­on die meis­ten Sozi­al­de­mo­kra­ten. Auch die CDU hat sich in dem Koali­ti­ons­kom­pro­miss grund­sätz­lich für die­sen Weg aus­ge­spro­chen. In Mei­nungs­um­fra­gen unter­stützt eine brei­te Mehr­heit der Bür­ger das Ziel des Ener­gie­ti­sches.
Dabei gibt es gute Grün­de, dage­gen zu sein. Es bestehen berech­tig­te Zwei­fel an den Manage­ment­kom­pe­ten­zen der Ber­li­ner Poli­tik, um die Risi­ken ein­zu­ge­hen, die eine Über­nah­me des Strom­net­zes und der Auf­bau eines Stadt­wer­kes mit sich brin­gen. Wer das nicht ver­nünf­tig macht, steu­ert viel­leicht in den Black­out oder muss Mil­lio­nen­be­trä­ge zuschie­ßen. Die­se Gefah­ren müss­ten abge­wo­gen wer­den gegen mög­li­che Vor­tei­le. Denn der Netz­be­trei­ber darf zum Bei­spiel nicht erneu­er­ba­re Ener­gi­en bevor­zu­gen. Die Ren­di­ten wer­den von der Bun­des­netz­agen­tur vor­ge­schrie­ben. Und sozia­le Strom­ta­ri­fe ste­hen eben auch im Wider­spruch zu dem Ziel, Pro­fi­te für die Lan­des­kas­se zu erwirt­schaf­ten.
Inter­nen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten
All das sind Argu­men­te, die der Senat vor­brin­gen könn­te, um die Bür­ger im Volks­ent­scheid auf sei­ne Sei­te zu zie­hen, gegen die Rekom­mu­na­li­sie­rung. Aber eine sol­che kla­re Aus­ein­an­der­set­zung gibt es nicht, weil zumin­dest gro­ße Tei­le der SPD im Kern den Ener­gie­tisch unter­stüt­zen. Sie sehen lie­ber die Chan­cen: demo­kra­ti­sche Kon­trol­le für einen wich­ti­gen Bereich der Infra­struk­tur, Mit­ge­stal­tung der Ener­gie­wen­de, Millionen-Gewinne, die andern­orts Stadt­wer­ke und Netz­be­trei­ber an ihre Käm­me­rer über­wei­sen. Wegen die­ser inter­nen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten ver­sucht der Senat, die Akti­vis­ten ins Lee­re lau­fen zu las­sen.
Wie­der ein­mal ent­steht so der Ein­druck, dass die Poli­tik zwar in Sonn­tags­re­den direk­te Demo­kra­tie lobt. Wenn es ernst wird, tut die gro­ße Koali­ti­on jedoch wenig, um eine brei­te Teil­nah­me zu ermög­li­chen. Mit gutem Wil­len wäre es mög­lich gewe­sen, Volks­ent­scheid und Bun­des­tags­wahl zusam­men­zu­le­gen. Das wäre ein sou­ve­rä­ne­rer Umgang mit einer Volks­in­itia­ti­ve gewe­sen. Die­se Chan­ce hat Rot-Schwarz ver­tan.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118114938/Senat-koppelt-Volksentscheid-ab-und-vergibt-so-eine-Chance.html

Luft­ver­kehrs­ab­ga­be wird zum umstrit­te­nen Wahl­kampf­the­ma
Unter den Flug­ge­sell­schaf­ten keimt Opti­mis­mus: Bleibt ihnen die mil­li­ar­den­teu­re Ticket­steu­er bald erspart? Uni­on und FDP gehen schon auf Distanz zur eige­nen Erfin­dung. Aus­ge­macht ist aber noch nichts.
http://www.airliners.de/luftverkehrsabgabe-wird-zum-umstrittenen-wahlkampfthema/30034

Flug­ha­fen frank­furt soll wei­ter wach­sen
Frank­furt: Streit um Ter­mi­nal 3 geht in die nächs­te Run­de
Der BUND lehnt nicht nur den Bau des Frank­fur­ter Ter­mi­nal 3 ab, son­dern auch eine jetzt geplan­te Erwei­te­rung des Pro­jekts. Doch die ist aus Fraport-Sicht unter ande­rem wegen neu­er Luft­si­cher­heits­an­for­de­run­gen nötig.
http://www.airliners.de/frankfurt-streit-um-terminal-3-geht-in-die-naechste-runde/30037

Zähes Rin­gen um Münch­ner 3. Start­bahn
Münch­ner Flug­ha­fen­geg­ner haben dem Baye­ri­schen Land­tag eine Peti­ti­on über­ge­ben und einen ent­gül­ti­gen Aus­bau­stopp gefor­dert. Der­weil zieht sich das Gerichts­ver­fah­ren um den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss wei­ter hin.
….
Das Nein der Münch­ner Bevöl­ke­rung zur drit­ten Bahn hat übri­gens kei­nen Ein­fluss auf den Pro­zess. Der Bür­ger­ent­scheid betrifft ledig­lich das Abstim­mungs­ver­hal­ten der Lan­des­haupt­stadt in der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft, die dort mit 23 Pro­zent betei­ligt ist, aber ein Veto­recht besitzt. Der Flug­ha­fen gehört mit 51 Pro­zent mehr­heit­lich dem Frei­staat Bay­ern, der nach wie vor am Aus­bau fest­hät. Der Bund ist mit 26 Pro­zent an der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft FMG betei­ligt.
http://www.airliners.de/muenchner-startbahngegner-uebergeben-petition-an-landtag/30050

EU-Vergleich 2000 bis 2011: Euro­pas Eisen­bahn­netz wird kür­zer
Deutsch­land: Auto­bahn wächst, Schie­ne schrumpft
http://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2013/024-eu-vergleich-europas-eisenbahnnetz-wird-kuerzer/

Die Dampf­lok war schnel­ler
Der Aus­bau der Schie­nen­we­ge zwi­schen West- und Ost­eu­ro­pa, gera­de auch in Deutsch­land, ist in vie­len Berei­chen rück­stän­dig. Das kos­tet Zeit. Der Grund: Es fehlt am Geld. Dies fließt in mil­li­ar­den­schwe­re Pro­jek­te wie Stutt­gart 21.

Nimmt man den Aus­bau der Schie­nen­we­ge zwi­schen West- und Ost­eu­ro­pa, dann ist der Kon­ti­nent seit dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs vor 23 Jah­ren eher aus­ein­an­der gedrif­tet. Dar­auf mach­ten meh­re­re Europa-Abgeordnete am Mitt­woch auf­merk­sam. „Die Bahn­ver­bin­dun­gen zwi­schen Deutsch­land und Polen sind heu­te sogar schlech­ter als zu Zei­ten des Kal­ten Krie­ges“, berich­te­te der Grünen-Verkehrsexperte Micha­el Cra­mer
Bei­spiels­wei­se zwi­schen Ber­lin und Bres­lau: „Die Stre­cke befin­det sich auf dem Stand von 1881“, so Cra­mer. Wie schon damals benö­ti­gen die Züge heu­te für die 350 Kilo­me­ter eine Fahrt­zeit von knapp sechs Stun­den. „Der Flie­gen­de Schle­si­er in den 30er-Jahren schaff­te das in zwei­ein­halb Stun­den.
http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/ostverkehr-die-dampflok-war-schneller,10808230,23743648.html

An einer Kata­stro­phe vor­bei­ge­schrammt
Stutt­gart ist wäh­rend eines Gewit­ter­sturms am 30. Juni 2012 nur knapp einer Kata­stro­phe ent­gan­gen. Das Bahn­steig­hal­len­dach des Stutt­gar­ter Haupt­bahn­hofs war ein­sturz­ge­fähr­det, nach­dem die Bahn den Süd­flü­gel des Gebäu­de­en­sem­bles für das umstrit­te­ne Pro­jekt Stutt­gart 21 abge­ris­sen hat­te. Für die Staats­an­walt­schaft kein Grund zu ermit­teln. Ohne straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen blei­ben auch zwei spek­ta­ku­lä­re Unfäl­le wäh­rend der Abbruch­ar­bei­ten.
http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/120/an-einer-katastrophe-vorbeigeschrammt-1301.html

Sieg­fried Kau­der
„Im Rechts­aus­schuss kam es vor, dass wir Geset­ze durch­ge­winkt haben, die kei­ner gele­sen hat“

Sieg­fried Kau­der  tritt gegen die eige­ne Par­tei an“Es war ein kal­ter Putsch“
In sei­nem Wahl­kreis stimmt die CDU gegen Sieg­fried Kau­der als Kan­di­da­ten für die Bun­des­tags­wahl. Jetzt tritt der jün­ge­re Bru­der des Uni­ons­frak­ti­ons­chefs als unab­hän­gi­ger Bewer­ber an – und wagt damit die Kon­fron­ta­ti­on mit sei­ner Par­tei. Mit n-tv.de spricht er über Putsch­ver­su­che, die Kri­se des Par­la­men­ta­ris­mus und einen mög­li­chen Aus­tritt aus der CDU.
http://www.n-tv.de/politik/Es-war-ein-kalter-Putsch-article10999391.html

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ÜBER DEN TELLERRAND

Geschich­te wird immer von den Sie­gern geschrie­ben…
Unser Wirt­schafts­wun­der – Die wah­re Geschich­te
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/15880804_unser-wirtschaftswunder-die-wahre-geschichte

Ban­ken außer Kon­trol­le – Wie die Poli­tik uns in die Kri­se führ­te
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/15880448_banken-ausser-kontrolle-wie-die-politik-uns-in

(3Sat) Öko­nom: „Ein Groß­teil Euro­pas ist schlicht bank­rott
http://www.youtube.com/watch?v=eGiupstkBi8&feature=youtu.be

Der Ver­kauf von öffent­li­chen Wer­ten inmit­ten einer öko­no­mi­schen Depres­si­on und einer abgrund­tie­fen Kri­se der öffent­li­chen Finan­zen ist eine volks­wirt­schaft­li­che Untat
http://www.nachdenkseiten.de/?p=17985

DIE VEREINIGTEN TERROR-STAATEN
Alles nur, um die Welt frei und sicher zu machen
http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_708.html

DIE RAF DER USA
Robert Red­ford: Aus dem Unter­grund auf die Lein­wand

http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_2_426.html

Newsletter-Team der FBI
Kat­rin Arendt & Lydia Bothe & Corin­na Lud­wig

FBI – Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve
Böl­sches­tr. 44, Remi­se, 12587 Ber­lin
Öff­nungs­zei­ten: Di. u. Do. von 17 bis 19 Uhr
Neue Tele­fon­num­mer FBI-Büro: 030/98335562
Mobil: 0157 – 84 66 26 32
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