Pres­se­mit­tei­lung: Volks­be­geh­ren zur vor­zei­ti­gen Been­di­gung der Wahl­pe­ri­ode in Ber­lin

Die Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve (FBI) befür­wor­tet ein Volks­be­geh­ren, das die vor­zei­ti­ge Been­di­gung der Wahl­pe­ri­ode  und damit die Ablö­sung von Klaus Wowe­reit als Regie­ren­den Bür­ger­meis­ter von Ber­lin zum Ziel hat, so wie von Felix Her­zog ges­tern ange­kün­digt.  „Eigent­lich wäre Klaus Wowe­reit für uns ja der Garant, dass der BER nie wirk­lich fer­tig wird, um dann am erwie­se­ner­ma­ßen fal­schen Stand­ort Hun­dert­tau­sen­de zu ver­l­är­men. Wir sagen den­noch  ja zum VB, denn die­se Stadt hat bes­se­res ver­dient“, so spon­tan Hel­mut Jah­ne,  Mit­glied des Spre­cher­rats der Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve.

Corin­na Lud­wig, eben­falls Mit­glied des Spre­cher­rats, ergänzt: „Wir sind der Auf­fas­sung, dass Herr Wowe­reit seit Lan­gem den Bezug zu sei­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ver­lo­ren hat. Statt Pro­ble­me zu lösen, sitzt er sie aus. Statt poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung für Feh­ler und Miss­ma­nage­ment zu über­neh­men, spielt er die­se her­un­ter oder gibt ande­ren die Schuld. Wir ver­mis­sen bei ihm Wer­te  wie sozia­les Den­ken und mora­lisch gepräg­tes Han­deln. Wir haben nicht das Gefühl, dass Herr Wowe­reit die Inter­es­sen sei­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ernst nimmt. Er hat sich von sei­nen Bür­gern ent­fernt und wird somit dem Amt eines Regie­ren­den Bür­ger­meis­ters von Ber­lin nicht mehr gerecht.“

Auch sieht die Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve in Klaus Wowe­reit einen der wesent­li­chen Brem­ser für die Ver­hand­lun­gen zu der von der Bran­den­bur­ger Lan­des­re­gie­rung beschlos­se­nen Durch­set­zung einer Nacht­ru­he am neu­en BER. 2012 hat­ten in Bran­den­burg und  Ber­lin eine Vier­tel­mil­li­on Men­schen für ein Nacht­flug­ver­bot von 22 bis 6 Uhr unter­schrie­ben.
Aktu­ell muss sich das Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus mit einer neu­en Volks­in­itia­ti­ve für ein ent­spre­chen­des Nacht­flug­ver­bot von 22-6 Uhr befas­sen.  Soll­te der Antrag auf Auf­nah­me der Ver­hand­lun­gen vom Abge­ord­ne­ten­haus nicht ange­nom­men wer­den, hat­te die Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve eben­so schon  ein Volks­be­geh­ren zur vor­zei­ti­gen Been­di­gung der Wahl­pe­ri­ode in Erwä­gung gezo­gen.  „Im Sam­meln von Unter­schrif­ten sind wir und ande­re Initia­ti­ven mitt­ler­wei­le geübt. Ein Volks­be­geh­ren, dass letzt­lich die  Abwahl von Klaus Wowe­reit zum Ziel hat, könn­te recht schnell funk­tio­nie­ren.“

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Am Mon­tag fin­det in Fried­richs­ha­gen die nun­mehr 137. Mon­tags­mahn­wa­che statt. Trotz dut­zend­fa­cher Ein­la­dung hat­te der Regie­ren­den­de Bür­ger­meis­ter es nie für nötig befun­den, sich der Sor­gen und Ängs­te der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort anzu­neh­men.

Pres­se­team Fried­richs­ha­ge­ner Bür­ger­initia­ti­ve